Wie ist Nichtseiendes zu denken? Eine Untersuchung von Platons "Sophistes"
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.05.2026
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-389-19300-6
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Philosophie - Sonstiges, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Fakultät für Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaften), Veranstaltung: Masterseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinem Dialog "Sophistes" führt Platon einen fremden Philosophen aus Elea, der Heimat des Parmenides sowie den jungen athenischen Mathematiker namens Theaitetos mit der Absicht zusammen, die folgenden drei Fragen zu behandeln: [1] Was ist ein Sophist? [2] Was ist das Nichtseiende? [3] Was ist Sprache? Prima facie ist die Frage nach dem Sophisten [1] das übergeordnete Thema, denn der Dialog endet mit einer scheinbar abschließenden Definition: "Fremder: Wollen wir nun wie vorher seinen Namen feststellen und von Anfang bis zu Ende ineinander Hechten? Theaitetos: Allerdings. Fremder: Also die Nachahmerei in der zum Widerspruch bringenden Kunst des verstellerischen Teiles des Dünkels, welche in der trügerischen Art von der bildnerischen Kunst her nicht als die göttliche, sondern als die menschliche, tausendkünstlerische Seite der Hervorbringung in Reden abgesondert ist: wer von diesem Geschlecht und Blute den wahrhaften Sophisten abstammen läßt, der wird, wie es scheint, das Richtigste sagen. Theaitetos: Auf alle Weise gewiß." Danach wären [2] und [3] sozusagen Exkurse zu [1]. Da die drei Fragen jedoch nacheinander in Angriff genommen werden, kann man von drei Teilen des Dialogs sprechen, wobei es allerdings eine auffallende Überschneidung gibt: Platon geht auch in [3] ausführlich auf das Nichtseiende ein. Insofern liegt der Schluss nahe, dass das Kernthema des Dialogs die Auseinandersetzung mit der Frage angeht, wie Nichtseiendes zu denken ist. Die folgende Arbeit über den Sophistes soll diesen komplexen Dialog also in seinem Kernthema behandeln und gleichzeitig den von PLATON aufgezeigten Weg darstellen, wie er die Sophistik endgültig überwinden will.
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