Obwohl China sich rühmen kann, eine der ersten Zivilisationen zu sein, die ihre Sexualgeschichte dokumentiert hat, mangelt es vielen Chinesen heutzutage an grundlegendem Wissen über Sexualität. Derzeit reichen die verfügbaren sozialen und wirtschaftlichen Ressourcen nicht aus, um den Bedarf an Sexualaufklärung und -beratung für Chinas wachsende Bevölkerung angemessen zu decken. Frühere Untersuchungen zeigen, dass Personen mit hoher sexueller Angst dazu neigen, schlechte Entscheidungen in Bezug auf Sex und Sexualität zu treffen, und dass Personen mit starker Angst vor Intimität weniger optimistisch hinsichtlich der Aussicht auf langfristige Beziehungen sind und eine geringere Zufriedenheit mit ihren aktuellen Beziehungen angeben. Die in diesem Buch diskutierten Forschungsergebnisse sollen einen Beitrag zur Erforschung der zeitgenössischen chinesischen Sexualität leisten, indem sie die Zusammenhänge zwischen Angst vor Intimität und sexueller Angst bei chinesischen Studierenden untersuchen. Leser, die mehr über chinesische Geschichte und/oder Themen der menschlichen Sexualität erfahren möchten, erhalten einen Einblick in historische und zeitgenössische Einflüsse auf die chinesische Sexualität sowie einen Überblick über internationale Studien zu Intimität, Bindung und sexueller Angst.
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