Bartimäus – spitzzüngig, liebenswert und hinreissend komisch!
Dass Dämonen überaus heimtückische Wesen sind, ist dem Zauberlehrling Nathanael durchaus bewusst, als er den 5000 Jahre alten Dschinn Bartimäus beschwört. Aber Nathanael braucht einen mächtigen Gehilfen an seiner Seite. Denn er verfolgt einen äusserst gefährlichen Plan: Mit Bartimäus Hilfe will er das berühmte Amulett von Samarkand stehlen, das sich im Besitz des berüchtigten Zauberers Simon Lovelace befindet. Dieses Vorhaben bringt die beiden bald in tödliche Gefahr …
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2005
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Husky
5/5
05.12.2023
Buch (Taschenbuch)
Ein Dschinn ist kein Dämon
Nathanael ist ehrgeizig und klug. Leider auch ziemlich verblendete. Sein Meister erkennt sein Talent nicht an und bei den anderen Magiern hat er nicht gerade einen guten Eindruck hinterlassen. Als er selbstständig einen höheren Dämon beschwört (Eigentlich Dschinn aber verratet das Bartimäus nicht das ich ihn Dämon genannt habe) um einen harmlosen Streich zu spielen, muss er bald feststellen das etwas weit grösseres vor sich geht. Und er dummerweise direkt in dieses Fettnäpfchen hinein getreten ist....
Dieses Buch muss man gelesen haben. Ohne Bartimäus wäre es ehrlich gesagt auch kein gutes Buch. Der witzige, sarkastische und auch egoistische Dschinn gibt dem Buch das Leben, das es braucht. Nathanael ist ein unerträglicher Geselle, der die Unterschicht gering schätzt, sich für was Besseres hält und allgemein eher nervig ist. Seine Entwicklung ist ganz okay, dennoch bin ich froh hatte ich den Dschinn als Ausgleich. Ohne ihn hätte ich das Buch wohl nicht zu Ende gelesen. Ein überragendes witziges und natürlich auch magisches Meisterwerk das jeder Dämon und Zauberer gelesen haben sollte.
Linda
Book Circle Community
5/5
20.05.2022
Buch (Taschenbuch)
Ich musste so oft lachen
Ein liebeskranker Teenager der einen uralten Dämon beschwört und das (sehr zum Leidwesen dessen) völlig korrekt.. Was kann da schon gross schiefgehen?
Wer gerne spitze Dialoge und eine schnelle Erzählweise mag, ist hier genau richtig.
Die Fussnoten sind einfach zum schiessen.
Nach wie vor eines meiner Lieblingsbücher.
Bewertung
aus Münster
5/5
03.12.2020
Buch (Taschenbuch)
Jeder Fan von Jonathan Stroud,...
Jeder Fan von Jonathan Stroud, Fantasyliteratur und Anti-Helden sollte es mindestens einmal gelesen haben.Unbedingt die Fußboten mitlesen. Beim eBook sind es die letzen Seiten.
Bewertung
5/5
10.04.2020
Buch (Taschenbuch)
Wunderbarer Fantasy-Spaß für alle...
Wunderbarer Fantasy-Spaß für alle Harry Potter und Percy Jackson - Liebhaber! Unterhaltsam, spannend und mit viel Witz. Dieses Buch verdient definitiv mehr Aufmerksamkeit, denn es kann definitiv mit anderen beliebten Reihen selbigen Genres mithalten! Nicht nur für Kinder...
books and phobia
aus Halle
5/5
10.03.2020
Buch (Taschenbuch)
böse Zauberer, gefährliche Dämonen und viel Magie, aber trotzdem unglaublich unterhaltsam
Wenn ich etwas durch Bücher gelernt habe, dann das Magie wirklich etwas Besonderes ist. Gerade deshalb hatte ich mich auch schon solange auf das Buch gefreut. Ich erhoffte mir eine spannende Welt, mit viel Fantasy und mit dem gewohnten Jonathan Stroud-Witz, und war sehr glücklich, dass ich dies auch wirklich bekam.
Schon der Einstieg versprach nicht nur viel Magie, sondern auch viel Spannung, da ich gleich Zeugin von Bartrimäus Beschwörung werden durfte. Da klingt vielleicht ziemlich früh, hatte aber den Grund, dass man im späteren Verlauf die Vorgeschichte dazu beschrieben bekam. Das erleichterte mich übrigens sehr, da ich es in Büchern liebe zu erfahren, woher die magischen Fähigkeiten kommen.
Und auch hier wurde ich nicht enttäuscht, da man mir eine herrlich skurille Geschichte vorsetzte, bei welcher ich manchmal verblüfft ein „Ooohhhh!“ vermelden ließ, da mich die Handlung einfach so überraschte. Da wären zum einen natürlich Bartimäus und Nathanael selbst, welche ein unglaublich witziges Gespann abgaben, sich aber dabei toll ergänzten. Das Andere wären die Zauberer selbst, welche im Buch ein absolut unsympathischer Haufen waren, da da ihnen die Macht wohl zu Kopf gestiegen war. Sie hielten sich für etwas Besseres und unterjochten sich gegenseitig, weswegen sie zwar hoch im Staat standen, aber nicht gerade beliebt waren. Verständlich, wie ich finde.
Diese Eigenschaft spielte später auch bei Nathanael eine Rolle, da der junge Mann Bartimäus nicht einfach nur Dämon nannte, sondern Sklave. Hier wurde er mir manchmal sogar etwas unsympathisch. Allgemein waren die Charaktere einfach nur toll erstellt. Sie hatten Ecken und Kanten und veränderten zu gegebenen Umständen sogar ihr Wesen. In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch einmal die Magie im Buch erwähnen, welche wirklich alles andere als 08/15 war. Die magischne Utensilien fesselten mich genauso, wie die Beschwörungen und Möglichkeiten von Zaubern. Hier dürfte man als Fantasy-Fan einfach nur glücklich sein.
Auch der Schreibstil sagte mir zu, da man wichtige Dinge ausgiebig beschrieb, aber bei geheimnisvollen Augenblicken immer eine gewisse Spannung aufbaute, die meine Neugier stets mit Neuigkeiten fütterte. Das wohl einzige wo die Geschmäcker auseinander gehen dürften sind die Fußzeilen. Hier wurden stets angesprochene Dinge aus der Geschichte behandelt und erklärt. Doch nicht einfach so, sondern meist äußerst witzig und mit einfach nur genialen Beispielen, die mich mehr als einmal zum Lachen brachten.
Wo ich dann aber doch etwas haperte, war die Beschreibung der Welt. Einerseits gab es Laptops und Technik der Neuzeit, aber oftmals fühlte es sich wie eine andere Zeit an. Dies verwirrte mich manchmal, nahm dem Buch aber zum Glück nicht den Lesespaß. Im Gegenteil, den ich kann es kaum erwarten die Nachfolger zu lesen.
Ich habe dieses Buch geliebt. Der erste Band über Bartimäus war unglaublich unterhaltsam und spannend. Ich hatte zwar mit etwas Magie gerechnet, aber mit so einem tollen Einblick in eine Welt mit Zauberern hätte ich nicht gerechnet. Eine echte Leseempfehlung.
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5/5
13.07.2022
Buch (Taschenbuch)
Ich musste so oft lachen
Ein liebeskranker Teenager der einen uralten Dschinn beschwört und das (sehr zu dessen Leidwesen) völlig korrekt.. Was kann da schon gross schiefgehen?
Wer gerne spitze Dialoge und eine schnelle Erzählweise mag, ist hier genau richtig.
Die Fussnoten sind einfach zum schiessen.
Nach wie vor eines meiner Lieblingsbücher.