Landauf, landab wird fleissig über Bildung diskutiert: Bildungsnotstand, Bildungskatastrophe, Bildungsgerechtigkeit, Bildungsungleichheiten, Bildungsbenachteiligung, Bildungsverlauf, Bildungssystem, Bildungsketten, Bildungsbericht und viele weitere Begriffe tauchen im Diskurs auf. Wie selbstverständlich wird dabei vorausgesetzt, was Bildung meint. Aber so selbstverständlich ist das nicht. Denn der Bildungsbegriff selbst ist alles andere als eindeutig definiert. Wovon sprechen wir, wenn wir „Bildung“ sagen? Diese Frage ist daher Ausgangspunkt des Buches, das in Form eines Essays verfasst ist. Ziel ist es, den Diskurs zu einem der wichtigsten Gesellschaftsthemen unserer Zeit mit Reflexionen zu bereichern, das sich angesichts Digitalisierung, sozialer Verwerfungen und globaler Krisen mehr denn je spannungsreich zeigt und insofern herausgefordert ist. Nämlich: Bildung.
Mit einem Geleitwort von Julia Ruhs
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