In Greenmantle, John Buchan extends the adventure-espionage mode he helped popularize in *The Thirty-Nine Steps*, sending Richard Hannay into the shifting political and religious landscapes of the First World War. The novel fuses pursuit narrative, imperial intrigue, and wartime propaganda, centering on a British attempt to thwart German efforts to incite Muslim revolt in the East. Buchan's prose is brisk, masculine, and atmospheric, combining clipped action with vivid topographical detail and a strong sense of geopolitical scale. As a wartime thriller, it reflects both Edwardian romance tradition and the anxieties of global conflict. Buchan was uniquely equipped to write such fiction. A Scottish novelist, statesman, and man deeply involved in imperial administration and wartime information work, he understood both the machinery of government and the imaginative power of national myth. His experience in propaganda and intelligence-adjacent circles informs the novel's convincing strategic texture, while his broader literary culture lends even its most breathless passages a firm rhetorical control. *Greenmantle* emerges from this intersection of political knowledge and narrative craft. This book is especially recommended to readers interested in early spy fiction, wartime literature, and the ideological imagination of empire. Though marked by the assumptions of its age, it remains a gripping, historically revealing, and highly influential thriller.
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4.0/5.0
Callisto
4/5
01.10.2012
Buch (Taschenbuch)
Die dreizehnjährige Jane…
Die dreizehnjährige Jane Victoria Stuart, lebt mit ihrer Mutter, Tante und Großmutter in einem alten, düsteren, riesigen Haus in Toronto. Ihre Großmutter ist eine herrische Person, die den ganzen Haushalt unter ihrem Daumen hat und Jane deutlich zu spüren gibt, dass sie sie als Eindringling betrachtet. Sie tut alles, um Jane und ihre Mutter von einander fern zu halten und Jane das Leben zur Hölle zu machen und das nur, weil Janes Mutter, gegen den Willen von Großmutter Kennedy heiratete. Durch diese permanente Zurück- und Zurechtweisung verunsichert, die durch die herablassende Behandlung durch ihren Tanten, Onkel und Cousinen noch verschlimmert wird, ist Jane linkisch unsicher und verschüchtert. Doch dies ändert sich an dem Tag, als Jane ihren totgeglaubten Vater kennenlernt, der sie für 3 Monate nach Prince Edward Island einlädt. Jane erlebt, was Freiheit ist, wie es ist Verantwortung übernehmen zu dürfen und ernst genommen zu werden. Sie beginnt, herauszufinden, wer sie wirklich ist und will herausfinden, warum sich ihre Eltern getrennt haben. Dieses, ob seiner Themen, immer noch so modern wirkende Jugendbuch erschien bereits 1937 und wurde, wie viele andere Bücher von LM Montgomery, nie ins Deutsche übersetzt. Es ist mittlerweile public domain und kann beim australischen Gutenbergprojekt heruntergeladen werden. Dieses Buch ist das, was man heute unter dem Namen All-Age Literatur zusammenfasst. Es beschreibt durch die Augen des Scheidungskindes Jane, wie eine sich permanent in alles einmischende Verwandtschaft gut funktionierende Beziehungen auseinanderbringen kann und Paare unglücklich macht. Es beschreibt, wie Kinder sich fühlen, wenn man sie permanent kontrolliert und in ihrer persönlichen Freiheit einschränkt und wie sie sich plötzlich entwickeln, wenn man ihnen Verantwortung überträgt und sie ernst nimmt. Dieses Buch müsste man allen heutigen Übermüttern als Zwangslektüre verordnen. Die Geschichte an sich ist eher unspektakulär. 2 Jahre im Leben von Jane Victoria, mit Schulerlebnissen und 2 lustigen, ländlichen Aufenthalten auf PE Island. Einerseits einfach nur wunderbar herzerwärmend, andererseits eben durch die kindliche, sehr gut nachvollziehbare Sichtweise sehr eindringlich und direkt. Fazit: Ein All-Age Klassiker über die Gefühlswelt von überbehüteten Trennungskindern und warum Töchter einen Vater brauchen.