Der Katalog setzt sich mit der Entwicklung der Wiener Mode um 1900 bis ca. 1930 auseinander. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts läuteten Henry van de Velde und Anna Muthesius eine Revolution in der Mode ein: Die Ablehnung des Korsetts und die Einführung des Reformkleids bilden einen bedeutenden Paradigmenwechsel in der europäischen Frauenkleidung. In der Publikation wird die 1911 gegründete Modeabteilung der Wiener Werkstätte in den Fokus gerückt sowie insbesondere der fruchtbare Austausch zwischen Wien und Paris, die Modemetropole par excellence, beleuchtet. Der damalige "King of Fashion", Paul Poiret, der eng mit Künstler*innen zusammenarbeitete, stand im Austausch mit der Wiener Werkstätte. Modedesignerin Emilie Flöge reiste regelmässig nach Paris, um aktuelle Trends zu studieren und die Wiener Werkstätte nahm mit ihrer Mode und zahlreichen weiteren Produkten an internationalen Ausstellungen teil.
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