Kreuz und quer durch Frankfurt, auf eigenen Beinen, einen Schritt nach dem anderen, immer wieder, immer weiter. Entlang von lauten Strassen und auf ruhigen Wegen, durch enge Gassen und über Trampelpfade durchstreift der Stadtwanderer die Stadt und ihre Umgebung, mit offenen Augen und Ohren, immer auf Details und Nebensächlichkeiten achtend.In diesem zweiten Band macht er sich auf nach Fechenheim und Griesheim, nach Bonames, Neu-Isenburg und Oberursel; er begibt sich auf die Suche nach einer Rückseite von Frankfurt und wird schliesslich zum Fahnenflüchtigen auf dem Hessentag. Durch all diese Puzzleteile entsteht ein Bild dessen, was die Stadt Frankfurt abseits der Bankentürme ausmacht. Ein Buch für Flaneure, Stadtentdecker und alle, die neugierig auf das leise, hintergründige Gesicht Frankfurts sind – voller Geschichten, Beobachtungen und überraschender Momente. "Obwohl dem Band eine Karte mit den Frankfurter Stadtteilen vorangestellt ist, verhält es sich nicht so, dass der Stadtwanderer auf seinen Wegen den Grossraum Frankfurt kartographiert. Seine Wegbeschreibungen zeichnen vielmehr das Bild eines sozialen Raumes, in dem Personen und Dinge, vertraut und ungewohnt, einnehmend oder verstörend, in menschenfreundlicher oder lebensfeindlicher Gestalt aneinanderstossen. In den vierzehn Kapiteln des Bandes entsteht kein Stadtplan, der Menschen, Dinge und Ereignisse inventarisiert, sondern ein dreidimensionaler Raum, den er die Strassen querend, wie eines der von ihm bevorzugten Verben lautet, durchmisst." Ulrich Breth
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