Portrait
Nina-Marie Schüchter (Dr. phil.), geb. 1991, ist Kunstwissenschaftlerin und seit 2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie lehrt und arbeitet im Bereich der modernen und zeitgenössischen Kunst sowie der visuellen Kultur. 2024 promovierte sie zum Phänomen der frühneuzeitlichen Wunderkammer in zeitgenössischer künstlerischer Praxis. Zu ihren Lehr- und Forschungsschwerpunkten zählen (frühneuzeitliche) Wunderkammern, das Verhältnis von Kunst und Anthropozän, feministische Kunstgeschichte sowie Gender- und Hierarchiediskurse im Kontext von Abstraktion..Hannah Schiefer (Dr. phil.), geb. 1989, ist Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt Architekturgeschichte und -theorie. Sie ist als Referentin des Departments Architektur an der Universität Siegen tätig und war zuvor wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Zu ihren Lehr- und Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte und Theorie des Handwerks seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts sowie Themen der ästhetischen Theorie des 20. und 21. Jahrhunderts – darunter Inszenierung, Sakralität, Atmosphäre und Präsenz – an der Schnittstelle von Architektur und Design, ebenso wie Sakralarchitektur der Nachkriegsmoderne und moderne sowie zeitgenössische Architekturkonzepte und Entwurfspraktiken. Ein weiteres Forschungsinteresse liegt bei der Frage, welche Bedeutung transkulturelle architektonische Genealogien für die Konstitution architektonischer Räume und Landschaften sowie die Produktion von Erinnerungen einnehmen.