KI-Beratung Beta

Produktbild: Licht nach oben

Licht nach oben

3

Fr. 34.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21.4/13.6/2.5 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Messing

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-97039-6

Beschreibung

Rezension

»Es ist eine Freude, Susan Kreller in ihrem neuen Roman, gewidmet den ›Den Einzelnen, Verwischten‹, bei ihrem Spiel mit der Sprache zuzusehen.« Pauline Fell / Kreuzer, Messebeilage logbuch

»Wie Susan Kreller von [Arthurs] Leben erzählt, mit welcher Freundlichkeit, mit welcher Aufmerksamkeit, das hat mich unglaublich beeindruckt.« Marie Schoeß / Bayern 2

»Das Besondere an diesem Roman sind der feine Humor, der leise in jedem der Dialoge und in allen Begegnungen mitschwingt. Außerdem wird man von dem Rhythmus, in dem Susan Kreller erzählt, förmlich mitgerissen. Ein amüsanter, eindrucksvoller und sehr empathischer Roman über zweite Chancen und darüber, dass es immer irgendwie weitergeht, solange man die richtigen Menschen um sich hat.« Sabine Abel / Wir in Bayern

»Susan Kreller ist die Meisterin des Rhythmus. Ich verschlinge alles, was sie schreibt.« Markus Orths

»Ein großer Roman, der ganz leise und doch so eine Wucht ist. Unbedingt lesen!« Anja Stiller / Instagram @anja._liest

»Eine besondere Geschichte über einen Einzelgänger, der alles verloren hat, aber durch den Rückhalt seines neuen Sozialgefüges Fuß fasst und langsam wieder Freude am Leben hat. Und das Ganze ist so zärtlich mit einer passenden Art von Humor erzählt, dass die Parallelen zwischen Gefängniszeit und Jetztzeit ineinander fließen - untermalt von den Klängen von Dvořáks Cellokonzert in H-Moll.« Christine Gemmecker / Instagram @chriger79

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2026

Verlag

Schöffling

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21.4/13.6/2.5 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Messing

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-690-97039-6

Herstelleradresse

Schoeffling + Co.
Kaiserstr. 79
60329 Frankfurt
DE

Email: info@schoeffling.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührendes Buch über nicht perfekte Menschen

    Arther ist Mitte 50, frisch aus dem Gefängnis und sein bisheriges Leben kann man wohl getrost unter „läuft eher bescheiden“ verbuchen. Apotheker darf er nicht mehr sein, die Ehe ist Geschichte und zu seinen erwachsenen Töchtern hat er keinen Kontakt. Viel bleibt da erst mal nicht… Also zieht Arthur ins ehemalige Jugendzimmer seines Zellengenossen Eddie und fängt in dessen Schreibwarenladen an. Abends hat er die Aufgabe, zu überprüfen, ob Onkel Rudi – der unter dem Dach wohnt – noch lebt. Dann ist da noch Eddies Schwester Denise, die einen Hang zur Jagd und wenigen Worten hat, Harald vom Schnitzelkabinett und verschiedene – leicht verschrobene – Kund*innen aus dem Laden. Menschen, die einfach da sind, ohne großes Tamtam. Und irgendwie tun genau die Arthur richtig gut. ⚕️ Arthur habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen (obwohl ich noch nicht mal wusste, was er getan hatte, um im Knast zu landen). Er ist kein strahlender Superheld, sondern einer, der ziemlich viel mit sich herumträgt und auch nicht gerade mit einem ausgeprägten Selbstwertgefühl ausgestattet ist. Seine Einsamkeit hat mich echt berührt. „Wenn die Einsamkeit ihn anfällt, dann spürt Arthur sie zuerst am Kopf, nicht als Schmerz, sondern eher als plötzliche, drückende Inbesitznahme; er fühlt sie auf der Stirn und in den Augen, sie ist nicht zuverlässig, aber kommt immer wieder. Bisweilen erscheint ihm die Einsamkeit selbst wie ein Gesicht, bleich und schmal und von jener verstohlenen Schönheit, die sich erst zaghaft preisgibt, frühestens auf den zehnten Blick.“ (S. 56) Manche Stellen musste ich zweimal lesen, weil sie so schön aber gleichzeitig auch irgendwie so traurig waren Susan Kreller hat einen ganz besonderen Stil. Mal musst ich schmunzeln, mal war ich richtig gerührt und manchmal saß ich einfach nur da und dachte über die wunderschönen Formulierungen nach. Die Sprache ist schon etwas Besonderes, war für mich aber nie anstrengend zu lesen. „Am Gartentor, das ihm bis zu den Hosentaschen reicht, drückt er seine Handflächen in die Schrunden des alten Holzes und atmet durch, zumindest lauscht er, ob er noch atmet, ob er nach dem Klingeln noch irgendetwas vorzuweisen hätte, etwas Regelmäßiges wie Ein- und Ausatmen, Ein- und Ausleben, Leben womöglich.“ (S. 14) Auch die anderen Figuren haben es mir angetan, weil es keine perfekten Romanfiguren sind, sondern Menschen mit Ecken und Kanten und ganz viel Herz. ⚕️ Diese Geschichte brauchte kein großes Drama, um etwas in mir auszulösen. Es sind die kleinen Begegnungen, die schrägen Situationen und diese leisen Momente, in denen man merkt, dass Arthur langsam wieder im Leben ankommt. Es wird schon mal ernst, aber dazwischen blitzt immer wieder ein feiner, manchmal ziemlich skurriler Humor auf. Solche Bücher liebe ich ja ♥️ „Licht nach oben“ ist ein leiser Roman, der ziemlich laut in meinem Herzen angekommen ist. Ich habe Arthur und seine kleine, wunderbar schräge Welt richtig gern begleitet. Wer Geschichten über Menschen mag, die nicht perfekt sind, aber trotzdem (oder genau deshalb) zusammenfinden, sollte dieses Buch unbedingt lesen! ♥️ Für mich ein Higlight!

  • Bewertung

    5/5

    10.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "verwischt" sein, aber dennoch wieder Lebensmut fassen

    Schon beim Starten von Licht nach oben, auf der ersten Seite erkennt man, dass dieses Buch anders ist. Nicht besser, nicht schlechter, einfach nur anders von seinen Formulierungen her. Man läßt sich führen, in das Denken und Leben eines Mannes namens Arthur, der im Grunde nur einen weitergeht und weitermacht, weil jemand ihm gesagt hat wie und was er machen soll. Er selbst hat dazu keine Meinung, würde evrmutlich einfach aufhören existent zu sein. Aber er hat zugestimmt und geht daher in das Leben von Eddie, der mit ihm in Knast saß und wo ein fast leeres Haus auf Arthur wartet, wo er wohnen kann. Er kann da auch arbeiten und bekommt Aufgaben an die Hand. Aufgaben, die ihn immer weiterführen. Menschen trifft er, die alle etwas verschrobenes an sich haben. Perfekte Inperfektion. Dieses Buch ist anders als jedes, das ich bisher gelesen habe. Ich bin beieindruckt und erfreut, dass es solche tollen Autorinnen gibt.

  • Bewertung

    5/5

    18.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich beeindruckend

    Arthur ist Mitte 50 und gerade erst aus dem Gefängnis entlassen worden. Früher war er Apotheker, aber das darf er nicht mehr machen. Früher war er auch verheiratet und hatte zwei erwachsene Töchter. Doch auch da gibt es niemanden mehr in seinem Leben. Er zieht ins ehemalige Jugendzimmer seines Zellengenossen Eddie und beginnt in dessen Schreibwarenladen zu arbeiten. Abends macht er immer Lebendkontrolle beim Onkel Rudi. Er ist dement und wohnt unterm Dach, über Arthur. Dann gibt’s noch die Kollegen und Kunden im Schreibwarenladen und Harald vom Schnitzelkabinett, die einfach da sind. Und ganz langsam, beginnt sich Arthur wieder mit dem Leben außerhalb des Gefängnisses, anzufreunden. Ein leiser Roman über einen Antihelden, in einer ganz besonderen Sprache. Ruhig und mit feinem Humor erzählt Susan Kreller von Arthur und seiner Einsamkeit, die er immer zuerst am Kopf spürt. Diese Abschnitte haben mich so berührt. Ich habe sie oft mehrfach gelesen, weil sie so besonders sind. Und das meine ich durchaus positiv. Arthur ist verletzt, kann sich selbst nicht verzeihen. Dann gibt es da eine Denise, die eigentlich gar nicht der Typ für Denise ist, eher fürs Rehe aufbrechen. Sie ist die Schwester von Eddie. Bei ihr bekommt er sein Zimmer und seinen Job. Liebevoll gezeichnet sind die Charaktere. Echt und verletzlich. Das Buch braucht kein Drama, überzeugt durch kleine Momente, die so menschlich und emotional sind. Kitschig wird es nie. Ernste Themen werden mit skurrilen und humorvollen Momenten verbunden. Sprachgewaltig wird dieses uns Lesern serviert. Und wer wissen möchte, warum auch Leopardenpantoffeln eine tiefe Dankbarkeit hervorrufen können und all diese wunderbaren Menschen kennenlernen möchte, der muss unbedingt dieses Buch lesen. Ein großer Roman, der ganz leise und doch so eine Wucht ist. Unbedingt lesen!

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (3)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Licht nach oben