Als Mikage ihre Großmutter verliert, ist sie vollkommen allein in der großen Wohnung. Nur in der Küche, wo das Brummen des Kühlschranks sie in den Schlaf wiegt, kommt sie zur Ruhe. Aus ihrer Einsamkeit holt sie Yuichi. Er schlägt ihr vor, zu ihm und seiner Mutter zu ziehen. Es entwickelt sich eine merkwürdige Wohngemeinschaft. Denn Eriko, die wunderschöne »Mutter« Yuichis, hat eine schillernde Vergangenheit.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Giselas Lesehimmel
aus Landshut
5/5
31.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Buch - Hörbuch Rezension Die…
Buch - Hörbuch Rezension Die Autorin transportiert die Gefühle von Trauer sehr intensiv. Dabei kommt keine der Kurzgeschichten zu traurig daher. Vielmehr zeigt sie Wege auf, wie junge Menschen in einer Großstadt ihre Trauer verarbeiten. Mit dem Tod ihrer Großmutter hat Mikage ihre letzte Verwandte verloren, zu der sie eine liebevolle Beziehung hatte. Die Studentin lebt nun allein in der Wohnung. Um sich nicht ganz so einsam zu fühlen, schläft sie in der Küche auf dem Boden. Das Geräusch des Kühlschranks beruhigt sie. Sie liebt saubere Küchen; kommt aber auch mit schmutzigen klar. Der junge Yuichi holt Mikage aus ihrer Einsamkeit heraus, indem er sie bittet, vorübergehend bei ihm und seiner Mutter zu wohnen. Sie nimmt das Angebot an und fühlt sich sofort wohl, in der ungewöhnlichen Wohngemeinschaft, bei der Yuichis Mutter Erico eigentlich früher der Vater war. Die Küche lässt Mikages Herz höher schlagen. Es ist alles vorhanden, was eine gute Küche ausmacht. In der zweiten Geschichte "Moonlight Shadow" trauert Satsuki um ihren Freund. Ich mag nicht mehr viel von diesem außergewöhnlichen Buch erzählen, da Ihr es unbedingt selbst erkunden solltet. Mir haben die Geschichten aus Japan sehr gut gefallen, da sie eine angenehme Ruhe ausstrahlen und wichtigen Themen, (Transsexualität und den Verlust der ersten Liebe, ) auf sehr liebenswerte Weise Beachtung geben. Von mir eine klare Empfehlung für dieses wunderbare Büchlein. Danke Banana Yoshimoto
Giselas Lesehimmel
aus Landshut
5/5
31.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Buch - Hörbuch Rezension
Meine Meinung
Die Autorin transportiert die Gefühle von Trauer sehr intensiv. Dabei kommt keine der Kurzgeschichten zu traurig daher. Vielmehr zeigt sie Wege auf, wie junge Menschen in einer Großstadt ihre Trauer verarbeiten.
Mit dem Tod ihrer Großmutter hat Mikage ihre letzte Verwandte verloren, zu der sie eine liebevolle Beziehung hatte. Die Studentin lebt nun allein in der Wohnung. Um sich nicht ganz so einsam zu fühlen, schläft sie in der Küche auf dem Boden. Das Geräusch des Kühlschranks beruhigt sie. Sie liebt saubere Küchen; kommt aber auch mit schmutzigen klar.
Der junge Yuichi holt Mikage aus ihrer Einsamkeit heraus, indem er sie bittet, vorübergehend bei ihm und seiner Mutter zu wohnen. Sie nimmt das Angebot an und fühlt sich sofort wohl, in der ungewöhnlichen Wohngemeinschaft, bei der Yuichis Mutter Erico eigentlich früher der Vater war. Die Küche lässt Mikages Herz höher schlagen. Es ist alles vorhanden, was eine gute Küche ausmacht.
In der zweiten Geschichte "Moonlight Shadow" trauert Satsuki um ihren Freund.
Ich mag nicht mehr viel von diesem außergewöhnlichen Buch erzählen, da Ihr es unbedingt selbst erkunden solltet. Mir haben die Geschichten aus Japan sehr gut gefallen, da sie eine angenehme Ruhe ausstrahlen und wichtigen Themen, (Transsexualität und den Verlust der ersten Liebe, ) auf sehr liebenswerte Weise Beachtung geben.
Von mir eine klare Empfehlung für dieses wunderbare Büchlein.
Danke Banana Yoshimoto
Bewertung
5/5
10.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein Buch, das unter die Haut geht
In diesem Buch werden zwei Geschichten erzählt.
In der Hauptgeschichte verliert Mikage ihre Großmutter und plötzlich steht sie ganz alleine da.
Yūichi nimmt sie zusammen mit seiner Mutter Eriko, einer Transfrau, bei sich auf.
Für Mikage ist es eine ungewohnte, aber bereichernde Erfahrung, und sie genießt die harmonischen Momente mit der kleinen Familie, bis ein schicksalhafter Vorfall alles aus der Bahn wirft
Kitchen von Banana Yoshimoto ist eine feinfühlige, melancholische Erzählung, die sich mit Verlust, Einsamkeit und dem Wunsch nach Geborgenheit auseinandersetzt.
Yoshimotos Schreibstil ist schlicht und dennoch poetisch. Mit einer sanften, fast traumhaften Erzählweise fängt sie alltägliche Momente ein, ohne große Dramatik, aber mit viel Feingefühl. Die Geschichte ist von Melancholie durchzogen, strahlt jedoch gleichzeitig Trost und menschliche Wärme aus.
Die Hauptgeschichte wird durch die kürzere Erzählung Moonlight Shadow ergänzt, die sich ebenfalls mit Verlus auseinandersetzt.
:
Eine emotionale Geschichte, die ich jedem ans Herz legen kann.
Verena Döker-Brockherde
aus Coesfeld
5/5
03.03.2011
Buch (Taschenbuch)
Kitchen
Banana Yoshimoto erhebt das Schreiben zur absoluten Kunst. Virtuos beschreibt sie das heutige Leben in Japan.
Ich bin begeistert, eines meiner Lieblingsbücher!!
Sylvie Müller
aus Nagold
5/5
11.10.2010
Buch (Taschenbuch)
So zart, dass es auf der Zunge zergeht
Zwei Junge Menschen, im Tod vereint.
Nicht ihr eigener, sondern der, nahe stehender Personen.
Jeder in seiner Blase alleingelassen, verletzlich... angezogen!
So wenig turbulent und einfühlsam erzählt, dass mir ganz leicht ums Herz wurde!
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
5/5
30.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Der liebste Platz auf dieser Welt ist mir die Küche.
Ich habe bereits viel positives Feedback zu diesem Buch gehört. Jedoch war ich nicht auf dieses Meisterwerk vorbereitet!
Banana Yoshimoto hat mehrere Protagonist geschaffen (Haupt Protagonistin ist Mikage, jedoch handelt es sich nicht nur um Sie hier.), die auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Trauer umgehen. Es geht darum, sich selbst wiederzufinden, sich ein neues Leben aufzubauen, Freundschaften zu schliessen, Liebe zu finden und vieles mehr.
Wenn man einen wichtigen Menschen, den man liebt, durch Krebs, einen Unfall oder eine andere Tragödie verloren hat, kann dieses Buch sehr berührend und herzerwärmend sein.
Was mich ebenfalls extrem beeindruckt hat, ist, dass Banana Yoshimoto auch die Trans-Community in Japan thematisiert und zeigt, wie trans Menschen leider mit Stalking, Missbrauch und gesellschaftlicher Ausgrenzung zu kämpfen haben.
Kann ich wirklich jedem empfehlen! <3
Ausserdem ist der Roman relativ kurz und eignet sich perfekt für einen Wochenendtrip!
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
4/5
14.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Die Telefonzellen haben hell geleuchtet, als wussten sie das ich dich anrufen möchte
Ein Buch das ist wieder und wieder in die Hand nehmen werde, ein Buch das mir den Start aus einer Leseflaute erleichterte. Leichte Unterhaltung mit vielen tiefgründigen Themen und der Bewältigung von Trauerphasen.
Eine Empfehlung.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
4/5
17.07.2022
Buch (Taschenbuch)
Verlust und Zusammenhalt
Eine ruhige Geschichte, die doch viel sagt und viel schafft. Das Buch ist im Original 1988 erschienen, also schon ein paar Jahre alt. Für sein Alter und dafür, dass es von Japan kommt, ist “Kitchen” eine grosse Leistung, denn eine der Nebenfiguren ist transsexuell. Sie wird von allen als ganz normal angechaut und nicht durch ihre Sexualität definiert, was mich das Buch noch mehr lieben liess. Ansonsten hat es die typische japanische Atmosphäre, ist toll geschrieben und behandelt das Thema Verlust wirklich hervorragend.
Grosses Lob von mir.