Da war nur einer, der sie liebte Der Bergpfarrer 72 - Heimatroman
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
Fr. 3.50
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.12.2015
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
714 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783959796477
Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert.
»Grüss dich, Florian. Wie schaut's aus?«
Der junge Knecht zuckte die Schultern.
»Na ja, Hochwürden, ich kann net klagen«, antwortete er. »Die Arbeit geht recht gut von der Hand, nur abends ist's ein bissel einsam hier oben.«
Sebastian Trenker nickte verstehend.
»Ich hoff', dass sich dieser Zustand bald ändert«, sagte er zuversichtlich.
Florian Brandtner sah ihn erwartungsvoll an.
»Haben S' denn etwas über die Tochter des Bauern herausgefunden?«
»Ich steh' mit einer Münchner Anwaltskanzlei in Verbindung«, erklärte er. »Dr. Remmler, so heisst der Anwalt, geht den Hinweisen nach. Viel ist's ja net, was wir über den Verbleib der Katharina Ahringer wissen, aber er hat mir doch Hoffnung gemacht, dass er herausfinden könnt', wohin sie seinerzeit verschwunden ist.«
Der Knecht machte eine einladende Handbewegung.
»Kommen S' doch ins Haus«, sagte er. »Ich koch' uns einen Kaffee und einen Kuchen hab' ich auch gebacken.«
Der Geistliche folgte der Einladung und trat ein. Dabei kam er nicht umhin, zu bewundern, wie gut Florian Brandtner den Hof und das Bauernhaus in Schuss hielt. Überall sah es aufgeräumt aus, und der Boden der Diele glänzte.
»Du bist ja ein richtiger Hausmann«, lobte er den Burschen.
Florian errötete.
»Ach, wissen S', so schwer ist's auch wieder net, Ordnung zu halten«, meinte er. »Und wenn man ein bissel was vom Haushalt versteht, dann macht's sogar Spass.«
»Also davon verstehst' jedenfalls 'was!«
Der Bergpfarrer folgte dem Knecht in die Küche. Auch hier herrschte peinliche Sauberkeit. Während Sebastian sich setzte, schaltete Florian die Kaffeemaschine ein und schnitt den Kuchen an.
»Sehr gut«, sagte Sebastian nach dem ersten Bissen. »Der könnt' ja glatt von meiner Frau
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.