Die Vielfalt der Praktiken wissenschaftlicher Musikpädagogik rekonstruiert Stefan Orgass auf einer einheitlichen reflexionslogischen und handlungstheoretischen Basis. Auf die Erörterung übergreifender kulturwissenschaftlicher Fragen (Bd. 1) und der erfahrungs- sowie bedeutungstheoretischen Grundlagen der Disziplin (Bd. 2) folgt die Präsentation eines begrifflichen Systems für die Beschreibung von Strukturen musikpädagogischer Forschung und von Musiklehre (Bd. 3). Das Werk wendet sich so gleichermassen an musikpädagogisch Forschende und an Lehrende aller musikpädagogischen Praxen: Die durch Forschung intendierte, wie auch immer zu konzipierende Verbesserung letzterer Praxen setzt stetige Kooperation zwischen Forschenden und Musik Lehrenden voraus.
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