Das Promotionsstudium ist ein schmerzhafter Initiationsprozess, und sobald man sich darauf einlässt, muss man bereit sein, den Grossteil von zwei oder drei Jahren - oder sogar mehr - seiner Doktorarbeit zu widmen. Die Doktorandenforschung stellt sich zunächst als ein kognitiver Prozess dar, der zu fachlicher und strategischer Unsicherheit führen kann. Ein zwischenmenschlicher Konflikt zwischen dem Doktoranden und seinem Betreuungsteam oder sogar zwischen dem Doktoranden und seinem Umfeld kann seinen Elan bremsen. Um erfolgreich zu sein, muss der Doktorand über fundierte Kenntnisse des Fachgebiets und anderer verwandter Bereiche sowie über eine gute Beherrschung der wissenschaftlichen Methodik verfügen und das Profil eines Wissenschaftlers entwickeln. Zu diesem Zweck muss der Doktorand die Beziehungen zu seinem menschlichen und materiellen Umfeld sinnvoll nutzen.
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