Roman über die Kunst, einen Roman zu schreiben.Liebeserklärung an die Literatur
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Eva
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18.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Schreiben ist nichts als Freude
Der Erzähler Steven Uhly begleitet seine Frau Claire nach Toronto. Die Tochter eines befreundeten Ehepaares will selbst Schriftstellerin werden und stellt ihm eine Frage: Wie fühlt es sich an zu schreiben?
An sechs Vormittagen trifft er sich mit Mali im Café und beginnt, davon zu erzählen, wie es ist, einen Roman zu schreiben. Schon verwischen die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit, denn noch während er erzählt, erfindet er einen Autor, der sich selbst in den Roman schreibt. Dabei gibt er auf literarisch höchstem Niveau Einblicke in seine Kunst.
Sechsmal steht er Mali Rede und Antwort, dringt Schicht für Schicht vor zur Quelle des schöpferischen Schaffens. In dem Bewusstsein, dass der Literat niemals im Vakuum schreibt, sondern eingeschrieben in sein Leben, sein Umfeld, die Situationen, aus denen er Inspiration zieht, beschwört er seine Vorbilder und Seelenverwandten genauso wie die großen Geister der Systemkritik und Literaturtheorie.
Wahrnehmung, Kommunikation und Wahrheit stehen auf dem Prüfstand, das Selbstverständnis des Schriftstellers ebenso wie die Techniken des Schreibens, der Literaturmarkt und der Anspruch an die Kunst.
Vor allem jedoch schreibt Steven Uhly mit Nichts als Freude eine persönliche Liebesgeschichte. Es ist die Literatur, die die Komplexität des Menschseins vermittelt, uns dem Verstehen unseres Seins ein Stückchen näher bringt, Empathie und Emotionen herausbildet und uns rettet.
Aber wie fühlt es sich an, das Schreiben?
Wenn Schreibende uns einen Schmerz erdichten, den wir nicht fühlen, obwohl wir an ihm leiden, wenn
Welten erschaffen werden, die den Erzählenden, den Schreibenden und den Lesenden im Gefühl des Menschseins verbinden, wie könnte es eine andere Antwort geben als
Nichts als Freude?
Dieser Roman ist eine Hymne auf das Schreiben und eine Liebeserklärung an die Literatur. Er ist unumgänglich für diejenigen, die die Sprache lieben und Worte dafür suchen, was das Schreiben ist, das uns in Welten mitnimmt und uns durch alle Zeiten trägt, wie schwer sie auch sein mögen.