Dieses Werk versteht sich als Reflexion über das heutige Frankreich, das nach wie vor ein Land der Aufnahme ist, gestützt auf seinen Multikulturalismus und seine Meinungsfreiheit. Vor dem Hintergrund von Massenarbeitslosigkeit, dem Verlust von Bildungswerten und Orientierungspunkten habe ich mich entschlossen, dieses Buch zu schreiben. Der Zustrom von Flüchtlingen, die an den europäischen Küsten ankommen, wirft erneut die Frage auf, wie schwierig es für Frankreich ist, ein Aufnahmeland für Menschen zu sein, die vor dem Krieg aus Syrien, dem Sudan und anderen Ländern fliehen. Der Migrationsweg ist komplex, sei er nun freiwillig oder erzwungen. Oft geht es darum, aufzubrechen und einen Teil seines Lebens, seiner Familie, seiner Angehörigen, manchmal sogar seiner Seele zurückzulassen. Was bietet unser Frankreich? Ich erinnere mich an die Abreise eines 11-jährigen Jungen mit seinen beiden Schwestern nach Frankreich, den seine Mutter in ein Taxi setzt, um zum Flughafen zu gelangen und einen Flug nach Paris zu nehmen. Seine Grossmutter Jeanne, die ihn grossgezogen hat, ist an diesem Tag dabei; sie flüstert ihm durch die Scheibe des Fahrzeugs, dessen endlose Fahrt sein Leben bestimmen wird, ein paar Ratschläge zu: "Geh den Weg der Bildung..." ...
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