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Neu

Solange der Fluss wartet Roman | Der herzzerreißende Besteller des "Magiers der Worte" - Oprah Winfrey

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Fr. 38.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2632

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21.9/14.6/4.4 cm

Gewicht

616 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The River is Waiting

Übersetzt von

Ulrike Wasel + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9894113-6-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2632

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Verlag

Gutkind Verlag

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21.9/14.6/4.4 cm

Gewicht

616 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The River is Waiting

Übersetzt von

  • Ulrike Wasel
  • Klaus Timmermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9894113-6-4

Herstelleradresse

Gutkind Verlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Mirja103

    aus Hamburg

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hat mich sehr berührt

    Wir begleiten Corby durch eine sehr schwere Zeit. Nachdem er seinen Job verloren hat, nimmt seine Alkohol- und Medikamentensucht immer mehr zu. Er glaubt, dass er alles noch unter Kontrolle hat und gut für seine Zwillinge sorgen kann. Eine sehr dramatische Situation und die Folge davon zeigen, dass dies nicht der Fall ist. Corby hat massive Schuldgefühle und muss lernen, damit und mit seiner Trauer zu leben. Anstatt zu lügen, stellt er sich seiner Verantwortung und wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Wie wird das Leben dort für ihn sein? Wird seine Frau ihn verlassen oder kann sie ihm verzeihen? Wird er abstinent bleiben? Ich muss gestehen, dass ich vor allem am Anfang stark zwischen Mitgefühl und Empörung für Corby geschwankt habe. Der Autor nimmt einen sehr gut mit und gibt tiefe Einblicke in Corbys Gedanken und Gefühle. Auch die Begegnungen im Gefängnis werden sehr eindrücklich beschrieben. Dort erlebt Corby einerseits viel Negatives aber anderseits auch positive Begegnungen und Freundschaft. Es ist erschreckend, wie das Personal teilweise mit den Häftlingen umgeht und wie die Bedingungen sind (z.B. willkürliche Verkürzung der Essenszeiten, die ungesunde Verpflegung, Schikane). Zum Glück gibt es immer wieder Lichtblicke. Mich hat das Buch insgesamt sehr berührt. Ich habe mit Corby gelitten und über positive Erlebnisse gefreut. Das Ende hat mich ebenfalls sehr berührt und ich hatte mehrfach Tränen in den Augen. Es ist kein unrealistisches Happyend sondern sehr stimmig. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Alles ist sehr anschaulich beschrieben ohne irgendwelche unnötige Nebengeschichten. Ich werde mir auf jeden Fall die anderen Bücher des Autors ansehen.

  • Bewertung

    5/5

    12.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ergreifendes Schicksal und Gesellschaftskritik

    Ich hatte nach den vielen positiven Rezensionen aus dem englischen Raum große Erwartungen an den Roman und wurde nicht enttäuscht: Wally Lamb hat ein Buch geschrieben, das ich kaum zur Seite legen konnte. Es geht um die Frage von Schuld, Wiedergutmachung und Versöhnung und begleitet den Protagonisten Corby während seiner Haftstrafe in einem US-amerikanischen Gefängnis. Ich gebe zu, dass ich Corby zu Beginn nicht mochte und nur wenig mit ihm als Person anfangen konnte, er zeigte mir zu wenig Schuldgefühle und Verzweiflung. Doch als die Geschichte der Haftstrafe begann, hat mich das Buch absolut gepackt. Es ist nicht nur eine Geschichte über ein tragisches Schicksal, sondern sie legt auch den Finger in die Wunde der amerikanischen Gesellschaft, wo Rassismus und Klassismus maßgeblich mit darüber entscheiden, wie ein Leben verläuft. Wally Lamb zeigt die Ungerechtigkeit deutlich auf und macht klar was er von der aktuellen Regierung hält. Der Gefängnisalltag ist hart, von Schikanen und Machtstrukturen durchzogen und lässt die Frage aufkommen, wie unwürdig Menschen in diesem System behandelt werden. Ich hätte zu Beginn gerne mehr Empathie und Sympathie für Cory empfunden, aber nichtsdestotrotz ist dieser Roman ein Jahreshighlight. Ich vergebe 4,5 Sterne und eine große Leseempfehlung für alle, die ein gesellschaftskritisches Buch über ein ergreifendes Schicksal lesen möchten.

  • Jürg K.

    5/5

    25.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Highlight, bewegend, emotional

    Diese Geschichte hat für mich eine erschütternde, aber zutiefst menschliche Intensität, weil sie zeigt, wie schnell ein Leben aus den Fugen geraten kann, wenn mehrere Krisen gleichzeitig auf einen Menschen einprasseln. Corby Ledbetter ist kein Held, kein Bösewicht, sondern ein junger Vater, der unter der Last von Verantwortung, Angst und Überforderung zusammenbricht. Der Verlust des Jobs, die heimliche Sucht, die bröckelnde Ehe dies wirkt wie ein schleichender Sturm, der sich lange ankündigt, bevor er alles zerstört. Und dann kommt die Tragödie, die die Familie endgültig zerreisst. Man spürt, wie aus Fehlern schuld wird und aus Schuld ein Abgrund. Im Gefängnis verändert sich der Ton der Geschichte. Die Gewalt, die Corby dort erlebt, ist brutal. Sie zeigt, wie verletzlich Menschen werden, wenn ihnen Freiheit und Würde genommen werden. Gleichzeitig berühren die kleinen Gesten von Güte ein geteiltes Stück Brot, ein kurzer Moment echter Verbundenheit. Diese Kontraste machen den Roman so eindringlich. Dunkelheit und Licht existieren nebeneinander, oft im selben Raum. Besonders stark finde ich Corbys inneren Weg. Getragen vom Glauben seiner Mutter und den Freundschaften, die er trotz allem knüpft, beginnt er, die Grenzen seiner Gefangenschaft zu überschreiten. Nicht körperlich, sondern seelisch. Können die Menschen, die er liebt, ihm jemals verzeihen. Genau darin liegt die stille Wucht dieses Romans in der Hoffnung, die sich gegen jede Wahrscheinlichkeit behauptet.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    22.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    hallt nach

    Auch wenn im Klappentext nicht verraten wird, welche Tragödie Corby Ledbetter vollends aus der Bahn wirft (und ich verrate das hier auch nicht) so ist mir doch von vorne herein klargewesen, dass es keine leichte Lektüre wird. Wie keines von Wally Lambs Büchern. Und die Tragödie passiert auch ziemlich schnell. Und ja, man muss wirklich schwer schucken. Und dann landet Corby erst mal im Gefängnis und wir begleiten ihn dabei. Ich kann gar nicht sagen, was es genau ist, aber die Geschichte entwickelte für mich schnell einen starken Lesesog. Man kann gut mit Corby mitfühlen und seine Entwicklung ist sehr authentisch beschrieben. Aus einem Mann mit Suchtproblemen und einer nur oberflächlich glücklichen Ehe wird erst ein Knasti, der aber nach und nach zu einem aufmerksameren Menschen wird, der sowohl seine Vergangenheit reflektiert als auch seine Empathie für Mitmenschen schärft. Einem besseren Menschen sozusagen. Einem Menschen, der sich und sein Schicksal lernt anzunehmen. Einem Mann, der um seine Frau und sein Kind kämpft und um einen Weg zu einer glücklichen Zukunft auch nach dem Gefängnisaufenthalt. Gut gefallen hat mir, dass verschiedene typisch amerikanische Themen im Buch gestreift werden. Von Politik und Gesellschaftspolitik bis zu den Anfängen der nordamerikanischen Besiedlung, die in der Vergangenheit die indigenen Välker plattgewalzt hat. Es gibt auch einige sehr starke Nebendarsteller. Ein Buch was einen reinzieht, berührt und lange nachhallt. Volle Punktzahl.

  • lilie125

    3/5

    03.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Roman behandelt ein sehr spannendes Thema, scheitert jedoch leider teilweise an der Umsetzung

    Inhalt: Nachdem Corby Ledbetter arbeitslos wird, verliert sich der junge Vater von Zwillingen in der Sucht. Es kommt zu einer schweren Tragödie, die sein Leben grundsätzlich verändert und ihn ins Gefängnis führt. Dort versucht er, mit seinem neuen Leben klarzukommen. Meine Meinung: „Solange der Fluss wartet“ ist ein Roman, der mich sehr zwiegespalten zurücklässt, jedoch nachhaltig Eindruck hinterlassen hat. Zentral geht es um das Thema von Schuld und Sühne. Wie geht man mit eigener Schuld um? Wie übernimmt man Verantwortung für eigenes Fehlverhalten? Was bedeutet Vergebung? Diese Fragen prägen den Roman und die umfassende Auseinandersetzung damit fand ich sehr spannend. Der Autor ist stets sehr nuanciert und bedacht. Gleichermaßen interessant wie bedrückend sind die Eindrücke des amerikanischen Justiz- und Gefängnissystem - die Machtlosigkeit, die Gewalt, aber auch die Kameraderie und die kleinen Momente der Hoffnung. Der Autor selbst arbeitete 20 Jahre ehrenamtlich in einem Frauengefängnis und gab dort Schreib-Workshops, sodass ich zumindest von einer gewissen Authentizität ausgehe. Leider scheitert der Roman für mich an einem sehr zentralen Punkt: Die Charaktere wurden für mich nicht wirklich greifbar. Es wird viel darüber geredet, welche Gefühle sie haben, aber ich hatte nie das Gefühl, dass diese so richtig gezeigt wurde. Ich habe die Emotionen einfach nicht richtig gefühlt. Deshalb hatte ich keinen wirklichen Zugang zu dem Innenleben der Charaktere - was bei einem Roman mit den benannten Themen jedoch zwingend nötig gewesen wäre, um richtig einzutauchen. Dennoch war es für mich eine sehr interessante Leseerfahrung, die mich zum Nachdenken angeregt hat. Wenn einen die benannten Themen interessieren, kann man dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben - ich scheine mit meiner Meinung eher alleine dazustehen. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass der Roman nicht vor sehr expliziten und potentziell triggernden Themen zurückschreckt - dementsprechend rate ich dazu bei Bedarf die Triggerwarnungen nachzusehen.

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