Produktbild: Eifler Zorn
Band 3

Eifler Zorn Eifel Krimi

Aus der Reihe Ina Weinz
7

Fr. 3.00

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

08.10.2012

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

3393 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783863581275

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

08.10.2012

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

3393 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783863581275

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  • Vero Nefas

    aus Bayern

    5/5

    25.10.2012

    Buch (Taschenbuch)

    knackig erzählter Regionalkrimi

    Inhalt: Im beschaulichen Gemünd wird, bei Abrissarbeiten eines alten Gebäudes, die Leiche eines Jungen gefunden – grausam zu Tode geprügelt, mit abgeschnittener Hand. Niemand kennt ihn, niemand vermisst ihn. Wer ist der Tote und haben die satanischen Rituale, die seit kurzem im Nationalpark durchgeführt werden etwas mit dem Geschehen zu tun? Kurz darauf wird – an der selben Stelle – eine zweite Leiche geborgen. Wieder ohne Hand. Ina Weinz beginnt zu ermitteln und gerät in einem Sumpf aus Missgunst, Neid und Schikanen. Dann verschwindet auch noch ihre Stieftochter Henrike. Wird sie das nächste Opfer sein? Kritik: Gleich zu Beginn vermag dieses Buch zu fesseln: Es wird augenscheinlich geschildert, wie ein junger Mann zu Tode gefoltert wird. Gleich darauf springt die Handlung in Ort und Zeit und eine Baggerführerin findet durch Zufall eine Leiche, als sie in den letzten Zügen ihres Tagwerks ist. Diese sehr geschickt gemachten Perspektivwechsel ziehen sich durch das ganze Buch: zum einen wird die Geschichte des jungen Paul erzählt, der in einer undefinierten Zeit als Kind einer Arbeiterfamilie in ärmlichen Verhältnissen aufwächst. Zum anderen schildert die Autorin die aktuellen Geschehnisse in Gemünd aus Sicht diverser Charaktere und dem Leser ist schnell klar, dass sie vergangenen Ereignisse einen Bezug zu den Leichen der Gegenwart haben müssen. Nur welchen? Elke Pistor lädt den Leser geradezu ein mitzudenken und die Zusammenhänge aufzudecken, dabei führt sie den geneigten Rätselrater aber immer wieder aufs Glatteis. Unerwartete Wendungen in beiden Handlungssträngen sorgen für konstante Spannung und lassen einen das Buch kaum aus der Hand legen. Wer Elke Pistor kennt, der kennt auch ihre Charaktere: Manchmal so erschreckend menschlich, dass man fast ins Buch springen möchte, um sie vor einer Dummheit zu bewahren, die man selbst auch begehen würde Manchmal ein bisschen nervig, wie gute Freunde es eben sind. bzw. sein können, aber in jedem Fall liebenswert. Wer sie kennen lernt, der wird nicht mehr auf sie verzichten wollen und man freut sich – so wie ich – bei jedem Buch auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten und darauf neue Figuren kennen zu lernen. Zwar können die Bücher aus der Reihe um Ina Weinz einzeln gelesen werden, aber es empfiehlt sich doch das Leben und Wirken der Figuren von Anfang an mitzuerleben. Um so mehr wachsen sie einem ans Herz, denn natürlich bleiben auch die Geschehnisse der vorherigen Bücher nicht ganz folgenlos für den jeweils aktuellen Roman. Auch wenn mich “Gemünder Blut” und “Luftkurmord” schon sehr gut unterhalten haben, hat die Autorin bei diesem Buch noch einmal eins drauf gelegt. Fazit: Auf sehr angenehme Art erzählt Elke Pistor authentische, aus dem Leben gegriffene Geschichten um glaubwürdige Charaktere, angesiedelt in einer eher unscheinbaren, aber sehr beschaulichen Gegend, verwoben in einem spannenden Krimi. Überraschende Verwicklungen und Verstrickungen, aber auch offensichtliche Zusammenhänge machen diesen literarischen Ausflug in die “mörderische Eifel” zu einem wahren Vergnügen. Auch für “wenig Leser” sind die Regionalkrimis von Elke Pistor sehr gut geeignet, da die Bücher mit ihren ca. 250 Seiten nicht übermäßig lang, dafür aber um so knackiger erzählt sind.

  • T.Geyer

    aus Gelsenkirchen

    5/5

    25.10.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Nachdem ich Luftkurmord schon…

    Nachdem ich Luftkurmord schon so toll fand war ich auf das neue Werk gespannt... Ich wurde nicht im geringsten enttäuscht, denn die Autorin schaffte es mich noch mehr zu fesseln. Der Auftakt spielt im Jahr 1903, denn soweit reichen die Ereignisse zurück mit welchen wir es hier zu tun haben. Im Verlauf der Geschichte werden immer wieder Rückblenden eingefügt, und ganz langsam beginnt man die Zusammenhänge mit dem gegenwärtigen Kriminalfall zu erahnen. Wiedergegeben wird ein Lebensabschnitt des jungen Paul Weber. Alles wirkt sehr authentisch und beeindruckte mich nachhaltig. Seine Geschichte ist beklemmend und anrührend, weil sie nach heutigen Maßstäben unfassbar erscheint. In der Gegenwart hat es der Leser mit dem aktuellen Kriminalfall zu tun, somit tritt Elke Pistors Kommissarin Ina Weinz auf den Plan. Doch sie bleibt nicht die einzige Hauptfigur, denn lieb gewonnene Personen des letzten Romans beehren auch hier wieder den Leser. So etwas finde ich immer besonders charmant. Sehr beeindruckt war ich wieder einmal von den Hauptfiguren, die die Autorin geschaffen hat. Paul blieb mir als sehr starker Charakter in Erinnerung, und Kai Rokke ist immer noch zum knuddeln kauzig. Ina und Judith erlebte ich in veränderten Rollen, doch die Autorin baute glaubhafte (Zeit-)Brücken, so dass dies verständlich erschien. Außerdem hat Ina Weinz mittlerweile ein Adoptivkind, und auch das verändert die Rolle ganz erheblich, macht sie aber nicht minder sympathisch. Mir persönlich war sie dadurch noch näher und erschien in ihrem Denken und Handeln in jeder Lebenslage wunderbar authentisch. Der Kriminalfall an sich war überaus spannend. Was man der Autorin hoch anrechnen muss war, dass sie es sehr gekonnt geschafft hat mich bis zum Schluss auf immer wieder falsche Fährten zu führen. Ich habe es genossen, denn das macht einen Spitzenkrimi aus. Hinzu kamen gesellschaftlich brisante Themen, die gekonnt in das Geschehen eingeflochten wurden. Diese Begebenheiten wurden erschreckend echt dargestellt, was vor allem auch die Gedanken betraf, die den Figuren dazu in den Sinn kamen. Mehr möchte ich dazu allerdings nicht verraten. Das Ende war in mehrfacher Hinsicht unvorhersehbar und erstaunte mich nicht nur, sondern ließ mich auch zum Teil lächelnd zurück. Wer den Roman aufmerksam liest, wird vermutlich wissen was ich meine…. Mein Fazit: Kriminal- und Gesellschaftsroman in perfekter Harmonie. Ein Highlight, das man nicht verpassen sollte! Spannend vom Anfang bis zum Ende.

  • I_love_books

    5/5

    10.10.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Erfrischender Mix aus historischen Roman und Eifel-Krimi

    Elke Pistor erzählt uns einen Eifel-Krimi aus zwei Perspektiven: Gemünd um 1900 und Gemünd im Hier und Jetzt. Die Zeitspanne von über einem Jahrhundert erscheint groß, gar fast unüberbrückbar und dennoch ist es der Autorin gelungen die zwei Zeitstränge spannend und logisch miteinander zu verknüpfen. Schnell wird dem Leser bewusst, dass die Vergangenheit und die Gegenwart eines gemeinsam haben: In beiden Jahrhunderten wurde ein brutaler Mord vollübt und beiden Opfern fehlen die Hände! Zum Inhalt Einerseits erfährt man die Geschehnisse aus dem schicksalhaften Leben des Jungen Paul Weber. Er kommt aus sehr einfachen, armen Verhältnissen. Und er trägt eine große Bürde auf seinen Schultern – muss er doch seine Eltern und Geschwister mit dem Hungerlohn aus einer Fabrikarbeit ernähren. Paul ist clever und geschickt. Er hat Ideen, welche die Unfälle der Fabrikarbeiter minimieren könnte. Doch ein Aufwiegler und Besserwisser kommt weder beim Vorarbeiter noch beim Fabrikbesitzer gut an. Er wird kurzer Hand vor die Tür gesetzt. Doch das sollte nicht das Schlimmste sein, was Paul erleben muss. Seine Schwester stirbt an Diphtherie und er wird seiner Familie entrissen. Von nun ab wird er im Gemünder “Bildungsheim für Handwerker” untergebracht. Mit heutigen Ausbildungsstätten kann man das nicht vergleichen, es entsprach eher einer Erziehungsanstalt. Damals herrschte “Zucht und Ordnung” und wer nicht gehorsam und fleißig war, dem drohte Prügel und vieles mehr… Andererseits spielt die Handlung in Gemünd in der heutigen Zeit. Auf der Baustelle eines Abrisshauses taucht die Leiche eines Jungen in einer Holzkiste auf, dem die Hände fehlen. Auf den ersten Blick schaut die Leiche noch recht “frisch” aus – jedoch stellt sich heraus, dass es sich um eine sogenannte Fettwachsleiche handelt. Das Opfer kann also mindestens seit acht Wochen oder sogar bis zu mehreren Jahrzehnten in der Kiste gelegen haben. Nur dem Ausschluss von Sauerstoff und stehendes Gewässer ist es zu verdanken, dass die Leiche nicht verweste. Judith Bleuler und Kommissar Sauerbier werden auf den Mordfall angesetzt. Auch die allseits bekannte Ina Weinz ist in die Ermittlungen involviert, obwohl sie längst nicht mehr in der Mordkommision tätig ist. Das Verhältnis zwischen Sauerbier und Weinz ist mehr als unterkühlt und Sauerbier wird seinem Namen mehr als gerecht: er ist engstirnig und mürrisch, das macht die Zusammenarbeit für Judith nicht gerade einfach. Noch tappen die Ermittler im Dunkeln, als plötzlich der Ehemann von Ina’s Kollegin Sandra Kobler ebenfalls tot aufgefunden wird. Auch ihm wurden die Hände entfernt. Was geht in Gemünd vor sich? Hat das irgendetwas mit den okkulten Dingen im Wald zu tun, weswegen Ina schon länger ermittelt? Als auch noch Ina’s Stieftochter Henrike verschwindet, wird ihr Angst und Bange – ist Henrike in Lebensgefahr? Mein Fazit Der Mix aus historischen Roman und Eifel-Krimi ist erfrischend, auch wenn man anfänglich erst mal den Überblick über die Handlungszeiträume und die vielen Personen gewinnen muss. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und ich persönlich könnte mir vorstellen, das Elke Pistor gut ein zweites Autoren-Standbein neben dem Eifel-Krimi aufbauen könnte: Der historische Roman.

  • Daggis_Welt

    aus Pfalz

    5/5

    09.10.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Zum Inhalt Ina Reichl ist…

    Zum Inhalt Ina Reichl ist Schutzpolizistin in Gemünd und wird mit ihrer Kollegin Sandra Kobler zu einer Baustelle gerufen. Eine Baggerführerin ist beim Abriss eines Anwesens auf eine Holzkiste mit einer Leiche gestossen. Dem Toten wurden postmortal die Hände abgetrennt. Die Leiche ist nicht verwest, der Arzt geht aber davon aus, dass sie schon länger in der Kiste gelegen hat, doch es gibt keine Vermisstenmeldung, die zu dem Toten passen würde. Zur gleichen Zeit werden im Nationalpark unerlaubte Feuerstellen gefunden, die vom Aufbau her an ein satanistisches Ritual erinnern. Die Ermittlungen der Polizei laufen in beiden Fällen auf Hochtouren, als auf der Baustelle eine weitere Leiche gefunden wird. Der Mord geschah erst wenige Stunden zuvor und auch dieser Leiche wurden die Hände abgetrennt. Die Polizei hat alle Hände voll zu tun, denn es stellt sich heraus, dass eine vermeindliche Satanistin einen der Toten gekannt hat. Es dauert aber noch einige Zeit, bis die Ermittler heraus finden, wie die Fälle zusammen hängen. Im Prolog, der im Jahr 1903 spielt, wurde ein Junge gefesselt und gefoltert. Es hat den Anschein, als ob der Prolog mit einem zweiten Handlungsstrang verbunden ist, der in der Vergangenheit spielt und in dem der Leser von Paul erfährt, dessen Schwester an Diphterie stirbt. Nach ihrem Tod schaltet sich die Jugendfürsorge ein. Die Kinder werden aus der Familie heraus gerissen und Paul kommt in ein Heim, das von starker Hand geführt wird und wer sich nicht anpasst, hat mit schlimmen Konsequenzen zu rechnen... Meine Meinung Eifler Zorn ist das dritte Buch aus einer Reihe um Ina Reichl. Elke Pistor macht es ihren neuen Lesern sehr leicht, sich einzufinden. Die Autorin erzählt von Inas Vergangenheit und innerhalb weniger Seiten weiß der Leser den Großteil dessen, was man über die Polizistin wissen muss, um der Geschichte folgen zu können. Der erste Todesfall hat mich nicht sofort in den Bann gezogen, aber als nach und nach klar wird, wer mit wem wie zusammenhängt, war ich gefesselt von der Geschichte. Mit dem zweiten Toten habe ich angefangen, Vermutungen anzustellen, wer der Mörder gewesen sein könnte. Das Ende hat mich dennoch überrascht, denn den wirklichen Mörder hatte ich gar nicht auf der Rechnung. Der Handlungsstrang um den Jungen Paul spielt für den Krimi-Plot nur eine untergeordnete Rolle. Er ist eher im geschichtlichen, als im kriminalistischen Sinne spannend, aber nicht minder interessant, zeigt er doch auf, wie es armen Familien zu Beginn des 20. Jahrhunderts ergangen sein kann oder muss. Die gesamte Geschichte wird erweitert um die Probleme von berufstätigen Müttern pubertierender Töchter, die vielen Leserinnen bekannt vorkommen dürften. Darüber hinaus geht Elke Pistor einfühlsam auf ein Täter-Opfer-Verhältnis ein, zu dem ich nicht mehr verraten möchte, als dass es ein Thema ist, das oftmals totgeschwiegen wird. Mich hat das Buch angesprochen, weil es mehr bietet, als einen ´normalen´ Kriminalfall. Die Autorin erzählt von Schatten der Vergangenheit und Zwängen, von seelischem Leid und Mobbing, von Schuldgefühlen und Abhängigkeit. Die Geschichte ist keine pure Unterhaltung, sondern regt zum Nachdenken an. Nicht unerwähnt lassen möchte ich ausserdem, dass vor dem Prolog ein Zitat aus dem Lied "Still" von Jupiter Jones zu finden ist. Dieses Lied von der Punkrockband aus der Eifel gehört zu meinen Lieblingsliedern. Damit war bereits der Einstieg wie für mich gemacht :) und auch sonst hat mich Eifler Zorn absolut überzeugt.

  • sunny69

    aus Raunheim

    5/5

    08.10.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Inhalt Eifler Zorn ist der…

    Inhalt Eifler Zorn ist der erste Eifelkrimi mit Kommissarin Ina Weinz, den ich gelesen habe. Wenn ich in einen späteren Teil einsteige, hoffe ich immer nicht zu viel Vorlauf verpasst zu haben, der sich in bereits erschienen Bücher abgespielt hat. Die Angst nicht “mitzukommen” war in diesem Fall völlig unbegründet, denn man findet sich durch Rückblicke von Ina sehr schnell in die komplette Geschichte eingeführt. Eine Baggerführerin, schön, dass eine Frau diesen Part bekommen hat, findet auf ihrer Baustelle eine Kiste, die sie öffnet. Darin befindet sich eine Leiche, der beide Hände abgetrennt wurden. Da es sich um eine Fettwachsleiche handelt, kann zunächst nicht festgestellt werden, wie lange der Todeszeitpunkt zurückliegt. Judith Bleuler, die ehemalige Praktikantin von Ina, taucht ebenfalls am Tatort auf. Ihr Kollege Sauerbier, der nicht besonders gut auf die Kommissarin zu sprechen ist, sorgt mit altbackenen Methoden und Handlungsweisen für einiges Kompetenzgerangel im Fall. Zeitgleich werden im Naturschutzgebiet des Eifler Nationalparks mehrere unerlaubte Feuer gemeldet. Die Anordnung der Brände sorgen für Spekulationen, die sich rasch verbreiten. Als kurz darauf eine weitere Leiche auf der Baustelle gefunden wird, deren Identität den Leser überraschen wird, nimmt die Geschichte volle Fahrt auf. Mehr möchte ich zum Inhalt der Geschichte nicht sagen, es nähme das Vergnügen, sich selbst mögliche Konstellationen und Zusammenhänge zusammenzureimen. Fazit Ich mochte die Figuren im Roman, vor allem, weil außer den “sachdienlichen” Hinweisen zum Fall auch viele persönliche Erfahrungen und Handlungen mit einbezogen wurden. Alltagssituationen die einem von Fall zu Fall sehr bekannt vorkommen. Es ist hier nicht wie in manch anderem Krimi, den ich schon gelesen habe, dass sich rein alles um den Fall dreht. Die Dialoge waren gut gesetzt, knackig und in keinem Falle langatmig. Besonders gut hat mir der Fall Paul gefallen, von dem ich hier noch nicht mehr verraten möchte, als das er Euch in die Vergangenheit führt. Paul hat mich berührt, ich konnte mit ihm verzweifelt, ideenreich und wütend sein. Sogar so weit, dass ich mir vorstellen könnte, seine Geschichte in ausgeschmückter Form, ganz allein zu lesen. Eine einzige klitzekleine Sache, die ich in Büchern nicht mag, sind Dialoge im Dialekt. Es unterstreicht zwar die Persönlichkeit eines alteingesessenen, ist aber, für mich persönlich schwer zu lesen.

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