Die Struktur des Gefangenendilemmas in der Philosophie
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
22.11.2026
Abbildungen
XII, 386 S. 8 Abb., 1 Abb. in Farbe.
Verlag
Springer BerlinSeitenzahl
386
Maße (L/B)
21/14.8 cm
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-662-73981-5
In dieser Studie untersucht der Autor die Frage, ob sich die Struktur des spieltheoretischen Gefangenendilemmas bereits in klassischen Texten der Philosophie finden lässt. Ausgehend von ausgewählten Werken von fünfzehn Philosophen – von der Antike bis zur deutschen Aufklärung bei Immanuel Kant – rekonstruiert die Arbeit Beschreibungen sozialer Konflikte, die sich mit modernen Modellen wie dem Gefangenendilemma, der Hirschjagd (Assurance Game), dem Free-Rider-Problem und der Tragik der Allmende analysieren lassen. Durch die Verbindung historisch-hermeneutischer Textarbeit mit spieltheoretischer Modellierung eröffnet das Buch eine neue Perspektive auf zentrale Probleme der politischen Philosophie und Ethik.
Die Untersuchung zeigt, dass der Konflikt zwischen individuellem Eigeninteresse und Gemeinwohl kein Phänomen der Moderne oder der Industrialisierung ist, sondern bereits in den frühesten philosophischen Traditionen systematisch reflektiert wurde. Indem die wiederkehrende Struktur dieser Kooperationskonflikte epochenübergreifend sichtbar gemacht wird, leistet die Arbeit einen Beitrag zur Ideengeschichte sozialer Ordnung und zur interdisziplinären Verbindung von Philosophie und Spieltheorie. Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser aus der Philosophie, den Sozialwissenschaften und der Ökonomie, die an den Grundlagen von Kooperation, Rationalität und moralischer Motivation interessiert sind.
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