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C. Bleiker Filiale: Orell Füssli Zürich Kramhof
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Meine letzte Rezension Der Tag, an dem die Sonne starb von Yan Lianke
Ich weiss gar nicht so recht, wo ich bei diesem Buch beginnen soll zu erzählen und ob ich’s lang oder kurz halten soll. Vorweg einmal: Sollte der Autor, Yan Lianke, mal wieder in Zürich zu Besuch sein und eine neue deutsche Übersetzung eines seiner Bücher vorstellen: man lasse es sich nicht entgehen. Ich denke gerne daran zurück, wie schön es klang, als er den Beginn von «Der Tag an dem die Sonne starb» auf Chinesisch vorlas, mit einem weichen Dialekt, sodass man gleich mit Li Niannian auf dem Berg sitzt und als einer der Geister und Götter zuhört, wie er erzählt, was in jener Nacht geschah. Li Niannian, der junge Erzähler des Buches, stellt sich gleich zu Beginn vor. Er wird auch «sha Niannian» (傻念念), der dumme Niannian genannt und erzählt die Dinge so, wie er sie in Erinnerung hat. Mini-Exkurs: das Nian 念 in Niannians Namen bedeutet so viel wie «denken an, erinnern, vermissen, lesen». Wie verlässlich Niannian als Erzähler ist, ist Nebensache. Die Geschichte ist so oder so absurd. Traumwandler, die wie wach ihren alltäglichen – oder weniger alltäglichen – Dingen nachgehen und wache Leute, die es ausnutzen. Schlafwandler, die eifrig ihre Felder ernten, Schlafwandler, die ihre Nachbarn totschlagen. Niannian erzählt eine unglaubliche und blutige Geschichte jener Nacht. Aber egal wie absurd die Geschichte auch ist, das echte Leben ist ja manchmal ebenso absurd. Yan Lianke scheint mir Geschichtliches mit Beobachtetem und Fiktivem zu vermischen, alles zu einer Geschichte in der Gegenwart, die ein Spiegelbild der chinesischen Gesellschaft – oder deren Psyche? – ergibt. Ich kann nicht behaupten, dass ich das Buch verstanden hätte. Aber gepackt hat es mich allemal. Die Sprache ist gewaltig, schön und rau zugleich. Der Einstieg ins Buch gefällt mir ungemein und auf jeden Fall habe ich noch nie gelesen, wie beispielsweise das Gesicht eines Charakters mit einem Lappen oder einer Backsteinmauer verglichen wird. Die Figuren sprechen, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, ganz unverblümt und geschimpft wird auch. Die Sprache und die Handlung laden dazu ein, das Buch mehr als einmal zu lesen, egal ob ganz oder nur auszugsweise. Es gibt eine ganze Menge darin zu entdecken.
ab Fr. 37.90
Produktbild Der Tag, an dem die Sonne starb
4/5
  • C. Bleiker
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4/5

Der Tag, an dem die Sonne starb

Ich weiss gar nicht so recht, wo ich bei diesem Buch beginnen soll zu erzählen und ob ich’s lang oder kurz halten soll. Vorweg einmal: Sollte der Autor, Yan Lianke, mal wieder in Zürich zu Besuch sein und eine neue deutsche Übersetzung eines seiner Bücher vorstellen: man lasse es sich nicht entgehen. Ich denke gerne daran zurück, wie schön es klang, als er den Beginn von «Der Tag an dem die Sonne starb» auf Chinesisch vorlas, mit einem weichen Dialekt, sodass man gleich mit Li Niannian auf dem Berg sitzt und als einer der Geister und Götter zuhört, wie er erzählt, was in jener Nacht geschah. Li Niannian, der junge Erzähler des Buches, stellt sich gleich zu Beginn vor. Er wird auch «sha Niannian» (傻念念), der dumme Niannian genannt und erzählt die Dinge so, wie er sie in Erinnerung hat. Mini-Exkurs: das Nian 念 in Niannians Namen bedeutet so viel wie «denken an, erinnern, vermissen, lesen». Wie verlässlich Niannian als Erzähler ist, ist Nebensache. Die Geschichte ist so oder so absurd. Traumwandler, die wie wach ihren alltäglichen – oder weniger alltäglichen – Dingen nachgehen und wache Leute, die es ausnutzen. Schlafwandler, die eifrig ihre Felder ernten, Schlafwandler, die ihre Nachbarn totschlagen. Niannian erzählt eine unglaubliche und blutige Geschichte jener Nacht. Aber egal wie absurd die Geschichte auch ist, das echte Leben ist ja manchmal ebenso absurd. Yan Lianke scheint mir Geschichtliches mit Beobachtetem und Fiktivem zu vermischen, alles zu einer Geschichte in der Gegenwart, die ein Spiegelbild der chinesischen Gesellschaft – oder deren Psyche? – ergibt. Ich kann nicht behaupten, dass ich das Buch verstanden hätte. Aber gepackt hat es mich allemal. Die Sprache ist gewaltig, schön und rau zugleich. Der Einstieg ins Buch gefällt mir ungemein und auf jeden Fall habe ich noch nie gelesen, wie beispielsweise das Gesicht eines Charakters mit einem Lappen oder einer Backsteinmauer verglichen wird. Die Figuren sprechen, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, ganz unverblümt und geschimpft wird auch. Die Sprache und die Handlung laden dazu ein, das Buch mehr als einmal zu lesen, egal ob ganz oder nur auszugsweise. Es gibt eine ganze Menge darin zu entdecken.

Meine Lieblingswerke

  • Produktbild Just Stab Me Now
    • C. Bleiker
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    5/5

    Just Stab Me Now

    I love this book. I should probably add it to my list of books that I reread every year which would make it the first one on this list. Anyway, I have watched some of Jill Bearups YouTube shorts, heard about the book being written and forgot about it. What a pleasant surprise to stumble upon the book in the bookshop. I didn’t read it in one sitting, but I wasn’t too far off from doing just that. It has got a gripping story (I mean, stories, my bad), an easy-to-read writing style, a lovely cover that matches the story perfectly, and amazing characters. It was the source of some fits of giggles, I love its humour, the interaction between the characters and it has a romance plot I actually really like (ah, maybe more than one romance plot which means I liked them all ;D). But it also got action, swords and knives, fights and flights, a little bit of mystery and treason. A wonderful mixture of all the things I like in a book. I think the parts with the POV of our courageous Lady Rosamund and the author Caroline where balanced and I enjoyed the story on both levels. It is one of the few books that left me completely satisfied, totally in love with wonderful characters and the sentence on my tongue: “You’ve got to read this one!”

  • Produktbild Zhang, J: Four Treasures of the Sky
    • C. Bleiker
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    5/5

    Zhang, J: Four Treasures of the Sky

    Four Treasures of the Sky reminded me of C. Pam Zhangs How much of these Hills is Gold (which I read in German). It has the same raw power of a girl trying to find its place in this world while enduring trying times. Whilst we start our journey in China getting to know Daiyu and her childhood we do end up in the US in the 1880s and all the problems that come with it. It’s not only a journey to find one’s own identity, but also a coming of age story, a book which deals with racism, prejudice and trust. I loved how Daiyus passion for calligraphy was like a steady companion, how the Chinese characters she learned and cherished were incorporated into the storytelling. Four Treasures of the Sky made me cry like only a few books have, so definitly a 5 out of 5.

    • Zhang, J: Four Treasures of the Sky
    • Jenny Tinghui Zhang
    • ab Fr. 24.90
  • Produktbild Weiches Begräbnis
    • C. Bleiker
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    5/5

    Weiches Begräbnis

    Ein Lesevergnügen war Fang Fangs “Weiches Begräbnis” allemal, doch nicht nur das. Es hat mir sehr gefallen, aber das nicht nur wegen des klaren und flüssigen Schreibstils, sondern auch aufgrund des behandelten Themas. Wie unvoreingenommen Fang Fang ihre Figuren sprechen und denken lässt, ohne ihre Sichten zu werten, Meinungen dastehen lässt, das lässt auch Raum für den Leser, eigene Gedankengänge zu verfolgen und eine eigene Meinung zu bilden. Die Kulturrevolution war mir schon ein Begriff, aber mit der Bodenreform betrat ich hauptsächlich Neuland. Zu lesen, wie die Verhältnisse zu dieser Zeit waren, was den Menschen widerfuhr, das hat mich bewegt und teilweise entsetzt und traurig gestimmt. Der Aufbau des Buches, die Art und Weise, wie Fang Fang die Geschichten erzählt und entfalten lässt, das alles hat mich an Wasser erinnert. Mal tröpfelt es geradezu sanft, mal ist es ein zufrieden vor sich hinplätschernder Bach und mal eine reissende Flut. Das Buch hat mich dazu gebracht zu überlegen, was denn nun wichtiger ist oder der richtige Weg; vergessen oder sich erinnern?

  • Produktbild Der schwarzzüngige Dieb (Schwarzzunge, Bd. 1)
    • C. Bleiker
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    5/5

    Der schwarzzüngige Dieb (Schwarzzunge, Bd. 1)

    Du verzauberndes Buch mit deinen verteufelten und närrischen Akteuren, wie werde ich dich vermissen. Wirklich, weil du so verdreht und faszinierend bis, so ganz anders als ich es mir vorgestellt habe und gleichzeitig genau das, was ich im Fantasygenre gesucht habe, und darum so gut. Dass ich diesem Titel ein Loblied singen mag, hat so manche Gründe. Ich mag das Worldbuilding, die Charakteren, die Stimmung, nichts, was ich in Wirklichkeit haben wollen würde, aber in so einer Geschichte verpackt, herrlich! Unser Held ist kein Held, sondern ein ein opportunistischer Dieb mit einer spitzen Zunge, wobei er auch mal aufs Maul fallen kann, das Reich der Menschen ist mindestes einmal nur ganz knapp am Untergang vorbei geschrammt und die Gruppe, die sich auf ins Abenteuer macht,ist nicht durch das gleiche Ziel geeint, was kann da schon schief gehen? Der Einstieg kann vielleicht ein bisschen holprig sein (mir ging's zumindest so), aber schwupps!, binnen weniger als hundert Seiten ist man gänzlich eingetaucht in diese wundervolle Welt (war bei mir der Fall) und folgt Kinsch auf seinen Reisen, während er dem Leser Land, Leute und Götter vorstellt und nebenbei erwähnt, dass es magische Tattoos gibt, praktisch, nicht? Du scharfzüngiges Buch, Eröffnung in eine neue Welt, wie werde ich auf deine Nachfolger harren. Wenn ich mir je ein Tattoo stechen lasse, dann eines von dir - wobei, bei näherer Überlegung ist das keine gute Idee. Lieber nenne ich eine Katze Katerchen Karl.

    • Der schwarzzüngige Dieb (Schwarzzunge, Bd. 1)
    • Christopher Buehlman
    • ab Fr. 38.90
  • Produktbild Empress of Salt and Fortune
    • C. Bleiker
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    5/5

    Empress of Salt and Fortune

    I've got to know this wonderful short novel thanks to a lovely friend who gifted me this book (you do need to have one too, either such a friend or this book ;D). It's an awesome one, one which your money and time will be well spent on. Already the cover is beautifully made and after I've read the story I have to say, it fits the book perfectly. Even though it is a thin book the story it holds is a rich one, which made me feel as if I've read a 500 pages long novel. It doesn't tell unnecessary details or side stories and sticks just to the important parts with it's short chapters, leaving room for the reader to imagine more of the past of the characters. We follow the cleric Chih who collects stories and knowledge and meets an old woman called Rabbit in one of the residences of the former empress. While Chih puts down records of their findings Rabbit tells them stories of the past, of the empress and her relationship with her. The former empress' story gets unravelled at it's own pace, each piece told by Rabbit as she thinks it's the right time for Chih to hear it. This clever storytelling combined with the east asian themes and names and a diverse cast of characters made me fall in love with "The Empress of Salt and Fortune". It begs for a reread.

  • Produktbild Traitor's Blade
    • C. Bleiker
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    5/5

    Traitor's Blade

    This book waited far too long until I took the time to read it (you know, the new books keep incoming and it's not always easy to decide what to read first). Anyways, I'm glad I finally gave it a go and as I knew when I first bought this book years ago: It's an awesome read! I loved the world building, the characters and how the past gets told in between the current events. Even though there exists magic in this world, it's not too heavy on the magic system (rather our main character Falcio hates magic and can't explain how it works anyway), instead the sword fights are described in great detail. People who don't like sword fights might not get the kick out of this book, but I for sure did even though I'm no swordmanship enthusiast. I really enjoyed the interactions between Falcio, Kest and Brasti, the great understanding they have of each other and how they work together. Although at one point I was almost screaming: "Don't split the party!" - they did exactly that nevertheless - I was pleasantly surprised how the story developed. And for sure, there are twists and turns which our protagonist didn't see coming and I quite loved that. I really liked the flow of the book, how Falcio tells the story and how the end of the books leaves me craving for more stories about the Greatcoates. At least I was smart enough to buy the other books of the series.

  • Produktbild Summer Beyond Your Reach
    • C. Bleiker
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    5/5

    Summer Beyond Your Reach

    It might be a compilation of short stories set in China about Chinese people, but in the end, it’s a book about being human. Many of the stories are set in the near future and some of them have fantastical elements in them, but nonetheless it isn’t a book only for science fiction-lovers. Because Xia Jia has a wonderful writing style which captivated me from the first page, and I think the translators did a great job. It’s a book for short stories readers, a book for dreamers, for realists, futurists, for all those who love stories about people and their relationship with friends, family and strangers and time. It’s a book that I will definitely reread.

  • Produktbild Das Dämmern der Welt
    • C. Bleiker
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    5/5

    Das Dämmern der Welt

    Wie ein Traum. Ein guter, ein schlechter, wer weiss das schon? In “Das Dämmern der Welt” hat Werner Herzog die Geschichte von Hiroo Onodas knapp dreissig Jahre weitergeführten Krieg nacherzählt; inszeniert könnte man gar sagen. Mit wahren Details, mit erdachten Details, stimmig und stimmungsvoll. Hineingenommen in den Dschungel taucht man ein in dessen Gesetze und in ein Dasein, in dem die Zeit anders vergeht, in Kameradschaft, Überlebenskampf, Scharmützel und die pure Überzeugung, dass der Krieg gegen die Alliierten noch nicht vorbei ist. Die Lektüre des Buches war kurzweilig, spannend und faszinierend, mit einer Sprache, die mich in ihren Bann zog und die Bilder direkt vor mein inneres Auge malte. Das Ende, das hat mich zwar nicht zum Weinen gebracht, aber es berührte etwas in mir. Vielleicht, weil auch Onoda seinen Krieg endlich beenden konnte, vielleicht, weil angesichts des ganzen Geschehens Gnade im Spiel war. Eine Empfehlung für Leute, die Abenteuer suchen, sich für eine andere Seite des 2. Weltkriegs interessieren oder für die Hiroo Onoda ein Begriff ist - und auch für alle anderen.

  • Produktbild Indigo Isle
    • C. Bleiker
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    5/5

    Indigo Isle

    Actually, I bought this book last year with the intention of reading it in the summer 2023. However, it always got pushed back in my to-be-read-list and only reappeared like a week ago to be considered. And when I started it, I finished it in less than two days. The story and its characters captivated me, and I wanted to get to know them and their backstories. It is not only a story about friendship (who wouldn’t want to have a Vee in their life?), about forgiveness (forgiving oneself is sometimes the hardest) and family (what do you do, when it’s complicated?), but also about dealing with a toxic relationship and abuse (Hollywood sends its greetings) and tearing down walls one has built around one’s heart. Some scenes, like when Sonny is working as a location scout or she and our hermit of the Indigo Isle are making indigo dye, are interesting, some scenes made me ponder, and others were tear-jerking. All in all, it is a book that definitely has re-read value for me.

  • Produktbild These Violent Delights
    • C. Bleiker
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    5/5

    These Violent Delights

    This book is a delightful read indeed. It might be a retelling of one of the bestknown plays by Shakespeare but thanks to its setting in Shanghai in the 1920s you’ll find it changed to its own unique and interesting story. First of all, I felt like the writing and atmosphere of the book were familiar but I couldn’t quite put a finger to it as of why. It might be because it reminded me of some of the C-Dramas I’ve watched (even though they were set in the 30s and 40s), of films like “Some Like It Hot” mixed together with the musical “Roméo et Juliette - Les enfants de Vérone” (our Marshall Seo in this book reminded me a little bit of John Eyzen’s portrayal of Mercutio, but it’s been some years since I’ve seen the musical). But let’s sum this and other unknown factors up as: I got sucked into the story from the very beginning and it felt all like a film playing in my head. Secondly, I love it, when languages themselves are a theme of sorts. Shanghai is a multicultural city with multiple languages spoken and more than one of the characters is fluent in at least two if not even more languages. So the bickering doesn’t stop in Chinese and Russian (be reminded, our protagonists’ mothertongues), it spills over to English and French. Finally my French lessons paid of! And that one Dutch word made me giggle, because I knew the thing it describes will come in handy (you’ll know, when you get there). Furthermore, we have gangsters, knife and gun fights, sneaking, snooping and dancing and a freaking monster wreaking havoc in the city, flooding Shanghai with madness and blood. Sounds like a recipe for disaster. Our lovely Juliette definitely is willing to deal with the disaster, but she’s not the only one determined to put an end to the monster and shield her gang from further harm. Roma of the enemy gang has his own people to protect and as the two former lovers decide to work together it’s not easy to predict what will wait for them at the end; rekindled feelings or even more betrayal and death? This is not your usual enemies to lovers trope (but this trope is not my expertise, so I might be wrong). One way or another, if you haven’t read it yet, I recommend doing so. You’ll be greatly entertained.

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