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Heinz Strunk

1. Memories of Heidelberg

Memories of Heidelberg

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Fr. 33.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

143

Spieldauer

3 Stunden und 34 Minuten

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848728

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

143

Spieldauer

3 Stunden und 34 Minuten

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848728

Herstelleradresse

tacheles
Prinz-Regent-Straße 50-60
44795 Bochum
DE

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  • katzenminze

    5/5

    22.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Urlaubs-Horror in Heidelberg

    Bertram und Isolde fahren schon seit Jahren in den Urlaub nach Heidelberg. Eigentlich logieren sie immer im Europäischen Hof, doch diesmal hat Isolde mal etwas Neues ausprobieren wollen und so sind sie im – wenn es nach Bertram geht eindeutig zu teuren! – Boutique Hotel auf der anderen Neckarseite gelandet. Der Trip in die Perle am Neckar steht diesmal von Anfang an unter keinem guten Stern. Das Luxushotel ist weniger luxuriös als erhofft. Isoldes Mutter, deren 80. Geburtstag sie eigentlich feiern wollten, erkrankt schwer. Zu sagen haben sich Isolde und Bertram nach jahrelanger Ehe sowieso nichts mehr und dann ist da noch das Restaurantschiff, in das es die beiden jeden Abend zieht, obwohl es dort von Mal zu Mal ungemütlicher wird. Als Wahl-Heidelbergerin und Strunk-Fan war dieser Roman für mich natürlich ein absolutes Muss! Und wenn man die Stadt kennt, macht das Lesen gleich noch mehr Spaß. Denn den einen oder anderen Kult-Spot gibt es im Laufe der Story zu entdecken – allen voran natürlich das Restaurantschiff auf der Neuenheimer Neckarseite mit bestem Blick auf das berühmte Schloss. Wer Strunk kennt weiß, es wird ein bisschen derb, schonungslos ehrlich und solange witzig, bis einem das Lachen im Halse steckenbleibt. Ich fand die Geschichte um Bertram und Isolde besonders gelungen. Fast ein Kammerspiel und eigentlich unheimlich tragisch. Fühlt sich doch Bertram in seiner Ehe so einsam, dass er oft mit dem Gedanken spielt, am besten gar nicht mehr da zu sein. Er kompensiert dieses Gefühl mit exzessivem Essen und saugt jedes liebe Wort Isoldes auf, wie ein trockener Schwamm – darüber reden: unmöglich. Stattdessen entlädt sich sein Frust in gelegentlichen cholerischen Anfällen und noch mehr Fressorgien. „Menories of Heidelberg“ ist ein gewohnt bissiger Roman, der mit dem typischen Strunk-Humor besticht und der diesmal erstaunlich tragisch daherkommt. Mich hat er sehr gut unterhalten und mit einem furiosen Finale überzeugt.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    4/5

    29.07.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Die chinesischen Mauern aus Worten werden von niemandem besser erstürmt

    Es gibt immer für alles einen Grund. Für Heinz Strunk zumindest den entscheidenden, warum er sein neues Buch in Heidelberg spielen lässt. In der ach so romantischsten Stadt Deutschlands. Heidelberg ist es aber nicht allein, das die volle Häme abbekommt, da sind nämlich Isolde und Bertram, wobei Bertram derjenige ist, der nicht nur volle Häme abbekommt sondern auch sein Fett weg. Nein, das Fett geht nicht weg, es wird in den paar Tagen in Heidelberg wahrscheinlich eher noch viel mehr. Schicksal. Wie alles, was Strunk in "Memories of Heidelberg" besingt. Fakt ist, es wird von Tag zu Tag wahnwitziger, Strunk verpulvert jede Menge hotte Ideen, um die Leute, die sein Buch hören der lesen, mal so richtig zum Gackern zu bringen. Achtung, man/frau sollte keinesfalls Chips oder kleine Nüsschen verzehren bei der Lektüre, es droht Verschluckungsgefahr mit jedem Schrei, der von Bertram oder Isolde ins Freie verschossen wird. Oh Mann, man wünscht ja niemandem was Schlimmes, aber das SCHIFF wird jedem wirklich das größte Vergnügen bereiten, zum Schreien eben. So schön wurde die Abzocke in Heidelberg noch nie zu Unterhaltungswert. Aber manchmal wird's leider auch etwas eklig, bloß gut, dass es ein Hörbuch ist und kein Riechbuch. Dass Heinz Strunk nicht unbedingt ein begnadeter Hörbuchvorleser ist, das muss man in Kauf nehmen: genuschelt, Silben verschlingend, norddeutsch merkwürdig eben und nicht immer einwandfrei zu verstehen. Aber wer in Gottes Namen sollte seine Hörbücher vorlesen? Keiner bekommt das so authentisch hin, da muss man halt durch. Fazit: Schwachsinn mit System, Protagonisten wie aus dem Slapstick geklaut, daraus wird gute Unterhaltung.

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