Am Anfang stehen Naturkatastrophen. Es folgt die Auflösung der öffentlichen Ordnung. Dann stürzen die USA in Chaos, Bürgerkrieg und Anarchie. Milliardär John Brandt hat sich seit Jahren auf dieses Szenario vorbereitet: Das Sanctuary, ein ehemaliges Raketensilo, achtzehn Stockwerke tief, voller Vorräte und Waffen, soll seiner Familie und seinen engsten Vertrauten auf Jahre Schutz gewähren. Schon bald rotten sich bis an die Zähne bewaffnete Überlebende, die nichts mehr zu verlieren haben, vor den Toren der Zuflucht zusammen. Brandt lässt niemanden ein – doch das Böse hat sich längst in seinen engsten Kreis geschlichen ... Ein nervenzerreissender Hochspannungsthriller – kompromisslos, packend und von existenzieller Wucht.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Vermai
aus Münsterland
5/5
05.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Zwei Gruppen - ein Wunsch - Überleben
Wut, Ohnmacht, Verzweiflung, Resignation, Wahnsinn, Hass, Destruktivität, Boshaftigkeit, Egoismus.
So viele negative Wörter die mir jetzt nach Beendigung des Buches "Sanctuary" von James Cleary einfallen.
Aber genauso:
Hoffnung, Liebe, Famile und vor allem (Über-)Leben - jedoch anders als man es erwartet.
Die prophezeite Klimakatastrophe tritt ein. Das Kriegsrecht in Amerika wird verhängt.
Der Kampf ums Überleben beginnt.
Doch John Brandt hat vorgesorgt mit einem unneinnehmbaren Bunker und einer Spezialeinheit für sich, seine Familie und natürlich auch sein Personal. Sie leben im Bunker.
Direkt daneben: Die Villa in der der sich eine Gruppe um einen der Bauarbeiter des Bunkers versammelt.
Zwei Gruppen - ein Wunsch - Überleben
Dieses Buch trifft den Nagel auf den Kopf. Es sind viele Personen dabei, man lernt sie "genug" kennen um sie zu verstehen, jedoch gibt es nicht "die Eine Person". Die Kapitel springen, zeitlich und zwischen den Personen. Manchmal weiß man nicht wer erzählt und versteht den Hintergrund erst ein oder zwei Kapitel später (mit Absicht und damit so spannend!!!). Sprachlich nimmt einen das Buch komplett mit in den Bunker und die Villa.
Das Buch spielt schon fast mit den Emotionen des Lesers, der Überfluss im Bunker, der Überlebenskampf in der Villa. Die Angedeutete neue Regierung, die umliegenden Städte eine durchdachte Dystopie.
Ein Buch um es in einem zu Verschlingen! Absolute Empfehlung!
Am Ende bleiben die Fragen:
Was würde man selber tun?
Wie weit würde man gehen?
Was kostet das eigene Überleben?
Doch am Ende des Buches bleiben zumindest keine Fragen offen.
Petra
aus Grasbrunn
5/5
03.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Beklemmend, philosophisch und absolut fesselnd
Es beginnt mit extremer Hitze und Dürre: Das Wasser wird knapp, und eine privilegierte Minderheit von Reichen reißt die verbleibenden Ressourcen an sich. Was folgt, ist ein verheerender Bürgerkrieg in den USA. Doch der Milliardär John Brandt hat vorgesorgt. Mit Hilfe seines Sicherheitsteams schafft er es gerade noch rechtzeitig in seinen hochmodernen Bunker – ein ehemaliges Raketensilo, das 18 Stockwerke in die Tiefe reicht. Dort ist das Überleben seiner Familie und Angestellten für Jahrzehnte gesichert. Die schiere Verzweiflung der Menschen außerhalb führt jedoch bald dazu, dass sie den Bunker belagern und mit allen Mitteln versuchen, einzudringen.
Sanctuary ist ein unheimlich mitreißender Thriller, der die seelischen Strapazen der Menschen innerhalb und außerhalb der Zuflucht meisterhaft darstellt. Das Buch wirft die fundamentale Frage auf, ob manche Leben tatsächlich mehr wert sind als andere und was von unserer Menschlichkeit übrig bleibt, wenn es nur noch um das nackte Überleben geht.
Der Schreibstil ist packend sowie extrem einnehmend, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass die Geschichte in sich abgeschlossen ist – eine Seltenheit in diesem Genre.
JoanStef
Thalia Book Circle Community
5/5
02.09.2026
Buch (Taschenbuch)
Realer Albtraum bei 38 Grad
Wenn die Hitze im Wohnzimmer mit dem Thriller verschmilzt
**Bewertung:** ⭐⭐⭐⭐✨ (4,5 / 5 Sterne)
In dem Thriller „Sanctuary“ von James Cleary bereitet sich der Milliardär John Brandt mit einem luxuriösen unterirdischen Bunker auf die extremen Folgen des Klimawandels vor. Als die Naturkatastrophen mit brutaler Härte hereinbrechen, gerät die Situation außer Kontrolle. Das Buch überzeugt durch einen packenden Einstieg, starke Charaktere und eine dichte, temporeiche Atmosphäre. Während der Spannungsverlauf bis kurz vor das Ende hochgehalten wird, sorgt das logische, aber ernüchternde Finale für einen leichten Spannungsabbau.
Insgesamt erhält der realitätsnahe Roman stark anlehnende 4,5 von 5 Sternen.
Detaillierte Betrachtung:
**Worum geht’s?**
Der Milliardär John Brandt ist ein vorausschauender Geschäftsmann. Sein Kalkül und seine Hartnäckigkeit haben ihm und seiner Familie große finanzielle Sicherheit beschert. Um auch auf die extremen Gefahren des Klimawandels vorbereitet zu sein, hat er ein luxuriöses, unterirdisches Bunkersystem – das „Sanctuary“ – errichtet. Zusammen mit einer handverlesenen Security-Spezialeinheit will sich die Familie dort verschanzen, bis sich die Lage an der Oberfläche wieder beruhigt. Als die Naturkatastrophen jedoch mit unvorstellbarer Brutalität über das Land hereinbrechen und die öffentliche Ordnung komplett lahmlegen, beginnt für alle Beteiligten eine Zerreißprobe, die Brandt mit aller Macht zu stemmen versucht.
**Warum wollte ich dieses Buch unbedingt lesen?**
Ich beschäftige mich schon seit langer Zeit privat mit Wettersystemen und Naturkatastrophen, weshalb dieses Buch sofort meine Neugier geweckt hat. Das Cover zeigt ein typisch amerikanisches Silo-Gebäude. Der einschlagende Blitz und die herannahenden Wolkenmassen haben in mir sofort Erinnerungen an Tornados geweckt, die ich in meinem Leben leider selbst schon miterleben musste. Dieses damit verbundene Gefühl von Angst und der quälenden Frage, wohin ich flüchten soll, war beim Anblick sofort wieder da.
**Meine Eindrücke von der Lesereise:**
Der Einstieg in die Geschichte ist alles andere als sanft: Das Buch beginnt direkt mit dem tragischen Tod eines Jungen, was meine Anspannung augenblicklich in die Höhe getrieben hat. Danach flacht die extreme Kurve im nächsten Kapitel zwar kurz etwas ab, aber das Erzähltempo bleibt hoch. Für mich ist in diesem Buch kein Satz zu viel oder zu wenig geschrieben worden. Der Autor arbeitet genauso strukturiert und strategisch wie sein Hauptprotagonist.
Das umfangreiche Figurenensemble wird bildhaft und mit all seinen charakterlichen Stärken und Schwächen vorgestellt. Ich war wirklich angetan, wie schnell ich einen klaren Überblick über alle Charaktere hatte und sie fehlerfrei einordnen konnte. Während dieser Einführung wird die eigentliche Kernstory ohne jegliche Abstriche weitergesponnen und entwickelt unweigerlich einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte oder wollte.
Mit jedem Blick aus meinem Wohnzimmerfenster wurde die beklemmende Stimmung beim Lesen fast noch unterstrichen. Bei uns herrschten über 38 Grad Celsius, sodass ich mir nur zu gut vorstellen konnte, wie sich die Landschaft im Buch immer weiter in eine Wüste verwandelt. Diese Nähe zum realen Weltwetter macht die Story umso brisanter. Die extreme Schwüle und der drückende Luftdruck draußen haben bei mir dafür gesorgt, dass ich das Buch förmlich inhaliert habe.
Wie in jedem guten Buch kommt es zum Ende hin zu einer dramatischen Steigerung der Spannung und ich hatte wirklich überhaupt keine Vorstellung von dem Finale. Alles konnte geschehen. Aber eines war klar: Es wird im Großen und Ganzen kein Happy End geben. Man muss es einfach selbst gelesen haben, um es zu wissen.
**Fazit:**
Für diesen temporeichen Umwelt-Thriller, der mir kaum Zeit zum Durchschnaufen ließ, vergebe ich sehr gerne außergewöhnliche 4,5 ⭐⭐⭐⭐✨von 5 Sternen.
Eine klare Leseempfehlung an alle, die spannende, realitätsnahe Geschichten lieben und auch nach dem Lesen noch selbst darüber nachdenken wollen. Den halben Punkt Abzug begründe ich lediglich mit der für diesen radikalen Thriller etwas zu „normalen“ Cover-Gestaltung – hier wäre ein mutigeres, moderneres Neustyling des Buchs der logische Schluss gewesen.
Anmerkung: Dieses Buch wurde mir vorab als Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Meine hier geäußerte Meinung ist davon völlig unbeeinflusst und entspricht meiner echten Leseerfahrung.
JoanStef
aus Bayern
5/5
02.09.2026
eBook (ePUB)
Realer Albtraum bei 38 Grad: Wenn die Hitze im Wohnzimmer mit dem Thriller verschmilzt
**Bewertung:** ⭐⭐⭐⭐✨ (4,5 / 5 Sterne)
In dem Thriller „Sanctuary“ von James Cleary bereitet sich der Milliardär John Brandt mit einem luxuriösen unterirdischen Bunker auf die extremen Folgen des Klimawandels vor. Als die Naturkatastrophen mit brutaler Härte hereinbrechen, gerät die Situation außer Kontrolle. Das Buch überzeugt durch einen packenden Einstieg, starke Charaktere und eine dichte, temporeiche Atmosphäre. Während der Spannungsverlauf bis kurz vor das Ende hochgehalten wird, sorgt das logische, aber ernüchternde Finale für einen leichten Spannungsabbau.
Insgesamt erhält der realitätsnahe Roman stark anlehnende 4,5 von 5 Sternen.
Detaillierte Betrachtung:
**Worum geht’s?**
Der Milliardär John Brandt ist ein vorausschauender Geschäftsmann. Sein Kalkül und seine Hartnäckigkeit haben ihm und seiner Familie große finanzielle Sicherheit beschert. Um auch auf die extremen Gefahren des Klimawandels vorbereitet zu sein, hat er ein luxuriöses, unterirdisches Bunkersystem – das „Sanctuary“ – errichtet. Zusammen mit einer handverlesenen Security-Spezialeinheit will sich die Familie dort verschanzen, bis sich die Lage an der Oberfläche wieder beruhigt. Als die Naturkatastrophen jedoch mit unvorstellbarer Brutalität über das Land hereinbrechen und die öffentliche Ordnung komplett lahmlegen, beginnt für alle Beteiligten eine Zerreißprobe, die Brandt mit aller Macht zu stemmen versucht.
**Warum wollte ich dieses Buch unbedingt lesen?**
Ich beschäftige mich schon seit langer Zeit privat mit Wettersystemen und Naturkatastrophen, weshalb dieses Buch sofort meine Neugier geweckt hat. Das Cover zeigt ein typisch amerikanisches Silo-Gebäude. Der einschlagende Blitz und die herannahenden Wolkenmassen haben in mir sofort Erinnerungen an Tornados geweckt, die ich in meinem Leben leider selbst schon miterleben musste. Dieses damit verbundene Gefühl von Angst und der quälenden Frage, wohin ich flüchten soll, war beim Anblick sofort wieder da.
**Meine Eindrücke von der Lesereise:**
Der Einstieg in die Geschichte ist alles andere als sanft: Das Buch beginnt direkt mit dem tragischen Tod eines Jungen, was meine Anspannung augenblicklich in die Höhe getrieben hat. Danach flacht die extreme Kurve im nächsten Kapitel zwar kurz etwas ab, aber das Erzähltempo bleibt hoch. Für mich ist in diesem Buch kein Satz zu viel oder zu wenig geschrieben worden. Der Autor arbeitet genauso strukturiert und strategisch wie sein Hauptprotagonist.
Das umfangreiche Figurenensemble wird bildhaft und mit all seinen charakterlichen Stärken und Schwächen vorgestellt. Ich war wirklich angetan, wie schnell ich einen klaren Überblick über alle Charaktere hatte und sie fehlerfrei einordnen konnte. Während dieser Einführung wird die eigentliche Kernstory ohne jegliche Abstriche weitergesponnen und entwickelt unweigerlich einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte oder wollte.
Mit jedem Blick aus meinem Wohnzimmerfenster wurde die beklemmende Stimmung beim Lesen fast noch unterstrichen. Bei uns herrschten über 38 Grad Celsius, sodass ich mir nur zu gut vorstellen konnte, wie sich die Landschaft im Buch immer weiter in eine Wüste verwandelt. Diese Nähe zum realen Weltwetter macht die Story umso brisanter. Die extreme Schwüle und der drückende Luftdruck draußen haben bei mir dafür gesorgt, dass ich das Buch förmlich inhaliert habe.
Wie in jedem guten Buch kommt es zum Ende hin zu einer dramatischen Steigerung der Spannung und ich hatte wirklich überhaupt keine Vorstellung von dem Finale. Alles konnte geschehen. Aber eines war klar: Es wird im Großen und Ganzen kein Happy End geben. Man muss es einfach selbst gelesen haben, um es zu wissen.
**Fazit:**
Für diesen temporeichen Umwelt-Thriller, der mir kaum Zeit zum Durchschnaufen ließ, vergebe ich sehr gerne außergewöhnliche 4,5 von 5 Sternen. Eine klare Leseempfehlung an alle, die spannende, realitätsnahe Geschichten lieben und auch nach dem Lesen noch selbst darüber nachdenken wollen. Den halben Punkt Abzug begründe ich lediglich mit der für diesen radikalen Thriller etwas zu „normalen“ Cover-Gestaltung – hier wäre ein mutigeres, moderneres Neustyling des Buchs der logische Schluss gewesen.
Anmerkung: Dieses Buch wurde mir vorab als Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Meine hier geäußerte Meinung ist davon völlig unbeeinflusst und entspricht meiner echten Leseerfahrung.
JoanS
5/5
02.09.2026
eBook (ePUB)
Realer Albtraum bei 38 Grad: Wenn die Hitze im Wohnzimmer mit dem Thriller verschmilzt
**Bewertung:** ⭐⭐⭐⭐✨ (4,5 / 5 Sterne)
In dem Thriller „Sanctuary“ von James Cleary bereitet sich der Milliardär John Brandt mit einem luxuriösen unterirdischen Bunker auf die extremen Folgen des Klimawandels vor. Als die Naturkatastrophen mit brutaler Härte hereinbrechen, gerät die Situation außer Kontrolle. Das Buch überzeugt durch einen packenden Einstieg, starke Charaktere und eine dichte, temporeiche Atmosphäre. Während der Spannungsverlauf bis kurz vor das Ende hochgehalten wird, sorgt das logische, aber ernüchternde Finale für einen leichten Spannungsabbau.
Insgesamt erhält der realitätsnahe Roman
stark anlehnende 4,5 ⭐⭐⭐⭐✨von 5 Sternen.
Detaillierte Betrachtung:
**Worum geht’s?**
Der Milliardär John Brandt ist ein vorausschauender Geschäftsmann. Sein Kalkül und seine Hartnäckigkeit haben ihm und seiner Familie große finanzielle Sicherheit beschert. Um auch auf die extremen Gefahren des Klimawandels vorbereitet zu sein, hat er ein luxuriöses, unterirdisches Bunkersystem – das „Sanctuary“ – errichtet. Zusammen mit einer handverlesenen Security-Spezialeinheit will sich die Familie dort verschanzen, bis sich die Lage an der Oberfläche wieder beruhigt. Als die Naturkatastrophen jedoch mit unvorstellbarer Brutalität über das Land hereinbrechen und die öffentliche Ordnung komplett lahmlegen, beginnt für alle Beteiligten eine Zerreißprobe, die Brandt mit aller Macht zu stemmen versucht.
**Warum wollte ich dieses Buch unbedingt lesen?**
Ich beschäftige mich schon seit langer Zeit privat mit Wettersystemen und Naturkatastrophen, weshalb dieses Buch sofort meine Neugier geweckt hat. Das Cover zeigt ein typisch amerikanisches Silo-Gebäude. Der einschlagende Blitz und die herannahenden Wolkenmassen haben in mir sofort Erinnerungen an Tornados geweckt, die ich in meinem Leben leider selbst schon miterleben musste. Dieses damit verbundene Gefühl von Angst und der quälenden Frage, wohin ich flüchten soll, war beim Anblick sofort wieder da.
**Meine Eindrücke von der Lesereise:**
Der Einstieg in die Geschichte ist alles andere als sanft: Das Buch beginnt direkt mit dem tragischen Tod eines Jungen, was meine Anspannung augenblicklich in die Höhe getrieben hat. Danach flacht die extreme Kurve im nächsten Kapitel zwar kurz etwas ab, aber das Erzähltempo bleibt hoch. Für mich ist in diesem Buch kein Satz zu viel oder zu wenig geschrieben worden. Der Autor arbeitet genauso strukturiert und strategisch wie sein Hauptprotagonist.
Das umfangreiche Figurenensemble wird bildhaft und mit all seinen charakterlichen Stärken und Schwächen vorgestellt. Ich war wirklich angetan, wie schnell ich einen klaren Überblick über alle Charaktere hatte und sie fehlerfrei einordnen konnte. Während dieser Einführung wird die eigentliche Kernstory ohne jegliche Abstriche weitergesponnen und entwickelt unweigerlich einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte oder wollte.
Mit jedem Blick aus meinem Wohnzimmerfenster wurde die beklemmende Stimmung beim Lesen fast noch unterstrichen. Bei uns herrschten über 38 Grad Celsius, sodass ich mir nur zu gut vorstellen konnte, wie sich die Landschaft im Buch immer weiter in eine Wüste verwandelt. Diese Nähe zum realen Weltwetter macht die Story umso brisanter. Die extreme Schwüle und der drückende Luftdruck draußen haben bei mir dafür gesorgt, dass ich das Buch förmlich inhaliert habe.
Wie in jedem guten Buch kommt es zum Ende hin zu einer dramatischen Steigerung der Spannung und ich hatte wirklich überhaupt keine Vorstellung von dem Finale. Alles konnte geschehen. Aber eines war klar: Es wird im Großen und Ganzen kein Happy End geben. Man muss es einfach selbst gelesen haben, um es zu wissen.
**Fazit:**
Für diesen temporeichen Umwelt-Thriller, der mir kaum Zeit zum Durchschnaufen ließ, vergebe ich sehr gerne außergewöhnliche 4,5 von 5 Sternen. Eine klare Leseempfehlung an alle, die spannende, realitätsnahe Geschichten lieben und auch nach dem Lesen noch selbst darüber nachdenken wollen. Den halben Punkt Abzug begründe ich lediglich mit der für diesen radikalen Thriller etwas zu „normalen“ Cover-Gestaltung – hier wäre ein mutigeres, moderneres Neustyling des Buchs der logische Schluss gewesen.
Anmerkung: Dieses Buch wurde mir vorab als Leseexemplar zur Verfügung gestellt. Meine hier geäußerte Meinung ist davon völlig unbeeinflusst und entspricht meiner echten Leseerfahrung.