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Schatten der Sensationsgier Jack the Ripper ungelöster Fall der den modernen Verbrecherjournalismus für immer prägte
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
25.05.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
221 (Printausgabe)
Dateigröße
1499 KB
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783565459063
Dieses Buch erforscht, wie ein Phantom im Nebel die Grenzen zwischen Wahrheit und Schauspiel verwischt, wo Grausamkeit zur Massenfaszination wird. Es greift die Spannung auf zwischen ungreifbarer Brutalität und dem Aufstieg einer Presse, die Verbrechen in Spektakel taucht.
Hunderte gefälschte Briefe überschwemmten Redaktionen und Polizeistationen, während Zeitungen wie der Star detaillierte Tatortskizzen zeichneten, um Leser zu binden - ein Mechanismus, der Sensationsberichte zu einem neuen Genre schmiedete. Boulevardpresse schürte Panik durch reisserische Überschriften und Opferstigmatisierung, was Verkaufszahlen explodieren liess; Korrespondenten drängten sich in Whitechapel, diktierten vor Ort und prägten den investigativen Stil, der Fakten mit Spekulation verflocht. Die Unfähigkeit lokaler Behörden, kanonische fünf Morde aufzuklären, offenbarte Defizite in Koordination und Forensik, doch Medienhysterie trieb Reformen voran: bessere Beweisdokumentation und Schulungen entstanden als Echo der öffentlichen Empörung.
Hunderte gefälschte Briefe überschwemmten Redaktionen und Polizeistationen, während Zeitungen wie der Star detaillierte Tatortskizzen zeichneten, um Leser zu binden - ein Mechanismus, der Sensationsberichte zu einem neuen Genre schmiedete. Boulevardpresse schürte Panik durch reisserische Überschriften und Opferstigmatisierung, was Verkaufszahlen explodieren liess; Korrespondenten drängten sich in Whitechapel, diktierten vor Ort und prägten den investigativen Stil, der Fakten mit Spekulation verflocht. Die Unfähigkeit lokaler Behörden, kanonische fünf Morde aufzuklären, offenbarte Defizite in Koordination und Forensik, doch Medienhysterie trieb Reformen voran: bessere Beweisdokumentation und Schulungen entstanden als Echo der öffentlichen Empörung.
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