Rüstung, Raub und Zwangsarbeit: Die Ökonomie des Dritten Reichs Nationalsozialistische Wirtschaftspolitik 1933–1945: Unternehmen, Profiteure, Ausbeutungssysteme und die Finanzierung von Krieg und Völkermord
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
28.01.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
192
Maße (B/H)
21/29.7 cm
Gewicht
593 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-565-20436-6
Auf Basis von Unternehmensarchiven, Finanzberichten, Deportationslisten mit wirtschaftlichen Vermerken, Zwangsarbeiterregistern und Nachkriegsprozessakten rekonstruiert die Darstellung die Mechanik: Welche Firmen profitierten vom "Arisierungs"-Raub? Wie kalkulierten Unternehmen mit Sklavenarbeit? Welche Banken finanzierten Vernichtungslager? Die Narrative folgen konkreten Fällen—von enteigneten jüdischen Geschäften über KZ-Aussenlager in Fabriken bis zu Vermögenstransfers in die Schweiz.
Das Buch widerlegt die Nachkriegslegende unpolitischer Wirtschaftseliten: Führungskräfte trafen bewusste Entscheidungen zur Ausbeutung, profitierten von Entrechtung und setzten Zwangsarbeiter unter tödlichen Bedingungen ein. Es zeigt das Ineinandergreifen von ideologischer Vernichtungspolitik und ökonomischer Rationalität—wie der Holocaust gleichzeitig Raub- und Mordprogramm war. Die Darstellung verfolgt Kontinuitäten: mangelhafte Entschädigung, Karrieren von Tätern in der Nachkriegszeit, erst späte Aufarbeitung von Unternehmensschuld—und macht verständlich, warum wirtschaftliche Verstrickung zentral für das Funktionieren des Regimes war.
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