Zum achtzehnten Mal präsentiert das Herder Jahrbuch eine Auswahl aktueller Forschung zu Johann Gottfried Herder. Wie kann die gegenwärtige Kritik an einem zu eurozentristischen Kanon von Herder profitieren? Inwiefern dient Herders Begriff des „Wohlseins" zur Kritik an Kant? Wie beeinflusst Herders Anthropologie zwischen Strassburg und Weimar Goethes Faust? Ignorierte Thomas Mann tatsächlich Herder? Welche überraschenden Parallelen entstehen zwischen Herders Kulturkritik und der Michael Landmanns? Diese und ähnliche Fragen prägen die Beiträge dieses Jahrbuchs. Rezensionen zu ausgewählter Herder-Literatur und die Fortführung der umfassenden Herder-Bibliographie von Primär- und Sekundärliteratur inklusive Register beschliesst den Band. Das Herder Jahrbuch erscheint im Auftrag der Internationalen Herder-Gesellschaft im Zwei-Jahres-Rhythmus und bietet disziplinenübergreifend Forschungsbeiträge zu zahlreichen Aspekten von Herders Werk sowie zu dessen entstehungs- und wirkungsgeschichtlichen Kontexten.
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