Écriture und Performativität des Schreibens bei Roland Barthes
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
12.03.2026
Verlag
GRINSeitenzahl
16
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.2 cm
Gewicht
40 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-18289-5
Studienarbeit aus dem Jahr 2026 im Fachbereich Literaturwissenschaft, FernUniversität Hagen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Text untersucht Roland Barthes' Verständnis des Schreibens als sprachliche Praxis, in der Bedeutung und Subjekt erst im Vollzug des Schreibens entstehen. Ausgangspunkt ist Barthes' Konzept der écriture (Schreibweise), das er in "Am Nullpunkt der Literatur" entwickelt und von den Kategorien Sprache und Stil unterscheidet. Anhand literarischer Beispiele bei Gustave Flaubert und Albert Camus wird gezeigt, wie sich unterschiedliche Formen moderner Schreibweisen herausbilden. Darauf aufbauend wird in "Schreiben, ein intransitives Verb" Barthes' Auffassung des Schreibens als performativer Prozess analysiert, in dem sich das schreibende Subjekt erst im Akt des Schreibens konstituiert. Schliesslich wird im Essay "Der Tod des Autors" die Konsequenz dieser Perspektive untersucht: die Ablösung des Autors als Sinninstanz und die Verlagerung der Bedeutungsproduktion auf das Zusammenspiel von Sprache und Lektüre. Der Text zeigt, dass Literatur bei Barthes ihre Wirkung nicht aus einem vom Autor festgelegten Sinn bezieht, sondern aus der Form und Offenheit eines Textes, dessen Bedeutung sich im Lesen immer wieder neu konstituiert.
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