Heterogenität ist ein zentraler und zugleich stellenweise unscharfer Begriff in aktuellen pädagogischen und erziehungswissenschaftlichen Debatten, an den verschiedene Vorstellungen und Erwartungen adressiert werden. Zugleich ist Heterogenität eines der ältesten menschlichen und gesellschaftlichen Phänomene in sehr unterschiedlichen Diskussionszusammenhängen. Differenz wird in diesem Band als systematischer Begriff verwendet, um Heterogenität in weltbezogenen Wandlungsprozessen beschreiben zu können. Die Einheit der Differenz wird als Konstante der Beobachtung mit Bezug zu systemtheoretischen und philosophisch-anthropologischen Denkangeboten fundiert. Damit wird es möglich, die Welt im Wandel, Bildungseinrichtungen über die Lebensspanne in ihrem Umgang mit Heterogenität, ausgewählte historische Beispiele sowie prominente Diskussionslinien systematisch auf verschiedenen Ebenen nachzuzeichnen. Pädagogik und Didaktik reflexiver Differenz werden abschliessend im Horizont einer Weltdynamik zwischen Menschen und Weltgemeinschaft sowie Weltgesellschaft und Personen zusammengefasst.
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