Die Frau von dreißig Jahren Roman. Aus d. Französ. v. Hedwig Lachmann. Nachw. v. Manfred Gsteiger
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Leder
Erscheinungsdatum
1999
Verlag
Manesse VerlagSeitenzahl
335
Maße (L)
15.5 cm
Gewicht
174 g
Originaltitel
La femme de trente ansÜbersetzt von
Hedwig Lachmann
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7175-1935-5
"In jenem schönen Alter von dreissig Jahren, jenem poetischen Gipfel im Leben einer Frau", lernt die unglücklich verheiratete Pariserin Julie D'Aiglemont einen Diplomaten kennen, dessen Leidenschaft sie nicht widerstehen kann. Bitter muss sie für ihren Fehltritt büssen.
Dieser Roman ist ein künstlerisches Seelen- und Sittenbild des frühen 19. Jahrhunderts. Zum ersten Mal wird das Bild der unglücklich verheirateten, körperlich und geistig unbefriedigten Frau als Opfer ihrer Unerfahrenheit und der sozialen Zwänge mit aller Schärfe und Komplexität dargestellt.
Julie d'Aiglemont ist eine der beliebtesten Frauenfiguren aus Balzacs monumentaler "Comédie humaine", die eine Vision der Welt des expandierenden Kapitalismus zeichnet. Das Paris des frühen 19. Jahrhunderts steht darin stellvertretend für die ganze westliche Hemisphäre: Es ist gezeichnet von gesellschaftlichen Umbrüchen und Verwerfungen, angeheizt von Geldgier, Machtsteben und Vergnügungslust. Das Werk bevölkern die unglücklichen, manchmal grotesken Opfer des rücksichtslosen Forschritts ebenso wie die Emporkömmlinge, die Neureichen, die Materialisten und die vergeistigten Schwärmer.
Dieser Roman ist ein künstlerisches Seelen- und Sittenbild des frühen 19. Jahrhunderts. Zum ersten Mal wird das Bild der unglücklich verheirateten, körperlich und geistig unbefriedigten Frau als Opfer ihrer Unerfahrenheit und der sozialen Zwänge mit aller Schärfe und Komplexität dargestellt.
Julie d'Aiglemont ist eine der beliebtesten Frauenfiguren aus Balzacs monumentaler "Comédie humaine", die eine Vision der Welt des expandierenden Kapitalismus zeichnet. Das Paris des frühen 19. Jahrhunderts steht darin stellvertretend für die ganze westliche Hemisphäre: Es ist gezeichnet von gesellschaftlichen Umbrüchen und Verwerfungen, angeheizt von Geldgier, Machtsteben und Vergnügungslust. Das Werk bevölkern die unglücklichen, manchmal grotesken Opfer des rücksichtslosen Forschritts ebenso wie die Emporkömmlinge, die Neureichen, die Materialisten und die vergeistigten Schwärmer.