Logistika 2 entwickelt die Grundlegung einer präsemantischen Strukturwissenschaft operativer Führbarkeit. Ausgangspunkt sind nicht Dinge, Objekte, Bedeutungen oder bereits bestimmte Gegenstände, sondern die operativen Bedingungen, unter denen Bestimmung überhaupt möglich, fortsetzbar und stabilisierbar wird.Die Untersuchung führt von Operation und Differenz über Bezug und Strukturelation zu Ko-Inversion, Verschränkung, Stabilisierung und Grenze. Diese Ordnung bezeichnet weder eine zeitliche Abfolge noch einen kausalen Prozess, sondern Bedingungen operativer Bestimmbarkeit.Auf dieser Grundlage rekonstruiert die Schrift unter anderem Lokalität, mathematische Stabilisierung, Grenzwert, Relation und weitere Setzungsformen, ohne physikalische, mathematische, ontologische oder semantische Gegenstände als ursprünglich vorauszusetzen. Gegenstand ist nicht die Erklärung einer Welt, sondern die operative Rekonstruierbarkeit der Bedingungen, unter denen solche Bestimmungen geführt werden können.Die Reichweite der Logistika II endet dort, wo semantische Zuschreibung, ontologische Bestimmung oder empirische Aussage einsetzt. Sie ersetzt keine Mathematik, Physik, Ontologie oder Fachwissenschaft, sondern untersucht die ihnen vorausliegenden Bedingungen operativer Bestimmung.
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