Band 56
Geh nicht Leni Behrendt 56 - Liebesroman
Aus der Reihe
Leni Behrendt
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.05.2016
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
822 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783740903831
Leni Behrendt nimmt längst den Rang eines Klassikers der Gegenwart ein. Mit grossem Einfühlungsvermögen charakterisiert sie Land und Leute. Über allem steht die Liebe. Leni Behrendt entwickelt Frauenschicksale, wie sie eindrucksvoller nicht gestaltet werden können.
Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Liebesromanen interessiert.
Geh nicht, die Gott für mich erschuf,
lass scharren deiner Rosse Huf,
folg nicht dem Reiseruf...
Es war um die Nachmittagsstunde, wo in den Städten der regste Verkehr herrscht. Hauptsächlich in der Hauptstrasse dieser Grossstadt ging es turbulent zu. Strassenbahnen und Omnibusse, Laster, Personenwagen sowie Radfahrer aller Art bahnten sich ihren Weg durch das Getümmel und sobald das grüne Licht für Fussgänger aufblitzte, wogte eine Menschenmenge zu den Fahrzeugen, die sie nach des Tages Müh' und Plage nach Hause bringen sollten.
Mitten in diesem Getümmel hatte der praktische Arzt Dr. Kleesam seine Praxis.
Er hatte für diesen Nachmittag gerade den letzten Patienten abgefertigt, als seine Sprechstundenhilfe in sich zusammensank. Es geschah so jäh und ungeahnt, dass der Mann, der sich soeben an den Schreibtisch setzen wollte, bei dem dumpfen Fall herumfuhr und verdutzt auf die am Boden liegende Gestalt schaute. Doch dann war er mit einem Satz bei ihr, hob sie auf - und sah in ein blutleeres Gesicht -
»Hallo, Fräulein Marndt, was machen Sie denn für Sachen!« rief er sie erschrocken an. Doch kein Laut davon drang in die Bewusstlosigkeit des Mädchens, das der Arzt auf das leinenbedeckte Ruhelager legte -
Prüfend sah er in das wachsbleiche Gesicht der Ohnmächtigen, von der er wusste, dass sie trotz ihrer jungen Jahre schon empfindlich vom Schicksal gezwickt worden war. -
Wenigstens im letzten Jahr; denn solange hatte Idis Marndt das Leben einer Tochter aus reichem Hause geführt. Es war wohl mehr eine Laune gewesen, als sie sich entschloss, Medizin zu studieren, doch je länger sie sich mit dem
Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Liebesromanen interessiert.
Geh nicht, die Gott für mich erschuf,
lass scharren deiner Rosse Huf,
folg nicht dem Reiseruf...
Es war um die Nachmittagsstunde, wo in den Städten der regste Verkehr herrscht. Hauptsächlich in der Hauptstrasse dieser Grossstadt ging es turbulent zu. Strassenbahnen und Omnibusse, Laster, Personenwagen sowie Radfahrer aller Art bahnten sich ihren Weg durch das Getümmel und sobald das grüne Licht für Fussgänger aufblitzte, wogte eine Menschenmenge zu den Fahrzeugen, die sie nach des Tages Müh' und Plage nach Hause bringen sollten.
Mitten in diesem Getümmel hatte der praktische Arzt Dr. Kleesam seine Praxis.
Er hatte für diesen Nachmittag gerade den letzten Patienten abgefertigt, als seine Sprechstundenhilfe in sich zusammensank. Es geschah so jäh und ungeahnt, dass der Mann, der sich soeben an den Schreibtisch setzen wollte, bei dem dumpfen Fall herumfuhr und verdutzt auf die am Boden liegende Gestalt schaute. Doch dann war er mit einem Satz bei ihr, hob sie auf - und sah in ein blutleeres Gesicht -
»Hallo, Fräulein Marndt, was machen Sie denn für Sachen!« rief er sie erschrocken an. Doch kein Laut davon drang in die Bewusstlosigkeit des Mädchens, das der Arzt auf das leinenbedeckte Ruhelager legte -
Prüfend sah er in das wachsbleiche Gesicht der Ohnmächtigen, von der er wusste, dass sie trotz ihrer jungen Jahre schon empfindlich vom Schicksal gezwickt worden war. -
Wenigstens im letzten Jahr; denn solange hatte Idis Marndt das Leben einer Tochter aus reichem Hause geführt. Es war wohl mehr eine Laune gewesen, als sie sich entschloss, Medizin zu studieren, doch je länger sie sich mit dem
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