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Salih Jamal

1. SUKI

SUKI

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Sabine König

Spieldauer

5 Stunden und 36 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

03.10.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

31

Verlag

Edition federleicht

Sprache

Deutsch

EAN

9783689351014

Beschreibung

Rezension

Salih Jamal verbindet philosophische Tiefe mit sinnlicher Bildkraft und erschafft Geschichten, die zeitlos und hochaktuell wirken, ohne ihre Leichtigkeit und literarische Eleganz zu verlieren.

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Sabine König

Spieldauer

5 Stunden und 36 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

03.10.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

31

Verlag

Edition federleicht

Sprache

Deutsch

EAN

9783689351014

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  • JuKaFo

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    14.09.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Verlust und Einsamkeit

    Suki fühlt sich nirgends richtig zugehörig. Ihr Vater ist zurück nach Japan gegangen, ihre Mutter hat eine neue Familie und Suki bei der Großmutter zurück gelassen. durch ihre deutsch-japanischen Wurzeln und ihre familiäre Situation fühlt sie sich verlassen, fremd und unverstanden. Ihre Gedanken und Gefühle werden sehr nachvollziehbar dargestellt. Besonders Suki als Charakter fand ich gut ausgearbeitet – auch wenn ihr Verhalten teilweise ziemlich extrem ist. Die winterliche und weihnachtliche Atmosphäre passt dabei wunderbar zur melancholischen Stimmung der Geschichte. Etwas schwierig fand ich die Beziehung die sich zwischen Suki und ihrer Lehrerin Anna entwickelt. Beide kämpfen mit Verlust, wodurch sie sich näherkommen. Die Entwicklung dieser Beziehung war für mich allerdings nicht immer ganz nachvollziehbar. Insbesondere was Anna betrifft, da sie für mich etwas blass blieb. Insgesamt ist „Suki“ ein gutes, emotionales und atmosphärisches Buch über Verlust, Einsamkeit und die Suche nach Zugehörigkeit. Echte Spannung gibt es allerdings eher wenig. Die Geschichte wird von ihren Figuren und deren Gefühlen getragen. Die Sprecherin des Hörbuches hat mir sehr gut gefallen! Angenehme Stimme, Pausen gut gesetzt und Emotionen toll rübergebracht.

  • Nina Albert

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    18.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Manchmal beginnt ein Wunder dort, wo jemand einfach bleibt.“

    „Suki“ ist eine leise, berührende Geschichte über Einsamkeit, Verlust und die große Sehnsucht, irgendwo wirklich dazuzugehören. Salih Jamal erzählt von der sechzehnjährigen Suki, die zwischen Wut, Verletzlichkeit und der Angst vor einem erneuten Verlassenwerden ihren eigenen Platz in der Welt sucht. An ihrer Seite begegnen wir Menschen, die selbst ihre Brüche und Verluste tragen – und gerade dadurch entsteht etwas zutiefst Menschliches. Besonders außergewöhnlich ist die Verbindung zur mittelalterlichen Parzival-Erzählung: Aus der Suche nach dem Gral wird eine moderne Suche nach Nähe, Verständnis und Mitgefühl. Eingebettet in das winterliche Berlin zwischen Weihnachten und Neujahr entfaltet sich eine Geschichte voller poetischer Bilder, literarischer Anklänge und stiller Momente. „Suki“ erzählt nicht von großen Helden, die andere retten. Es erzählt von Menschen, die einander sehen, zuhören und vielleicht zum ersten Mal nicht fortgehen. Gerade darin liegt die stille Magie dieses Romans: Hoffnung muss nicht laut sein. Manchmal reicht eine ausgestreckte Hand, ein ehrlicher Blick – und das Gefühl, dass man mit seiner Geschichte nicht länger allein ist. Ein zartes, nachdenkliches Buch über die heilende Kraft menschlicher Nähe. | 5

  • Kaa

    5/5

    17.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Manchmal muss man einfach gesehen werden

    Was soll ich sagen ... Suki von Salih Jamal hat mich auf mehreren Ebenen erreicht. Emotional, aber auch literarisch. Es gibt Bücher, die man liest und danach einfach wieder zur Seite legt. Und dann gibt es Bücher, die noch ein bisschen bei einem bleiben. Suki gehört für mich definitiv zur zweiten Sorte. Die Geschichte erzählt von Verletzlichkeit, Enttäuschung, Verlust und Einsamkeit. Alles schwere Themen, die hier aber nicht einfach nur erzählt werden. Sie werden fühlbar. Besonders die Verletzlichkeit der Figuren hat mich berührt. Gleichzeitig ist das Buch an manchen Stellen trotzdem laut und genau diese Mischung hat für mich unglaublich gut funktioniert. Ich mochte, dass die Geschichte nicht versucht, schwierige Gefühle schönzureden. Stattdessen zeigt sie, wie sehr Menschen manchmal einfach jemanden brauchen, der sie sieht. Der sie wahrnimmt und nicht einfach an ihnen vorbeischaut. Auch sprachlich hat mich das Buch überzeugt. Der Schreibstil hatte für mich etwas Besonderes und hat dazu beigetragen, dass die Geschichte nicht nur emotional, sondern auch auf literarischer Ebene bei mir angekommen ist. Suki ist für mich definitiv kein Buch, das man einfach nur liest. Es ist eines, über das man noch nachdenkt. Über Einsamkeit, darüber, wie sich Enttäuschungen und Verluste auf einen Menschen auswirken und darüber, wie wichtig es sein kann, wirklich gesehen zu werden. Dieses Buch darf ganz klar in meine Liste der Jahreshighlights 2026 einziehen. Ich habe das Buch auf Vorablesen.de gewonnen, meine Meinung bleibt dadurch unbeeinflusst.

  • Bewertung

    aus Landsberg

    4/5

    18.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Nicht Verlorengehen"

    Der Roman Suki umfasst 216 Seiten auf 29. Kapiteln. Kurzer Plot: Die sechzehn jährige Suki lebt bei ihrer Großmutter. Suki hat nur selten Kontakt mit ihrer Mutter, die nach der Trennung von Sukis Vater einen neuen Mann hat. Als Spooky Suki gehört sie zu den Freaks und den Nerds in ihrer Klasse, ihr äußeres Erscheinungsbild – geprägt durch die japanischen Gene väterlicherseits – gibt ihr ein zusätzliches Gefühl, nicht richtig dazuzugehören. Suki schwänzt die Schule und geht auf den Friedhof spazieren, denn dort findet sie es friedlicherer als überall sonst. An einem Grab beobachtet sie eine Frau mit einem dunklem Mantel, und einem halben Mond Symbol darauf. Anna Fischer ist Lehrerin an der Schule von Suki. Als Anna Suki, die mit ihrem Fahrrad unterwegs ist, aus versehen anfährt, entsteht eine behutsame Nähe zwischen den beiden. "Beide versuchen, die Welt zu verstehen, nur auf unterschiedlichen Wegen." - Seite 32 Suki erkennt den Mantel, mit dem Mond Symbol bei Frau Fischer wieder. Was machte Frau Fischer auf dem Friedhof? Anna gibt Suki ihre private Handynummer, auch wenn sie eigentlich die amtliche Distanz wahren müsste. "Ziegel aus Schweigen, Fugen aus Vorsicht, und wie kalt es dort ist." - Seite 144 Anna sieht Sukis Potenzial und möchte das sie nicht "VERLORENGEHT": Suki sieht Annas tiefen Schmerz und will ergründen, woher dieser kommt... "Weil sie es nur fühlte, wie man Dinge fühlt, die man nicht beweisen kann." - Seite 132 Fazit: Der Roman von Salih Jamal ist eine leise und dennoch ausdrucksstarke Geschichte, über zwei Menschen die sich jeweils in einem anderen Lebensabschnitt befinden. Die beiden scheinen nichts gemeinsam zu haben, aber durch Rückblicke der Protagonistinnen wird klar, sie haben eine Gemeinsamkeit - sie fühlen sich beide "Verloren". Da der Roman um die Weihnachtszeit spielt, kommt eine zusätzlich melancholische Atmosphäre zustande, die durch die poetische Sprache des Autors zusätzlich untermalt wird. Eine Geschichte über das GESEHEN und VERSTANDEN werden, ohne dabei VERURTEILT zu werden.

  • Nikko

    4/5

    17.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einsamkeit, Vertrauen und vorsichtige Nähe

    Salih Jamal gelingt es, die schwierige Situation, in die Suki geraten ist, nachvollziehbar und sensibel darzustellen. Suki lebt bei ihrer Großmutter, ist bereits sitzen geblieben und hat kaum noch Motivation für die Schule. Sie lässt den Schulalltag mehr über sich ergehen, als dass sie wirklich daran teilnimmt. Der Einstieg in die Geschichte führt mitten hinein in Sukis Leben. Vieles wird nicht ausführlich erklärt, sondern erschließt sich nach und nach. Das passt zwar zu der zurückgezogenen und orientierungslosen Figur, hat aber auch zur Folge, dass man zunächst etwas Orientierung sucht. Eine wichtige Veränderung bringt die Lehrerin Anne Fischer. Zwischen ihr und Suki entsteht vorsichtig Vertrauen. Eine Berührung, die einfache Frage „Was fehlt dir?“ – kleine Momente, die eine besondere Beziehung zwischen den beiden entstehen lassen. Gleichzeitig wird deutlich, dass auch Anne einen schweren Verlust mit sich trägt. Zwei seelisch verletzte Menschen erkennen etwas voneinander und geben sich auf unterschiedliche Weise Halt. Suki ist dabei eine nachvollziehbare und gut gezeichnete Figur. Bei Anne bleibt für mich dagegen eine gewisse Distanz bestehen; ihre Person und ihre Gefühle hätte ich mir stellenweise etwas greifbarer gewünscht. Auch die Traumsequenzen konnten mich nicht ganz überzeugen, da mir ihr bewusst poetischer Ansatz teilweise etwas aufgesetzt erschien.

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Bewertungen (10)

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