Rezension
Ich bin auch von dem zweiten Teil sehr begeistert. Wir begleiten Leonard von Montesaro in seine Vergangenheit und dem Verwürfnis seiner Familie (der Unsterblichen), sowie zurück nach Europa, zu eben dieser Familie, in der aktuellen Zeit. Es gibt wieder Kapitel in denen man mehr über die früheste Vergangenheit von Leonard erfährt. Dort lernen wir auch seine große Liebe kennen. Er hat sich mit seinem Erzeuger verworfen, worüber man auch mehr erfährt. Allerdings benötigt er jetzt Hilfe von eben jenem im Kampf gegen den mächtigen Vampir, der sein Gebiet bedroht. Er reist alleine nach Europa und Veronika Masters (die Neugeborene) bleibt alleine in New York zurück. Über ihr Schicksal erfährt man im 2. Teil nichts, aber ich freue mich auf ein Wiedersehen im 3. Teil.Ich finde es sehr gut, dass man zwar eigentlich mit Leonard nach Europa reist, aber auch immer wieder mehr aus seiner Vergangenheit erfährt. Dies ist sehr gut miteinander verwoben und beide Ereignisstränge sind sehr interessant und spannend. Wie ich bereits beim ersten Teil gesagt habe, sind die Vampire in dieser Geschichte blutrünstig und grausam. Da glitzert nicht viel, außer vielleicht ihre Wohnorte. Sie werden auch nicht Vampire genannt, sondern Nocturni oder Unsterbliche. Das finde ich sehr gut, da es das 'falsche' Bild der Vampire durchbricht.Der Schreibstil hat mir auch wieder sehr gefallen. Ralph Edenhofer schreibt sehr flüssig und bildlich, aber auch in einem angemessenen Maß. Es gibt keine Längen oder Szenen, die ich unnötig finden würde. Es hat alles seinen Sinn und ist sehr gut durchdacht.Der Einstieg fällt einem, dank des Rückblicks, auch sehr leicht und am Ende des Buches gibt es einen Ausblick auf den dritten Teil.