Atta Troll - Ein Sommernachtstraum
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.01.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
112
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.9 cm
Gewicht
174 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-25719-5
Klassiker aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, , Sprache: Deutsch, Abstract: Vorrede*** Der »Atta Troll« entstand im Spätherbste 1841 und ward fragmentarisch abgedruckt in der »Eleganten Welt«, als mein Freund Heinrich Laube wieder die Redaktion derselben übernommen hatte. Inhalt und Zuschnitt des Gedichtes mussten den zahmen Bedürfnissen jener Zeitschrift entsprechen; ich schrieb vorläufig nur die Kapitel, die gedruckt werden konnten, und auch diese erlitten manche Variante. Ich hegte die Absicht, in späterer Vervollständigung das Ganze herauszugeben, aber es blieb immer bei dem lobenswerten Vorsatze, und wie allen grossen Werken der Deutschen, wie dem Kölner Dome, dem Schellingschen Gotte, der preussischen Konstitution usw., ging es auch dem »Atta Troll« - er ward nicht fertig. In solcher unfertigen Gestalt, leidlich aufgestutzt und nur äusserlich geründet, übergebe ich ihn heute dem Publiko, einem Drange gehorchend, der wahrlich nicht von innen kommt. Der »Atta Troll« entstand, wie gesagt, im Spätherbste 1841, zu einer Zeit, als die grosse Emeute, wo die verschiedenfarbigsten Feinde sich gegen mich zusammengerottet, noch nicht ganz ausgelärmt hatte. Es war eine sehr grosse Emeute, und ich hätte nie geglaubt, dass Deutschland so viele faule Äpfel hervor bringt, wie mir damals an den Kopf flogen! Unser Vaterland ist ein gesegnetes Land; es wachsen hier freilich keine Zitronen und keine Goldorangen, auch krüppelt sich der Lorbeer nur mühsam fort auf deutschem Boden, aber faule Äpfel gedeihen bei uns in erfreulichster Fülle, und alle unsere grossen Dichter wussten davon ein Lied zu singen. Bei jener Emeute, wo ich Krone und Kopf verlieren sollte, verlor ich keins von beiden, und die absurden Anschuldigungen, womit man den Pöbel gegen mich aufhetzte, sind seitdem, ohne dass ich mich zu einer Widerrede herabzulassen brauchte, aufs kläglichste verschollen. [...]
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