Die Geschichte spielt in einer Zeit - nur fünfzehn Jahre später als heute - in der durch die Versäumnisse der Menschheit die Klimakatastrophe in vollem Gange ist. Loisa Ritter, eine junge aufstrebende Musikerin taucht bei Bruno Walter auf, der in seinem Garten eine Art Ambulanz für Menschen mit psychischen Problemen betreibt. Der alternde Bonvivant lebt im vom Vater geerbten Häuschen, ist Hobbymusiker mit einem Faible für alte Bossa Nova Songs und hatte vor Jahrzehnten Erfolg als Autor von Kriminalromanen mit Urlaubsflair, was ihm ein Leben in Müssiggang und finanzieller Unabhängigkeit ermöglicht. Er leidet unter dem Verlust seiner grossen Liebe Marleen, die vor Jahren bei einer Unwetterkatastrophe vor Mallorca ums Leben kam. Aus dieser Verbindung stammt Tochter Alice, die mit Mann und Kindern in Norwegen lebt. Loisa Ritter ist schwer traumatisiert durch den Selbstmord ihrer besten Freundin Melanie Paschke, einer radikalen Umweltaktivistin aus reichem Elternhaus. Durch dieses tragische Ereignis hat sie ihre Singstimme verloren, was es ihr unmöglich macht, mit ihrer Band weiter aufzutreten. Um ihr durch diese Krise zu helfen, schlägt Bruno Walter vor, sie zu begleiten auf einem Weg, der die junge Frau an Orte in der Stadt führt, die sie zusammen mit ihrer Freundin besucht hat und die mit Erinnerungen und Erlebnissen verknüpft sind. Die aufgesuchten Stationen und die gleichzeitig stattfindenden Ereignisse im Zusammenhang mit der Klimakatastrophe bilden das erzählerische Spalier, an dessen Ausgang ein überraschendes und emotionales Finale wartet.
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