Kaum eine Stadt hat Günter Grass so inspiriert wie Berlin. Hier wurde der vielseitig begabte Künstler zum Schriftsteller von internationalem Rang und zum politischen Streiter mit unverwechselbarer Ausstrahlung. Zwischen den ersten Berliner Jahren ab 1953 und dem Nobelpreis 1999 führen die chronologisch angelegten Kapitel dieses Buchs zu Orten, an denen sich entscheidende Stationen seines Lebens mit den Konflikten der deutschen Nachkriegsgeschichte verbinden: Kalter Krieg und Mauerbau, gesellschaftlicher Aufbruch unter Willy Brandt, deutsch-deutsche Literaturbegegnungen und Wiedervereinigung. Auf der Grundlage von Originaldokumenten und Interviews unternehmen Gabriele Radecke und Robert Rauh eine biografische Spurensuche und eröffnen neue Perspektiven auf das Leben des Ausnahmeschriftstellers.
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