Produktbild: 1948

1948 Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.01.2013

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1929 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Taschach (1948)

Übersetzt von

Ruth Achlama

Sprache

Deutsch

EAN

9783841205582

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

15.01.2013

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1929 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Taschach (1948)

Übersetzt von

Ruth Achlama

Sprache

Deutsch

EAN

9783841205582

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Erinnerungen eines jungen, idealistischen Israelis

Bewertung am 09.03.2018

Bewertungsnummer: 403695

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Yoram Kaniuk ist ein anerkannter israelischer Autor, der, nachdem er eine schwere Krebserkrankung überstanden hat, es endlich geschafft hat, seine Erinnerungen an seine Jugend zu Papier zu bringen. Dies sind aber keine gewöhnlichen Jugenderinnerungen, denn Yoram Kaniuk ist 1930 in Israel geboren. Er ist der Sohn eines Museumsdirektors und einer Lehrerin. 1948 bricht er das Gymnasium kurz vor dem Abitur ab und tritt einer zionistischen Jugendgruppe bei, die ihn davon überzeugt für Israel zu kämpfen. Er beschreibt ein erschreckendes und erschütterndes Bild dieses Unabhängigkeitskrieges. Viele der Kämpfer waren wie er fast noch Kinder, die gar nicht wirklich wussten, wofür sie kämpfen. Die Anführer waren nicht besser informiert, denn auch sie wussten nicht, was sie machen sollten, denn sie hatten weder eine militärische Ausbildung noch praktische Kampferfahrung. Es mangelte an funktionierenden Waffen und Munition, und die Versorgung war ungeklärt. Somit hatten die Kämpfer oft so gut wie gar nichts zu essen und zu trinken. Es gab kaum eine vernünftige Kommunikation zwischen den einzelnen kämpfenden Gruppen. Yoram Kaniuk beschreibt dies aus seiner Erinnerung heraus. Es sagt selbst, dass er nicht sicher ist, ob er alles so korrekt erinnert. Herausgekommen ist eine Abrechnung mit dem Unabhängigkeitskrieg von 1948, der bereits 1920 in Jerusalem begann, und dem, was das Land Israel daraus gemacht hat. Die wirklichen Kämpfer sind namenlos geblieben, gefeiert und erinnert wird bis heute nur an die Befehlshaber, die damals gar nicht wirklich mitgekämpft haben. Der Autor ist ein bewundernswerter, eigenwilliger Mann, der mit einigen Mythen zur israelischen Staatsgründung aufräumt. Sein Standpunkt ist: „… und ich dachte an meinen Vater und die Haschomer Hazair mit ihrem binationalen Staat, der mir damals wie heute als die einzig annehmbare Lösung erscheint, wenn auch eine, in der ich nicht leben könnte, …“ (S. 137) Auch heute noch steht er dem Staat Israel kritisch gegenüber, so dass es mich wundert, dass er im eigenen Land trotzdem hoch geachtet wird. Was mich an diesem Buch verwundert hat, ist, dass der Aufbau Verlag dieses Buch als Roman bezeichnet. Schließlich erzählt der Autor seine Geschichte, auch wenn er zugibt, dass seine Erinnerungen trügen können. Aber ist das nicht bei jeder Erinnerung so? Im Anhang gibt es ein Glossar, welches ausführlicher hätte sein können. Ich persönlich brauchte doch noch ein Lexikon nebenbei, damit ich die im Buch benutzten Begriffe alle verstehen konnte. Herausgekommen ist ein unwahrscheinlich wichtiges und ergreifendes Buch zum Thema Israel.

Erinnerungen eines jungen, idealistischen Israelis

Bewertung am 09.03.2018
Bewertungsnummer: 403695
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Yoram Kaniuk ist ein anerkannter israelischer Autor, der, nachdem er eine schwere Krebserkrankung überstanden hat, es endlich geschafft hat, seine Erinnerungen an seine Jugend zu Papier zu bringen. Dies sind aber keine gewöhnlichen Jugenderinnerungen, denn Yoram Kaniuk ist 1930 in Israel geboren. Er ist der Sohn eines Museumsdirektors und einer Lehrerin. 1948 bricht er das Gymnasium kurz vor dem Abitur ab und tritt einer zionistischen Jugendgruppe bei, die ihn davon überzeugt für Israel zu kämpfen. Er beschreibt ein erschreckendes und erschütterndes Bild dieses Unabhängigkeitskrieges. Viele der Kämpfer waren wie er fast noch Kinder, die gar nicht wirklich wussten, wofür sie kämpfen. Die Anführer waren nicht besser informiert, denn auch sie wussten nicht, was sie machen sollten, denn sie hatten weder eine militärische Ausbildung noch praktische Kampferfahrung. Es mangelte an funktionierenden Waffen und Munition, und die Versorgung war ungeklärt. Somit hatten die Kämpfer oft so gut wie gar nichts zu essen und zu trinken. Es gab kaum eine vernünftige Kommunikation zwischen den einzelnen kämpfenden Gruppen. Yoram Kaniuk beschreibt dies aus seiner Erinnerung heraus. Es sagt selbst, dass er nicht sicher ist, ob er alles so korrekt erinnert. Herausgekommen ist eine Abrechnung mit dem Unabhängigkeitskrieg von 1948, der bereits 1920 in Jerusalem begann, und dem, was das Land Israel daraus gemacht hat. Die wirklichen Kämpfer sind namenlos geblieben, gefeiert und erinnert wird bis heute nur an die Befehlshaber, die damals gar nicht wirklich mitgekämpft haben. Der Autor ist ein bewundernswerter, eigenwilliger Mann, der mit einigen Mythen zur israelischen Staatsgründung aufräumt. Sein Standpunkt ist: „… und ich dachte an meinen Vater und die Haschomer Hazair mit ihrem binationalen Staat, der mir damals wie heute als die einzig annehmbare Lösung erscheint, wenn auch eine, in der ich nicht leben könnte, …“ (S. 137) Auch heute noch steht er dem Staat Israel kritisch gegenüber, so dass es mich wundert, dass er im eigenen Land trotzdem hoch geachtet wird. Was mich an diesem Buch verwundert hat, ist, dass der Aufbau Verlag dieses Buch als Roman bezeichnet. Schließlich erzählt der Autor seine Geschichte, auch wenn er zugibt, dass seine Erinnerungen trügen können. Aber ist das nicht bei jeder Erinnerung so? Im Anhang gibt es ein Glossar, welches ausführlicher hätte sein können. Ich persönlich brauchte doch noch ein Lexikon nebenbei, damit ich die im Buch benutzten Begriffe alle verstehen konnte. Herausgekommen ist ein unwahrscheinlich wichtiges und ergreifendes Buch zum Thema Israel.

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1948

von Yoram Kaniuk

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