Simon Marx befasst sich mit dem Ansatz der ökologischen Analyse des Rechts und damit mit der Frage, wie rechtlich gesteuertes menschliches Verhalten die natürlichen Lebensgrundlagen beeinflusst. Er schlägt einen folgenorientierten Ansatz in zwei Schritten vor. Unter Achtung des Vorrangs gesetzgeberischer Entscheidungen sind die ökologischen Auswirkungen staatlicher Rechtsakte zu analysieren und anhand der Kriterien der Ressourcensuffizienz und -konsistenz zu bewerten, die im Konflikt mit den Interessen an einer möglichst umfassenden Ressourcennutzung stehen können. Ziel ist die Umsetzung der vom Bundesverfassungsgericht formulierten Massgabe zur soziotechnischen Transformation durch eine angepasste Rechtssetzung und Rechtsanwendung. Darauf aufbauend erarbeitet er an zwei konkreten Beispielen interdisziplinäre Lösungen, die lebenswerte Zustände gewährleisten, ohne grundrechtliche Freiheiten unverhältnismässig einzuschränken.
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