Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Altersempfehlung
ab 16 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
02.03.2026
Verlag
Edition.fotoTAPETA BerlinSeitenzahl
128
Maße (L/B/H)
13.4/22/1.8 cm
Gewicht
292 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-949262-64-7
Eine literarische Reise, die zwischen den Welten wandelt. In Steinkopfs behutsamer Prosa treffen deutsch-polnische Vergangenheit und urbanes Gegenwartsgefühl mit präziser Eleganz aufeinander.
Der erschöpfte Schriftsteller, eingenommen zunächst durch den Augustregen Krakaus, findet schliesslich in Warschau im Café Amatorska jenen wahrheitsstiftenden Ort, nach dem er sich so lange gesehnt hat. Zwischen den Tischen der "Gräfin", der "Roten" und der "Stillen" entfaltet sich ein faszinierendes Panorama kultureller Verflechtungen und persönlicher Erinnerungen. Seine Begegnungen – von der völkerfreundschaftlichen Vollsuffnacht in Krakau bis zur überraschenden Offenbarung über Foucaults Warschauer Vergangenheit – werden zu einem Spiegel deutsch-polnischer Geschichte.
Als der Protagonist in Konwickis ehemaliger Wohnung in Warschau die Lebenssättigung und Fülle einer fremdvertrauten Literatur entdeckt, begreift er: Sein eigentliches Zuhause liegt jenseits nationaler Grenzen – in einer Freiheit des Denkens und Fühlens, die er in Polen wiederfindet.
Ein präziser, tiefgründiger Blick auf die Eleganz & Wahrheit einer Völkerfreundschaft, die weit mehr als nur diplomatische Floskeln birgt.
Der erschöpfte Schriftsteller, eingenommen zunächst durch den Augustregen Krakaus, findet schliesslich in Warschau im Café Amatorska jenen wahrheitsstiftenden Ort, nach dem er sich so lange gesehnt hat. Zwischen den Tischen der "Gräfin", der "Roten" und der "Stillen" entfaltet sich ein faszinierendes Panorama kultureller Verflechtungen und persönlicher Erinnerungen. Seine Begegnungen – von der völkerfreundschaftlichen Vollsuffnacht in Krakau bis zur überraschenden Offenbarung über Foucaults Warschauer Vergangenheit – werden zu einem Spiegel deutsch-polnischer Geschichte.
Als der Protagonist in Konwickis ehemaliger Wohnung in Warschau die Lebenssättigung und Fülle einer fremdvertrauten Literatur entdeckt, begreift er: Sein eigentliches Zuhause liegt jenseits nationaler Grenzen – in einer Freiheit des Denkens und Fühlens, die er in Polen wiederfindet.
Ein präziser, tiefgründiger Blick auf die Eleganz & Wahrheit einer Völkerfreundschaft, die weit mehr als nur diplomatische Floskeln birgt.
Kundinnen und Kunden meinen
Begegnungen in und mit Polen. Warmherzig, voller Freundschaft und Wertschätzung
MarcoL aus Füssen am 28.03.2026
Bewertungsnummer: 3091685
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Diese Novelle ist eine Begegnung der Generationen. Und eine Begegnung zwischen Deutschland und Polen – zwei Staaten mit einer ganz besonderen Beziehung zueinander. Was sucht ein junger Schriftsteller im „neuen“ Polen, eingebettet zwischen Vergangenheit und urbanem Feeling?
Er findet Gastfreundschaft und Geborgenheit in der kulturellen, literarischen Szene und auch in der nationalen Kulinarik.
S.18: „Zwei Teller auf der Tischdecke, einen für jeden von uns, aber sie standen dort nicht für Anna, sondern meinetwegen, weil ich der Gast war, weil man sich um mein Wohlergehen mühte. Und so wurde mir das Purpur im Suppenteller zur Erkennungsfarbe der Gastfreundschaft; ein Geschmack bedeutet mir fortan diese Tugend; in diese Brühe schien mir all die Freundlichkeit eingekocht, die mir in den zwei Wochen meines damaligen Dortseins widerfahren war.“
Es sind Begegnungen, Freundschaften, die dieses Buch ausmachen. Vergleiche zwischen tristem Regen und Sonnenschein, Unterschiede zwischen Krakau und Warschau. Dazwischen Treffen, Kollegialität und und eine feine, poetische Sprache.
S.22: „Bis eben war ich noch glücklich gewesen, nun hatte ich dummerweise damit begonnen, von diesem Abend etwas zu erwarten. Die Nadel hatte sich von Genügsamkeit auf Einsamkeit gedreht.“
...
„Ihr Lächeln war so fein, weil sie es festhielt, bevor es ausuferte.“
Wie schön sind diese beiden Sätze, die auf so poetische Weise ausdrücken, was wir selbst schon oft erfahren haben.
Verschränkungen zwischen Deutschland und Polen werden offenbar, auf der persönlichen Seite, auf der kulturellen Ebene genauso wie auf der wissenschaftlichen. Mit Zartgefühl, ohne Pomp, bringt der Autor diese Erkenntnisse ein, als wären sie Ergebnisse eines einfachen Gesprächs im Café gewesen, genauso wie tiefgründige Gespräche in einer vertrauten Zweisamkeit. Eine Zweisamkeit, die nicht fordert, sondern einfach nur gibt, ohne Zwang. Der Intellekt, das freie Denken kennt eben keine Grenzen.
Sehr gerne gelesen und viel dabei gelernt. Große Leseempfehlung.