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Neu

Glaszeit Roman - Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2026

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Fr. 36.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7817

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2026

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21.4/14.3/2.9 cm

Gewicht

419 g

Farbe

Cool Grey / Graublau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87839-3

Beschreibung

Rezension

»Hier werden Fragen der Gegenwart behandelt, aber in dieser Form wird man noch nicht davon gelesen haben.« ("Frankfurter Rundschau, Judith von Sternburg")
»›Glaszeit‹ ist ein glänzendes Kunstwerk: die Sprache geschliffen, die Bilder scharf, die Motive perfekt ausbalanciert. « ("Bremen Zwei, Esther Willbrandt")
»Der jungen Autorin, die selbst Ärztin ist und auch Kunst studiert, gelingt es, in einer glasklar destillierten Sprache ihre Ich-Erzählerin greifbar zu machen.« ("Berliner Morgenpost, Valerie Bäuerlein")
»eine intellektuelle und emotionale Herausforderung, die sich absolut lohnt.« ("KulturNews, Buchempfehlung der Woche, Matthias Jordan")
»Liao schreibt über Zerbrechlichkeit, über eine Zeit, die in Splittern liegt. Biografische Mehrsprachigkeit trifft auf bildstarke Prosa. Ein Name, den man sich merken sollte.« ("Frankfurter Rundschau, Sven Trautwein")

Produktdetails

Verkaufsrang

7817

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2026

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21.4/14.3/2.9 cm

Gewicht

419 g

Farbe

Cool Grey / Graublau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87839-3

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Juno

    5/5

    27.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dazwischen, nicht angekommen

    Zwischen innerer und äußerer Unsicherheit tastet sich der Roman durch Fragen der Beziehungen, Verlässlichkeit, Abstammung und Bedürfnissen. Tiefe und Leichte balancieren sich im Text aus. Als Bonus: eine queere Liebe, die kein Problem ist, sondern einfach normal.

  • Bewertung

    5/5

    22.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein schmerzhaft schönes Buch.

    Es ist eine bittersüße Geschichte über Liebe, Mutterschaft und die Suche nach Zugehörigkeit. Trotz seiner thematischen Tiefe und der vielen miteinander verwobenen Ebenen war es überhaupt nicht anstrengend, es zu lesen. Im Gegenteil, nachdem ich einmal angefangen hatte, konnte ich es kaum noch aus der Hand legen. Besonders interessant fand ich, wie Sichtbarkeit sowohl auf zwischenmenschlicher als auch auf geopolitischer Ebene thematisiert wurde. Dabei ist Taiwan nicht nur eine Kulisse für das Geschehen, sondern ist eine aktive und dynamische Umgebung, die an der Geschichte teilnimmt. Die Orte, die im Buch beschrieben werden, fühlen sich echt und lebendig an, und es ist spannend, wie viel man über das Land und dessen Situation lernt. Auch sprachlich hat mich der Roman überzeugt. Die Sprache gibt der Protagonistin eine unverwechselbare Stimme und schafft es immer wieder, mit großer Präzision emotional zu treffen. Besonders das Ende hat mich tief berührt. Noch lange nach dem letzten Satz hat mich der Roman beschäftigt. Ein überragendes Debüt. Es hat die Nominierung zum Deutschen Buchpreis wirklich verdient. Eine klare Empfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    20.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toller Roman, volle 5 Sterne

    Ich habe Glaszeit von Leh-Wei Liao innerhalb weniger Tage gelesen und denke noch viel an dieses Leseerlebnis zurück, das in mir nachhallt. Nicht nur, dass es mich sprachlich immer wieder innehalten ließ (manche Sätze oder Passagen habe ich mir markiert, um sie auch später immer wiederfinden zu können), ich bin auch sehr beeindruckt, wie viel dieses Buch gleichzeitig tut. Es erzählt von Novana, die in Taipeh in einer Klinik arbeitet. Diese Szenen und Kapitel sind so greifbar und real beschrieben, als würde man mittendrin stehen. Mal wird man von der Distanz gepackt, die nötig ist, um auf einer Intensivstation für Neugeborene den klaren, kühlen Kopf zu behalten, mal von dem Hauch an Emotionen, der zarten Verletzlichkeit, die doch an die Oberfläche dringt und einen mit einer unerwarteten Wucht spüren lässt, was Novana alles leistet, erträgt, gibt – aber auch bekommt: Damit sind nicht nur die Struktur und der Halt gemeint, den sie sich durch ihre Arbeit selbst geschaffen hat, das Resultat aller aktivierten Ressourcen, die sie überleben lassen, sondern auch die Nähe, die Sihan ihr anbietet, eine politische Aktivistin, die sich in Novana verliebt. Es ist beeindruckend, wie fein, subtil und funktionierend die Themenstränge miteinander verflochten werden, ohne dass einer zu laut oder dominant ist. Die politische Lage in Taiwan, die Arbeit als Ärztin, die romantische Beziehung zu Sihan, aber auch die Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Novana und March, die auf dem Papier schon längst nicht mehr existiert und doch auf eine Art allgegenwärtig ist, bilden einen feinen Handlungsstrang, der trägt – sich selbst, aber auch den Leser, der trotz der existentiellen Themen im Buch mühelos bis zur letzten Seite gelangt. Was die Mutter-Tochter-Beziehung angeht, so möchte ich nicht zu stark spoilern, aber hier gibt es Szenen, die mir wirklich nahegingen, mich aus meinem Alltag herausrissen und für ein paar kostbare Lesestunden ganz in dieses Buch eintauchen ließen. Glaszeit bekommt von mir volle fünf Sterne.

  • Bewertung

    1/5

    27.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Asia sells

    Der Debütroman von Leh-Wei-Liao hat mich nicht überzeugt. Er wirkt konstruiert, zu sehr „gewollt“. Die Autorin versucht, durch Assoziationen und eine trockene, sachliche Sprache den Eindruck von Tiefe zu vermitteln. Diese ist aber tatsächlich nicht vorhanden. Es wird viel erklärt, wenig erlebt oder erfahren, so dass kaum Deutungsraum für Leser*innen bleibt. Alles bleibt an der Oberfläche. In „Glaszeit“ werden zu viele zeitgenössische Themen miteinander verwoben, und das nicht besonders kunstvoll: Tochter-Mutter-Verhältnis, lesbische Liebe, die politische Situation in Taiwan, Pränatalmedizin, Herkunft und Wurzeln, Nicht-Gesehenwerden… Je mehr desto besser und Asia sells. Mir ist das einfach zu viel und zu abgehoben. Über Taiwan habe ich mehr durch die Reiseberichte meines Sohnes erfahren als durch diesen Roman.

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