Fluch der Hutmacher Quecksilbervergiftung im 19. Jahrhundert und der grausame Preis der viktorianischen Mode
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
26.02.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
144
Maße (B/H)
21/29.7 cm
Gewicht
452 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-565-27422-2
Die Arbeiter in den schlecht belüfteten Fabriken atmeten täglich massive Mengen der giftigen Quecksilberdämpfe ein. Die neurotoxischen Folgen waren verheerend. Tausende Hutmacher entwickelten das sogenannte "Hutmacher-Syndrom" (Erethismus). Sie litten unter unkontrollierbarem Zittern, extremen Stimmungsschwankungen, Zahnverlust und schweren Paranoia-Schüben. Obwohl Ärzte die Ursache für diesen kollektiven Wahnsinn bald erkannten, dauerte es Jahrzehnte, bis das lukrative Nervengift in der Modeindustrie endgültig verboten wurde.
Dieses fesselnde Buch taucht in die dunklen Werkstätten der viktorianischen Ära ein. Es erzählt die Geschichte einer Industrie, die die geistige Gesundheit ihrer Arbeiter sehenden Auges opferte, um den modischen Ansprüchen der Elite gerecht zu werden.
Entdecken Sie ein schockierendes Kapitel der Medizingeschichte. Der Fluch der Hutmacher ist eine beklemmende Erinnerung daran, wie lange gesellschaftliche Eitelkeit den wissenschaftlichen Fortschritt und den Schutz von Menschenleben blockieren kann.
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