Mitten im Lärm von Handel und Handwerk erhoben sich Bauten, die religiöse Verehrung mit weltlicher Geltung verbanden. Kathedralen bestimmten Wege, Feste, Abgaben und das Selbstbild wachsender Städte. Der Band untersucht Bauhütten, Stifter, Bischöfe und Bürgerschaften als Teile eines langen Aushandlungsprozesses. So wird Architektur als soziale Praxis lesbar, in der Macht nicht nur dargestellt, sondern täglich organisiert wurde.
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