Hintergrund: Die Entwicklung des Schreibens in der Zweitsprache (L2) wird durch das Zusammenspiel von grammatikalischer Kontrolle, Überarbeitungsprozessen und didaktischem Fokus beeinflusst. Das Holistic Error and Instructional Mapping (HEIM) bietet einen datengestützten Ansatz zur Identifizierung der wichtigsten grammatikalischen Subsysteme, die die Schreibleistung beeinflussen, und zur Festlegung von Unterrichtsprioritäten.Zweck:Diese Studie untersuchte die Schreibentwicklung und die Unterrichtsprioritäten in einem Universitätskurs für Englisch als Fremdsprache (EFL) unter Verwendung des HEIM-Rahmens. Sie untersuchte, ob sich die Schreibergebnisse über die verschiedenen Entwürfe hinweg verbesserten, welche grammatikalischen Komponenten die endgültige Schreibqualität vorhersagten, ob die Lernenden unterschiedliche Entwicklungsprofile ausbildeten und welche Bereiche im Unterricht vorrangig behandelt werden sollten.Methoden: Der Datensatz umfasste die Ergebnisse von Vor- und Nachprüfungen und vier Grammatikkomponenten - Satzmuster, Hauptverb, Übereinstimmung und Mechanik - von 27 EFL-Studenten. Ein t-Test mit gepaarten Stichproben wurde durchgeführt, um die Veränderungen in den Schreibergebnissen zwischen den Entwürfen zu bewerten.
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