Wie Freundschaft eine Welt zusammenhält, die auseinanderbrichtAnfang der Neunzigerjahre im wiedervereinigten Deutschland: Mascha lebt mit ihren Eltern und dem kleinen Bruder in einem Heim für Asylsuchende. Dort beginnt ihre Freundschaft mit Lew, dem »Sohn der Kasachin«, und mit Aras, dem Jungen von der Tankstelle gegenüber, von dem ihre jüdische Familie als »dem Türken« spricht. Über die folgenden drei Jahrzehnte kämpfen die drei darum, sich nicht auseinanderreissen zu lassen. Massenarbeitslosigkeit, brennende Asylheime, an einem Herbstabend wird Aras krankenhausreif geprügelt. Mascha schmeisst die Schule, während Lew versucht, so unauffällig wie möglich durchs Leben zu kommen. Im Hintergrund tickt das Weltgeschehen wie ein Metronom, und jedes seiner Schläge bestimmt auch den Takt ihrer Freundschaft.
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