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Der Fremde Roman

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Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

01.10.2011

Verlag

Axel Springer Deutschland GmbH Verlagsgruppe Bild

Seitenzahl

126

Maße (L/B/H)

21.1/13.1/1.5 cm

Gewicht

235 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

L' etranger

Übersetzt von

Uli Aumüller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-942656-27-6

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

01.10.2011

Verlag

Axel Springer Deutschland GmbH Verlagsgruppe Bild

Seitenzahl

126

Maße (L/B/H)

21.1/13.1/1.5 cm

Gewicht

235 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

L' etranger

Übersetzt von

Uli Aumüller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-942656-27-6

Herstelleradresse

Axel Springer Deutschland GmbH
Axel-Springer-Str. 65
10969 Berlin
Deutschland
Email: alexandra.wesner@axelspringer.de
Url: www.axelspringer.de
Telephone: +49 30 25910
Fax: +49 30 259176684

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Nicht meins

peedee am 24.04.2022

Bewertungsnummer: 1700667

Bewertet: Buch (Paperback)

Algerien, 1930er Jahre. Meursault wird von seinem Nachbarn, dem Zuhälter Raymond, zu einem Strandausflug eingeladen. Raymond hat sich damit bei Meursault bedankt, da er ihm half, sich an seiner arabischen Geliebten zu rächen und sie zu demütigen. Beim Ausflug treffen sie auf den Bruder der Frau und es kommt zu einer Schlägerei. Später erschiesst Meursault den Araber. Reue? Nein, nur ein gewisser Verdruss… Erster Eindruck: Die Sonderausgabe aus der BILD-Nobelpreis-Bibliothek ist schlicht und wirkt zugleich edel – gefällt mir. Meursault ist ein abgestumpfter, passiver und äusserst gleichgültiger Mensch. So einer würde mich in den Wahnsinn treiben. Auch die beiden Nachbarn, Raymond und Salamano, sind eigenartige Gestalten, die Gewalt gegenüber nicht abgeneigt sind. Meursault kommt ins Gefängnis und es wird ihm der Prozess gemacht. „Das ist bezeichnend für diesen Prozess. Alles ist wahr, und nichts ist wahr!“ Albert Camus hat im Jahr 1957 für sein publizistisches Gesamtwerk den Nobelpreis für Literatur erhalten, also nicht für das vorliegende Buch allein. Im Internet ist nachzulesen, dass „Der Fremde“ als wichtiges Werk des Existenzialismus gelte. Da ich mich weder mit dem Autoren selbst noch mit dem Existenzialismus beschäftigt habe, kann ich hierzu nichts sagen. Für mich war es das erste Werk des Autors und wird voraussichtlich auch das letzte bleiben. Mich konnte die Geschichte leider so gar nicht überzeugen. Da das Buch nur 126 Seiten hat, habe ich bis zum Ende durchgehalten. Ja, es war für mich ein Durchhalten, denn ich wollte wissen, ob mich die Geschichte doch noch fesseln könnte. Den zweiten Teil empfand ich etwas flüssiger zu lesen als der erste. Die Gleichgültigkeit von Meursault hat mich jedoch mit jeder Seite mehr genervt. Fazit: Keine Leseempfehlung meinerseits, schade.

Nicht meins

peedee am 24.04.2022
Bewertungsnummer: 1700667
Bewertet: Buch (Paperback)

Algerien, 1930er Jahre. Meursault wird von seinem Nachbarn, dem Zuhälter Raymond, zu einem Strandausflug eingeladen. Raymond hat sich damit bei Meursault bedankt, da er ihm half, sich an seiner arabischen Geliebten zu rächen und sie zu demütigen. Beim Ausflug treffen sie auf den Bruder der Frau und es kommt zu einer Schlägerei. Später erschiesst Meursault den Araber. Reue? Nein, nur ein gewisser Verdruss… Erster Eindruck: Die Sonderausgabe aus der BILD-Nobelpreis-Bibliothek ist schlicht und wirkt zugleich edel – gefällt mir. Meursault ist ein abgestumpfter, passiver und äusserst gleichgültiger Mensch. So einer würde mich in den Wahnsinn treiben. Auch die beiden Nachbarn, Raymond und Salamano, sind eigenartige Gestalten, die Gewalt gegenüber nicht abgeneigt sind. Meursault kommt ins Gefängnis und es wird ihm der Prozess gemacht. „Das ist bezeichnend für diesen Prozess. Alles ist wahr, und nichts ist wahr!“ Albert Camus hat im Jahr 1957 für sein publizistisches Gesamtwerk den Nobelpreis für Literatur erhalten, also nicht für das vorliegende Buch allein. Im Internet ist nachzulesen, dass „Der Fremde“ als wichtiges Werk des Existenzialismus gelte. Da ich mich weder mit dem Autoren selbst noch mit dem Existenzialismus beschäftigt habe, kann ich hierzu nichts sagen. Für mich war es das erste Werk des Autors und wird voraussichtlich auch das letzte bleiben. Mich konnte die Geschichte leider so gar nicht überzeugen. Da das Buch nur 126 Seiten hat, habe ich bis zum Ende durchgehalten. Ja, es war für mich ein Durchhalten, denn ich wollte wissen, ob mich die Geschichte doch noch fesseln könnte. Den zweiten Teil empfand ich etwas flüssiger zu lesen als der erste. Die Gleichgültigkeit von Meursault hat mich jedoch mit jeder Seite mehr genervt. Fazit: Keine Leseempfehlung meinerseits, schade.

Ein Buch mit Tiefgang

Klaus Effing aus Köln am 01.02.2026

Bewertungsnummer: 3032046

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Der Fremde“ ist kein Buch, das man einfach „wegliest“. Es ist eines, das man mit sich herumträgt. Aktuell läuft die neue Verfilmung aus dem Jahr 2025 in einigen Kinos. Meursault, der Protagonist der um die dreißig Jahre alt ist, wirkt auf den ersten Blick erschreckend gleichgültig: Er weint nicht bei der Beerdigung seiner Mutter, liebt ohne Leidenschaft, und begeht schließlich einen Mord, der eher aus Zufall als aus Absicht entsteht. Doch gerade diese scheinbare Gefühllosigkeit macht ihn so faszinierend — und verstörend. Camus zeigt hier keinen Bösewicht, sondern einen Menschen, der außerhalb gesellschaftlicher Erwartungen lebt. Meursault fühlt durchaus, aber nicht so, wie wir es für „richtig“ halten. Vor Gericht wird er deshalb weniger für den Mord verurteilt als für seine Abweichung von den Normen: für seine fehlende Trauer, seine Direktheit, seine Weigerung, eine Rolle zu spielen. Besonders beeindruckt hat mich die schlichte, klare Sprache des Romans. Sie zwingt einen, genau hinzusehen — auf das, was gesagt wird, und vor allem auf das, was unausgesprochen bleibt. Der Roman ist in zwei Teile gegliedert: das Leben vor dem Mord und das Leben danach. In beiden zeigt sich dieselbe bittere Wahrheit: Der Mensch ist der Welt fremd, und die Welt ihm. Was mich am meisten erschüttert hat: Meursault ist kein Monster. Er ist ein ganz normaler Mensch — und genau darin liegt die beunruhigende Kraft dieses Klassikers. Auch wenn „Der Fremde“ von 1942 stammt, fühlt er sich erstaunlich modern an. Fragen nach Moral, Freiheit, Schuld und Sinn sind heute genauso aktuell wie damals. Gerade für Leser:innen, die sonst vor allem zeitgenössische Literatur lesen, lohnt sich dieser Ausflug in die Klassik. Fazit: Kein Wohlfühlbuch — aber ein kluges, kompromissloses und nachhaltig nachhallendes Werk, das man mehr als einmal lesen kann. Die gut 150 Seiten sind echte Literatur!

Ein Buch mit Tiefgang

Klaus Effing aus Köln am 01.02.2026
Bewertungsnummer: 3032046
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Der Fremde“ ist kein Buch, das man einfach „wegliest“. Es ist eines, das man mit sich herumträgt. Aktuell läuft die neue Verfilmung aus dem Jahr 2025 in einigen Kinos. Meursault, der Protagonist der um die dreißig Jahre alt ist, wirkt auf den ersten Blick erschreckend gleichgültig: Er weint nicht bei der Beerdigung seiner Mutter, liebt ohne Leidenschaft, und begeht schließlich einen Mord, der eher aus Zufall als aus Absicht entsteht. Doch gerade diese scheinbare Gefühllosigkeit macht ihn so faszinierend — und verstörend. Camus zeigt hier keinen Bösewicht, sondern einen Menschen, der außerhalb gesellschaftlicher Erwartungen lebt. Meursault fühlt durchaus, aber nicht so, wie wir es für „richtig“ halten. Vor Gericht wird er deshalb weniger für den Mord verurteilt als für seine Abweichung von den Normen: für seine fehlende Trauer, seine Direktheit, seine Weigerung, eine Rolle zu spielen. Besonders beeindruckt hat mich die schlichte, klare Sprache des Romans. Sie zwingt einen, genau hinzusehen — auf das, was gesagt wird, und vor allem auf das, was unausgesprochen bleibt. Der Roman ist in zwei Teile gegliedert: das Leben vor dem Mord und das Leben danach. In beiden zeigt sich dieselbe bittere Wahrheit: Der Mensch ist der Welt fremd, und die Welt ihm. Was mich am meisten erschüttert hat: Meursault ist kein Monster. Er ist ein ganz normaler Mensch — und genau darin liegt die beunruhigende Kraft dieses Klassikers. Auch wenn „Der Fremde“ von 1942 stammt, fühlt er sich erstaunlich modern an. Fragen nach Moral, Freiheit, Schuld und Sinn sind heute genauso aktuell wie damals. Gerade für Leser:innen, die sonst vor allem zeitgenössische Literatur lesen, lohnt sich dieser Ausflug in die Klassik. Fazit: Kein Wohlfühlbuch — aber ein kluges, kompromissloses und nachhaltig nachhallendes Werk, das man mehr als einmal lesen kann. Die gut 150 Seiten sind echte Literatur!

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Der Fremde

von Albert Camus

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Leonie Sonderegger

Orell Füssli Wirz Aarau

Zum Portrait

5/5

Manchen Menschen scheint alles egal zu sein

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Meursault führt ein stinklangweiliges Leben. Er arbeitet in einem Büro, geht nach der Arbeit nachhause und pflegt kaum soziale Kontakte. Er ist eher still, wenn es nichts zu sagen gibt, dann schweigt er. Eine unscheinbare Existenz, doch Meursault scheint nicht traurig darüber zu sein. Er ist auch nicht traurig, als plötzlich seine Mutter stirbt, und auch nicht, als er im Affekt einen anderen Menschen tötet. Es scheint ihm egal zu sein. Meursault wird angeklagt, er muss vors Gericht. Das Urteil scheint allerdings mehr auf der Persönlichkeit Meursaults zu basieren, als auf der Tat an sich. Es fällt das Urteil Todesstrafe. Es scheint ihm egal zu sein. Camus bildet mit seinen kurzen, prägnanten Sätzen ein wunderbares Bild, welches die Geschichte kunstvoll in ihrer Gleichgültigkeit unterstützt. Man muss dieses Buch einfach gelesen haben!
  • Leonie Sonderegger
  • Buchhändler/-in

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5/5

Manchen Menschen scheint alles egal zu sein

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Meursault führt ein stinklangweiliges Leben. Er arbeitet in einem Büro, geht nach der Arbeit nachhause und pflegt kaum soziale Kontakte. Er ist eher still, wenn es nichts zu sagen gibt, dann schweigt er. Eine unscheinbare Existenz, doch Meursault scheint nicht traurig darüber zu sein. Er ist auch nicht traurig, als plötzlich seine Mutter stirbt, und auch nicht, als er im Affekt einen anderen Menschen tötet. Es scheint ihm egal zu sein. Meursault wird angeklagt, er muss vors Gericht. Das Urteil scheint allerdings mehr auf der Persönlichkeit Meursaults zu basieren, als auf der Tat an sich. Es fällt das Urteil Todesstrafe. Es scheint ihm egal zu sein. Camus bildet mit seinen kurzen, prägnanten Sätzen ein wunderbares Bild, welches die Geschichte kunstvoll in ihrer Gleichgültigkeit unterstützt. Man muss dieses Buch einfach gelesen haben!

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Linard Duschletta

Orell Füssli Zürich – EKZ Letzipark

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5/5

Diesen Roman soll keiner missen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Albert Camus schriftstellerischer Durchbruch habe ich mit viel Freude gelesen. Dieses gewichtige, obgleich schmale Werk regt zum Nachdenken an und liest sich sehr angenehm. Natürlich erinnert es an Sartre und seine Texte über den Existenzialismus, was das Lesevergnügen noch verstärkt.
  • Linard Duschletta
  • Buchhändler/-in

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5/5

Diesen Roman soll keiner missen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Albert Camus schriftstellerischer Durchbruch habe ich mit viel Freude gelesen. Dieses gewichtige, obgleich schmale Werk regt zum Nachdenken an und liest sich sehr angenehm. Natürlich erinnert es an Sartre und seine Texte über den Existenzialismus, was das Lesevergnügen noch verstärkt.

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