Band 15
Der goldene Schleier Der große Roman 15 - Liebesroman
Aus der Reihe
Der große Roman
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
Fr. 3.50
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
28.04.2017
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
701 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783740917722
Das grosse Zeitalter des Romans lebt. Es kehrt zu uns zurück in Gestalt von Der grosse Roman. Was man in dieser romantischen, klassischen Ausgabe findet, ist ebenso natürlich wie aussergewöhnlich spannend. Schicksale voller Emotionen und Gefühle erwarten die Leserschaft. Meisterhaft erzählt werden die Romane von bestsellerverdächtigen Schriftstellerinnen.
Das Mädchen, das langsam über die einsame Strasse ging, merkte nichts von dem Sturm, obwohl er an ihrem Mantel zerrte und obwohl die feuchte Kälte in ihre Schuhe drang. Wie eine Blinde ging sie daher, einen seltsam leeren Ausdruck in den grossen Augen.
Es waren schöne Augen von einem warmen Braun. Das Haar aber, das unter der Kapuze des Mantels hervorsah, war leuchtend blond.
Dazu ein schmales, feines Gesicht, ein schöner Hals, der den kleinen Kopf voll Anmut trug, und eine sportliche und doch grazile Figur.
Wie oft war Gotelind Bernhausen dieser Eigenschaften wegen beneidet worden. Und bewundert!
Beneidet von Frauen, bewundert von Männern.
Aber daran dachte sie jetzt nicht. Sie dachte daran, dass sie gar nicht mehr schön sein wollte. Unauffällig wollte sie aussehen. Oder hässlich!
Damit es nicht mehr geschehen konnte, dass man Freiwild wurde! Oder das Opfer väterlichen Ehrgeizes! Sie hörte wieder die Stimme ihres Vaters: »Es ist eine grosse Ehre für uns, dass Regierungsrat Krause sich so um dich bemüht. Aber dein Entgegenkommen lässt zu wünschen übrig, Gotelind. Herr Dr. Krause will dich heiraten!«
Natürlich - die junge Tochter eines kleinen staatlichen Angestellten musste dankbar sein, wenn der Regierungsrat sich um sie bemühte. Ernsthaft und ehrlich! Auch wenn sie jung und sehr schön war. Und obwohl der Regierungsrat mehr als doppelt so alt war, ein Witwer mit einer Tochter, die fast so alt war wie Gotelind.
Das alles spielte keine Rolle. Für Herrn Dr. Krause nicht und auch nicht für Gotelinds Vater, der die Bewerbung wirklich als eine ungeheure Ehre betrachtete.
Alfred Bernhausen hatte sich
Das Mädchen, das langsam über die einsame Strasse ging, merkte nichts von dem Sturm, obwohl er an ihrem Mantel zerrte und obwohl die feuchte Kälte in ihre Schuhe drang. Wie eine Blinde ging sie daher, einen seltsam leeren Ausdruck in den grossen Augen.
Es waren schöne Augen von einem warmen Braun. Das Haar aber, das unter der Kapuze des Mantels hervorsah, war leuchtend blond.
Dazu ein schmales, feines Gesicht, ein schöner Hals, der den kleinen Kopf voll Anmut trug, und eine sportliche und doch grazile Figur.
Wie oft war Gotelind Bernhausen dieser Eigenschaften wegen beneidet worden. Und bewundert!
Beneidet von Frauen, bewundert von Männern.
Aber daran dachte sie jetzt nicht. Sie dachte daran, dass sie gar nicht mehr schön sein wollte. Unauffällig wollte sie aussehen. Oder hässlich!
Damit es nicht mehr geschehen konnte, dass man Freiwild wurde! Oder das Opfer väterlichen Ehrgeizes! Sie hörte wieder die Stimme ihres Vaters: »Es ist eine grosse Ehre für uns, dass Regierungsrat Krause sich so um dich bemüht. Aber dein Entgegenkommen lässt zu wünschen übrig, Gotelind. Herr Dr. Krause will dich heiraten!«
Natürlich - die junge Tochter eines kleinen staatlichen Angestellten musste dankbar sein, wenn der Regierungsrat sich um sie bemühte. Ernsthaft und ehrlich! Auch wenn sie jung und sehr schön war. Und obwohl der Regierungsrat mehr als doppelt so alt war, ein Witwer mit einer Tochter, die fast so alt war wie Gotelind.
Das alles spielte keine Rolle. Für Herrn Dr. Krause nicht und auch nicht für Gotelinds Vater, der die Bewerbung wirklich als eine ungeheure Ehre betrachtete.
Alfred Bernhausen hatte sich
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung