Das Meer der Illusionen

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Kriminalroman. Havanna-Quartett »Herbst«

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2006

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18.8/12.1/2.3 cm

Gewicht

320 g

Beschreibung

Rezension

»Machismo, Telepathie, Männerträume in schwüler Luft. Eine geheimnisvolle Witwe und ein goldener Buddha. Hurrikan Félix. Alles in allem: eine brisante karibische Mixtur im Krimi.« ("Abenteuer und Reisen")
»Den grandiosen Helden seiner vier Krimis, Mario Conde, hat der in Havanna lebende Padura allerdings nicht sterben lassen. Er darf weiterleben, nur eben nicht als Kommissar – und so darf man sich auf Neues von Mario Conde freuen.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Mit einem raffinierten und geschichtsträchtigen Plot vollendet Leonardo Padura sein ›Quartett der Jahreszeiten‹. Bleibt zu hoffen, dass es auch ohne Teniente Conde weiterhin Untergründiges und Leidenschaftliches von Leonardo Padura zu lesen geben wird.« ("Nürnberger Nachrichten")
»Padura überschreitet mit seinen poetischen Kriminalromanen die stilistischen und inhaltlichen Grenzen des Genres. In ›Das Meer der Illusionen‹ werden die Wunsch- und Trugbilder seiner Generation genauso grell ausgeleuchtet wie die sie verzehrenden Verbrechen. Schicksale und Spannung, entfaltet auf hohem literarischen Niveau.« ("Titel-Magazin")
»Dass zwar Verbrechen geklärt, aber die Frage von Schuld und Sühne nie zufriedenstellend beantwortet wird, gipfelt in dem letzten der beeindruckenden vier Bände des Havanna-Quartetts.« ("Münchner Merkur")
»Ein vielschichtiges Lesevergnügen mit einer erinnerungswürdigen Zyklon-Nacht.« ("Tages-Anzeiger")
»Padura hat es wiederum geschafft, einen spannenden Kriminalfall in einen literarisch anspruchsvollen, sozialkritischen Roman zu verpacken, der bis zur letzten Seite fesselt und das ›Quartett‹ stimmig abrundet.« ("Oesterreichisches Bibliothekswerk")
»Eine morbide, starkes Verlorenheitsgefühl ausströmende Wirklichkeit wird hier lebendig, die noch durch die Vorboten eines nahenden Wirbelsturms verstärkt wird: es ist die Sehnsucht nach Reinigung und Neuanfang.Ein literarisch anspruchsvolles, vielschichtiges, sinnliches Leseerlebnis mit oftmals deftiger Sprache, die mitreisst.« ("Bücherschau")
»Padura schliesst mit diesem Band seinen Jahreszeiten-Zyklus mit einem atmosphärisch dichten und an raffinierten Wendungen reichen Roman ab.« ("Borromäusverein")
»Originalton Kuba: elegisch und rebellisch.« ("Buchjournal Krimiwelt Bestenliste")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2006

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18.8/12.1/2.3 cm

Gewicht

320 g

Auflage

10. Auflage 2022

Originaltitel

Paisaje de otoño (1998)

Übersetzt von

Hans-Joachim Hartstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20374-7

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Teil vier der Havanna-Tertralogie

Stefanie Loebel aus Berlin am 28.11.2020

Bewertungsnummer: 1407921

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr gelungener Abschluss der Havanna-Tetralogie, in dem neben den Kriminalermittlungen und dem Warten auf einen herannahenden Hurrican auch weiterhin Liebe, Loyalität und die Frage danach, wie das Leben auf Kuba mit einem tieferen Sinn gefüllt werden kann, ihren Platz finden. Weniger melancholisch als die vorherigen Teile wird in diesem Roman der Bogen zum Anfang der Tetralogie gespannt. Ein wirklich lesenswertes Buch und immer noch aktuell.

Teil vier der Havanna-Tertralogie

Stefanie Loebel aus Berlin am 28.11.2020
Bewertungsnummer: 1407921
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr gelungener Abschluss der Havanna-Tetralogie, in dem neben den Kriminalermittlungen und dem Warten auf einen herannahenden Hurrican auch weiterhin Liebe, Loyalität und die Frage danach, wie das Leben auf Kuba mit einem tieferen Sinn gefüllt werden kann, ihren Platz finden. Weniger melancholisch als die vorherigen Teile wird in diesem Roman der Bogen zum Anfang der Tetralogie gespannt. Ein wirklich lesenswertes Buch und immer noch aktuell.

Nomenklatur

Polar aus Aachen am 07.04.2008

Bewertungsnummer: 579733

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leonardo Padura schafft vor allem eins: Er verschafft seinen Leser ein Bild von Kuba abseits der Massenaufmärsche und Durchhalteparolen, aber auch abseits von den Heilsversprechungen, die von außen hineingetragen werden. Sein Teniente Conde ist kein Gegner Castros, er hat sich arrangiert, auch wenn er sich eingestehen muss, dass dies nicht in einem Land ausreicht, dessen Visionen längst gestrandet sind. Sein Umgang mit der Enttäuschung besteht darin, dass er jene nicht verschont, die sich in der Führungsriege etwas zu Schulden kommen lassen. Er spürt sie auf, will sie anklagen, obwohl sie alle, dass Scheitern längst zum Programm erhoben haben. Dass Padura einen Hurrikan heraufziehen läßt, in der Hoffnung darauf, dass kein Stein auf dem anderen bleibt, plötzlich die Aussicht auf Zukunft besteht, mag dabei ein Wunschdenken in einem Land sein, dass bleiern daniederliegt. Paduras Kriminalromane zeigen jedoch auch, dass Leben in ihm ist. Das mag fast schon nach Optimismus klingen, ist jedoch vor allem eine gnadelos wehmütige Analyse Kubas unter dem Deckmantel eines Kriminalfalles.

Nomenklatur

Polar aus Aachen am 07.04.2008
Bewertungsnummer: 579733
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leonardo Padura schafft vor allem eins: Er verschafft seinen Leser ein Bild von Kuba abseits der Massenaufmärsche und Durchhalteparolen, aber auch abseits von den Heilsversprechungen, die von außen hineingetragen werden. Sein Teniente Conde ist kein Gegner Castros, er hat sich arrangiert, auch wenn er sich eingestehen muss, dass dies nicht in einem Land ausreicht, dessen Visionen längst gestrandet sind. Sein Umgang mit der Enttäuschung besteht darin, dass er jene nicht verschont, die sich in der Führungsriege etwas zu Schulden kommen lassen. Er spürt sie auf, will sie anklagen, obwohl sie alle, dass Scheitern längst zum Programm erhoben haben. Dass Padura einen Hurrikan heraufziehen läßt, in der Hoffnung darauf, dass kein Stein auf dem anderen bleibt, plötzlich die Aussicht auf Zukunft besteht, mag dabei ein Wunschdenken in einem Land sein, dass bleiern daniederliegt. Paduras Kriminalromane zeigen jedoch auch, dass Leben in ihm ist. Das mag fast schon nach Optimismus klingen, ist jedoch vor allem eine gnadelos wehmütige Analyse Kubas unter dem Deckmantel eines Kriminalfalles.

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