Anna Gräfin von Stubenberg steht im Mittelpunkt dieser Publikation –sie entstammte einem alten steirischen Adelsgeschlecht, wurde1821 in Graz geboren und verbrachte dort den Grossteil ihres Lebensbis zu ihrem Tod im Jahr 1912. Dreimal verheiratet, verlor sie ihreEhemänner jeweils unter tragischen Umständen.Sie widmete sich karitativen Tätigkeiten und unterstützte inselbstloser Weise zahlreiche Personen, Vereine und Institutionenund war als Wohltäterin geschätzt und verehrt.Der überwiegende Teil ihrer mehr als 160 Kompositionen ist bisheute erhalten geblieben. In ihren frühen Schaffensjahren schriebsie vor allem Tanzmusik: Walzer, Märsche, Polkas oder Quadrillen;später wandte sie sich der Komposition von steirischen Liedernzu, mit denen sie grosse Erfolge feierte. Namhafte Musikverlageveröffentlichten ihre Werke – meist in der Originalversion für Klavierbzw. für Gesang und Klavier, aber auch in Bearbeitungen fürOrchester oder Militärmusik.
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