Süsswassersysteme werden zunehmend durch Schwermetalle wie Blei und Zink verschmutzt, was ein Risiko für die menschliche Gesundheit und für Wasserorganismen darstellt. Fische neigen dazu, diese Metalle in ihren Geweben in chronisch erhöhten Konzentrationen anzureichern. Die toxischen Wirkungen von Blei sind seit Jahrhunderten bekannt. Blei beeinträchtigt alle Organsysteme, einschliesslich des Nerven-, Verdauungs- und Kreislaufsystems von Tieren. Blei verdrängt biologisch wichtige Metalle wie Kalzium, Zink und Magnesium und stört dadurch eine Vielzahl chemischer Reaktionen im Körper. Zink ist ein Spurenelement, das für das ordnungsgemässe Funktionieren des Körpers unerlässlich ist. Erhöhte Zinkkonzentrationen in Gewässern können auf die Einleitung von Abwässern, atmosphärische Ablagerungen, das Auswaschen von häuslichem Abwasser und metallhaltigen Mineralien sowie auf Insektizide und Verzinkungsprozesse zurückzuführen sein. In erhöhten Konzentrationen kann Zink jedoch toxisch wirken. Daher ist es wichtig geworden, das Ausmass der Toxizität dieser beiden Metalle sowie ihre vergleichenden Aufnahmemuster und Sequestrierungen in einem Fischsystem zu untersuchen.
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