Wie viel von dir selbst bleibt, wenn du ständig versuchst, dich anzupassen?Die Wiener Künstlerin Cristine Falkenstein kennt das Gefühl, anders zu sein, ohne zu verstehen, warum. Schon als Kind erlebt sie Sprachlosigkeit und Überforderung. Später lernt sie ihre Bedürfnisse zu verbergen, Erwartungen zu erfüllen und zu funktionieren. Doch diese Anpassung kostet Kraft. Körperliche Schmerzen, traumatische Erfahrungen und Zuschreibungen anderer, in denen sie sich nicht erkennt, begleiten ihren Lebensweg.Mit 46 Jahren erhält sie die Diagnose Autismus. Nahezu zeitgleich wird das Ehlers-Danlos-Syndrom festgestellt. Für Cristine beginnt damit ein neues Verständnis ihrer eigenen Lebensgeschichte: Was sie lange als persönliches Versagen empfunden hat, kann sie endlich anders einordnen.In poetisch verdichteter Sprache erzählt sie von Maskierung und Selbstzweifeln und davon, wie sie nach vielen Jahren des Selbstzweifels beginnt, ihren Wahrnehmungen zu vertrauen, Grenzen zu achten und ihren eigenen Rhythmus zu leben. Natur, Wandern und Schreiben werden zu wichtigen Begleitern auf ihrem Weg.Dieses künstlerisch-autobiografische Erfahrungsbuch verbindet Cristines Geschichte mit prägnanten Reflexionsfragen, die dazu einladen, das eigene Erleben genauer wahrzunehmen. Im Mittelpunkt stehen Selbstwert, Selbstliebe und der Mut, ein Leben zu gestalten, das zu den eigenen Bedürfnissen passt.Für Menschen, die sich im Anderssein und ständigen Anpassungsprozessen selbst erkennen und für spät diagnostizierte autistische Frauen und alle, die eine persönliche Innenperspektive kennenlernen möchten. Eine Einladung, dich selbst nicht länger an fremden Erwartungen zu messen.
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