„Anti-NFTs“ und Emojis als reale Figuren: Claire Fontaine hinterfragen die digitale Ökonomie in der Tradition von Marcel Duchamps‘ „Readymades.“Wie Duchamps nutzt das Duo Claire Fontaine Alltagsgegenstände, spielt dabei mit Urheberschaft und Aneignung und überträgt hier digitale Zeichen wie Emojis in den realen Raum, neu gemalt oder als leuchtende Skulpturen, die sie „Anti-NFTs“ nennen. Das Buch verfolgt diese Übersetzungen vom Bildschirm in den Ausstellungsraum, reflektiert die Ökonomie standardisierter Gefühle und zeigt, wie Claire Fontaine verführerische Bilder entfunktionalisiert – mit Arbeiten, die kritisch hinterfragen, wie technologische Systeme Wahrnehmung, Sprache und Affekte formen.Text: Lynn Kost.
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