Wer mit Daten statt mit Geld „bezahlt“, soll nach der Digitale-Inhalte-Richtlinie die vollen Verbraucherrechte erhalten. Die DSGVO zeichnet jedoch den datenschutzrechtlichen Rahmen, innerhalb dessen ein solches „Bezahlen mit Daten“ überhaupt möglich ist. Das Werk untersucht das Spannungsverhältnis beider Rechtsakte und zeigt, wie es sich nach geltendem Recht auflösen lässt. Dabei nimmt es auch die strukturelle Machtasymmetrie zwischen Nutzern und Internetdiensten in den Blick. Der Autor entwickelt praxistaugliche Kriterien dafür, wann ein Vertrag vorliegt, bei dem Daten als (faktische) Gegenleistung bereitgestellt werden, und ordnet typische Cookie-Banner sowie „Pay or Consent“-Modelle im Lichte des Kopplungsverbots ein.
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